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Ausstellungskalender vom 22/11/2014

Von Susanne Franz

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Im Palast der “Legislatura” der Stadt Buenos Aires (Perú 160) wird momentan eine Ausstellung von Foto-Erzählungen von Kindern und Jugendlichen gezeigt, die man montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt besuchen kann (außer an Feiertagen). “Pequeños grandes puntos de vista” (Kleine große Augenzeugenberichte) beruht auf einer Idee von Kristian Colantonio und wurde von Gustavo Yoghaurdjian kuratiert.

Am letzten Tag, dem 1. Dezember, wird im Rahmen der Ausstellung um 11 Uhr mit einer Vorsorge-Kampagne der Welttag des Kampfes gegen HIV-AIDS begangen.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras del 22/11/2014

Por Susanne Franz

puntos de vista
La Legislatura de la Ciudad de Buenos Aires (Perú 160) presenta una muestra de fotonovelas realizada por niños, niñas y adolescentes, con entrada libre y gratuita. Se puede visitar de lunes a viernes de 10 a 19 horas (excepto los feriados). Idea y producción son de Kristian Colantonio, la curaduría de Gustavo Yoghaurdjian.

El día del cierre de la muestra (1º de diciembre a las 11 hs) se conmemorará el Día Mundial de Lucha contra el VIH-SIDA con una campaña de prevención y concientización para realizarse el test del VIH-SIDA, y entrega de preservativos.

Las muestras de la semana:

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Süße Verlockungen aus Deutschland

Am langen Wochenende werden die “Días de la Pastelería Alemana” gefeiert

Von Susanne Franz

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“In der langen Geschichte der Deutschen Botschaft in Buenos Aires ist dieser ganz gewiss der süßeste Tag”, sagte Bernhard Graf von Waldersee, der deutsche Botschafter und Gastgeber der Veranstaltung zur Vorstellung der “Tage der deutschen Back- und Konditorkunst” (Días de la Pastelería Alemana) am Montagnachmittag in der Botschaft. Am bevorstehenden langen Wochenende, von Samstag, den 22. November, bis einschließlich Montag, den 24. November, werden in ganz Buenos Aires zahlreiche Konditoreien, Bäckereien und Cafés an der Veranstaltung teilnehmen, die von der argentinischen Konditoren-Handelskammer “Cámara de Confiterías” des Verbandes AHRCC (Kammer der Hotels, Restaurants, Cafés und Konditoreien) gemeinsam mit dem Syndikat der im Konditorwesen Beschäftigten “Federación de Trabajadores Pasteleros” und der Stadt Buenos Aires organisiert wird.

pasteleria_alemana4Besonderer Ehrengast war der von Graf Waldersee als “lieber Freund” begrüßte Kulturminister der Stadt Buenos Aires Hernán Lombardi, der wie die Redner der veranstaltenden Körperschaften vor ihm auf den Anlass der Feierlichkeiten zu sprechen kam: 20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Buenos Aires und 25 Jahre Mauerfall – das seien zwei Ereignisse in diesem Jahr gewesen, die den Ausschlag gegeben hätten, Deutschland mit der Kunst der argentinischen Back- und Konditor-Meister ehren zu wollen.

Was diese Künstler vollbringen können, sah das zahlreich erschienene, staunende Publikum schon beim Hereinkommen: Dozenten und Schüler einer Konditor-Schule hatten in 40 Stunden Arbeit eine Berliner Mauer aus 120 kg Schokolade geschaffen, die – ca. 1 Meter hoch, fünf Meter breit und 20 cm tief – prominent in der Mitte des Raumes auf einem Tisch stand und ihr schokoladiges Aroma verströmte. Bunte Graffitis aus natürlichen Farbstoffen schmückten die Vorderseite der süßen Mauer, während auf der unverzierten Rückseite nur das Wort “Freiheit” prangte. Publikumswirksam ergriffen von Waldersee und Lombardi nach Ende der Ansprachen und vor dem Cocktail einen Hammer und schlugen die Mauer ein – beim Herausgehen bekam jeder Gast eine Tüte voll leckerer Mauerstückchen mit auf den Weg.

pasteleria_alemana3Zunächst begann aber das große Naschen – an vier Tischen in jeder Ecke des Raumes wurden die köstlichen deutschen Backwerke in kleinen Portionen zum Probieren angeboten, die während der “Días de la Pastelería Alemana” erhältlich sein werden, unter anderem Schwarzwälder Kirschtorte, Streuselkuchen, Bienenstich, Stollen, Frankfurter Kranz, Zimtschnecken und Berliner. Den Gästen schmeckte es ausgezeichnet, und da man gar nicht alles probieren konnte, nahmen sich alle vor, am kommenden Wochenende eine oder mehrere der an der Veranstaltung beteiligten Konditoreien aufzusuchen und ordentlich einzukaufen.

Die Veranstaltung in der deutschen Botschaft wurde von den gekonnten Darbietungen eines jungen Streichquartetts untermalt, das die Dirigentin Patricia Pouchulu, Direktorin der Stiftung “La Bella Música”, verpflichtet hatte.

Die übersichtlich gestaltete Webseite “Pastelería Artesanal” bietet eine Suchmaske an, auf der man nach Eingabe seines Stadtteils die Liste der an den “Días de la Pastelería Alemana” teilnehmenden Cafés oder Konditoreien/Bäckereien in der Nachbarschaft erhält.

Ein süßes Wochenende liegt vor allen Liebhabern der edlen deutschen Back- und Konditorkunst.

Fotos von oben nach unten:

Berliner Mauer aus Schokolade.

Botschafter von Waldersee (3.v.r.) und Kulturminister Lombardi (4.v.l.) mit Organisatoren und Konditoren.

Lauter Köstlichkeiten aus Deutschland.

Raum-Skulptur aus Luft

Gaspar Acebo präsentiert BLANCO im Espacio Kamm

Von K.M.

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Im Espacio Kamm ist zur Zeit eine Ausstellung zu sehen, die zwei Besonderheiten dieses Kunst-Raumes erfüllt: Atelier-Residenz des Künstlers und Produktion einer raumbezogenen Arbeit. Der Künstler Gaspar Acebo hat sein Atelier für drei Wochen in den Espacio verlegt und dort eine Konzeption für sein Site-Specific-Projekt erarbeitet und realisiert.

Acebo (geboren 1976 in Buenos Aires) baut Papier-Objekte aus Luft, die eine Art Mimesis in der Natur herzustellen suchen: ein Objekt aus blauen Papieren misst das Blau des Himmels in Buenos Aires, ein weißes Papierkissen sucht die Farbe der Antarktis, ein weiß-schwarzes imitiert einen Birkenwald bei Moskau.

Für den Espacio Kamm hat sich Acebo der Herausforderung gestellt, die weißen Wände nachzuahmen: mit Luftkammern gefüllte Wände verwandeln den vorhandenen Raum in einen Soft-Raum. Aus Hunderten aneinandergeklebten Seidenpapieren wurden Doppel-Wände gebaut und mit Luft gefüllt und von den vorhandenen Wänden abgehängt. Es entsteht eine Intervention aus einem alle Räume des Espacio einnehmenden Luftkissen.

Die Arbeit folgt der vorgegebenen architektonischen Struktur des Raumes durch Volumen und Ausdehnung, aber durch die Aussparung der Türen und Fenster des Raumes werden Unterbrechungen vorgenommen, die grundsätzliche skulpturale Fragen aufwerfen: Was bedingt Raum, wo hört Raum auf, wann beginnt Raum?

Ein spannendes Ausstellungsprojekt!

  • Espacio Kamm
  • Mario Bravo 1136, Palermo, Buenos Aires
  • Do und Fr 16-20 Uhr
  • 7.11.-5.12.

Foto:
Luftkissen-Raum von Gaspar Acebo im Espacio Kamm.

Theater-Highlight des Jahres

Hamlet der “Shakespeare Globe Theatre Company” in Buenos Aires bejubelt

Von Susanne Franz

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Spielfreude, Wärme, Leidenschaft: Das brillante Ensemble des Shakespeare-Theaters “Globe Theatre” aus London versetzte am Samstag und Sonntag das Publikum im ausverkauften Casacuberta-Saal des San Martín-Theaters in ekstatische Stimmung. Als das hauptsächlich junge Publikum den Saal füllte, liefen und sprangen die Schauspieler auf der Bühne herum, spielten gut gelaunt Geige, Flöte und Bodhran, wanderten lächelnd und Akkordeon spielend durch die Gänge und ließen sich bereitwillig filmen oder saßen mit baumelnden Beinen am Bühnenrand und sprachen mit den Leuten in den ersten Reihen. “Geht’s Euch allen gut? Wie schön! Wir lassen übrigens nachher das Licht während der Vorstellung an, denn so war das auch zu Shakespeares Zeiten – der Dichter wollte, dass immer ein direkter Kontakt zwischen Publikum und Schauspielern bestand.”

Als es losging, kam die Ankündigung auf Spanisch: “Wir sind stolz, auf unserer Welttournee hier zu sein, in unserem 59. Land – in ARGENTINA!”, da tobte das Publikum schon wie bei einem Rockkonzert. Auch während des dreistündigen “Hamlets” gab es in den spaßigen Theater-im-Theater-Szenen ab und zu mal einen viel beklatschten Satz auf Spanisch.

Shakespeare wie zu Shakespeares Zeiten – deftig, komisch, tieftraurig, hoch dramatisch, volksnah – wie viele Gedanken und Studien müssen in diese Inszenierung eingeflossen sein. Belastet ist sie von all dem nicht, im Gegenteil, sie wird mühelos, mit allergrößter Leichtigkeit und einem unglaublichen Spaß am Schau-Spielen dargeboten. Hier sind wahre Künstler am Werk, sowohl auf der Bühne als auch im gesamten Team “im Hintergrund”.

Die weltumspannende Globe-to-Globe-Hamlet-Tour der “Shakespeare Globe Theatre Company” unter Dominic Dromgoole und Bill Buckhurst startete am 23. April 2014 in London anlässlich des 450. Geburtstages von William Shakespeare. Im Rahmen dieses nie dagewesenen Theaterprojekts sollen im Laufe von zwei Jahren möglichst alle Länder der Welt bereist werden. Das Ensemble ist per Schiff, in Nachtzügen, mit Geländewagen, auf Großseglern, per Bus oder Flugzeug unterwegs durch die fünf Kontinente.

Aufgeführt wird der “Hamlet” an den unterschiedlichsten Orten: in Theatersälen wie hier in Buenos Aires, an Stränden, auf Dorfplätzen oder in Palästen. Am 23. April 2016 – dem Jahr, in dem der 400. Todestag des Barden gefeiert wird -, soll die Welttour auf Schloss Elsingor in Dänemark enden – dem Schauplatz des Hamlet.

Für Buenos Aires und das Theater San Martín war der Globe-to-Globe-Hamlet das Theater-Highlight des Jahres, auf das man sich schon seit Monaten gefreut hatte. Im Publikum, das die drei Vorstellungen mit stehenden Ovationen feierte, herrschte Einigkeit, dass es die beste Hamlet-Inszenierung gewesen sei, die man je gesehen hatte. Selbst Eimuntas Nekrošius und Thomas Ostermeier, die 2001 bzw. 2011 interessante Hamlet-Inszenierungen nach Buenos Aires gebracht hatten, müssen sich da verneigen.

Foto:
Naeem Hayat spielte in der Sonntagnachmittagsvorstellung Prinz Hamlet.

Kultur im Mondenschein

Mehr als 880.000 Besucher bei der Langen Nacht der Museen

Von Leonie Below

La-noche-de-los-museos11Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Gratis-Pass im Colectivo – alle Kulturinteressierten der Stadt schienen am 14. November in Buenos Aires unterwegs zu sein, um an der 11. “Noche de los Museos” teilzunehmen. Über 200 Museen öffneten in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 3 Uhr morgens ihre Türen. Der Eintritt war frei. Kein Wunder also, dass vor den besonders beliebten Attraktionen, wie dem Planetarium und dem Malba lange angestanden werden musste. Besonders gut besucht waren ebenfalls die Ausstellung des Architekten César Pelli im Centro Cultural Recoleta, die Exposition “El mundo según Mafalda” in der Usina del Arte in La Boca und das Museo Nacional de Bellas Artes mit seiner Sammlung von El Greco.

Mit 880.000 Besuchern waren es 10% mehr als im Vorjahr, die das kulturelle Angebot in Anspruch nahmen. Noch nie waren so viele Menschen bei dem Event dabei. Dank der warmen Temperaturen waren nicht nur die Museen, sondern auch die historischen und kulturellen Rundgänge gut besucht. Verschiedene Talks und Open Air-Konzerte verliehen der Nacht ein ganz besonderes Ambiente.

Buenos Aires schwenkt die Regenbogenflagge

Am Samstag fand in Buenos Aires die „Marcha del Orgullo” statt

Von Michaela Ehammer

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Schrill, skurril und freizügig – so könnte man die “Marcha del Orgullo” (Marsch des Stolzes), die nun schon zum 23. Mal in Buenos Aires stattgefunden hat, beschreiben. Transvestiten, Homosexuelle und Aufmüpfige konnten vergangenen Samstag mal so richtig feiern und ihren Stolz zum “Anderssein” auf der wichtigsten öffentlichen Veranstaltung der Gemeinde der Lesben, Homosexuellen, Bisexuellen, Transvestiten, Transsexuellen, Transgender, Intersex und Queer, kurz LGBTIQ-Gemeinschaft genannt, in der Hauptstadt Argentiniens zeigen.

An der Plaza de Mayo fing er an, der Ruf zur “Gleichberechtigung”, und rund 120.000 Demonstranten feierten ab 14 Uhr mit ihren farbenfrohen, teils auch sehr freizügigen Kostümen auf den geschmückten Festwagen, die sich dann ab 18 Uhr ihren Platz durch die überfüllte Avenida de Mayo Richtung Congreso bahnten. Frauen mit aufgemaltem Bart oder mit einem umgehängten Plastikpenis, Männer in Frauenkleidern oder ein Liebespaar des gleichen Geschlechts waren an der Tagesordnung. Die Regenbogenflagge dominierte am blauen Himmel, beide Plätze erstrahlten in den schrillsten Farben und prägten an diesem Tag, neben den blühenden Jacarandá-Bäumen, das Stadtbild.

marcha2Mitten in der Hauptstadt Argentiniens herrschte Volksfeststimmung der etwas anderen Art, und das Zentrum von Buenos Aires wurde in ein Regenbogen-Farbenmeer verwandelt. Es wurde geküsst, gelacht, gefeiert, die Körper bemalt, für mehr Rechte Homosexueller und mehr gesellschaftliche Akzeptanz demonstriert. Neben dem offiziellen Motto “Vielfalt lehren, um Gleichheit zu schaffen”, das eine gleichberechtigte (Sexual)Erziehung in Schulen fordert, wurde unter anderem auch gegen die Kriminalisierung von Abtreibung demonstriert und Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesagt. Eingliederung und Anerkennung der sexuellen Geschlechtervielfalt im Sport und mehr Sichtbarkeit von Lesben und Akzeptanz von Trans wurde gefordert. Denn trotz liberaler Gesetze und einer gewissen “Leben und leben lassen”-Einstellung der Argentinier ist es bisher doch eher noch die mutige Speerspitze, die sich outet.

Die “Marcha del Orgullo” in Buenos Aires, eine Anlehnung an den weltweiten Christopher Street Day (CSD), dessen historisches Datum der 28. Juni ist, ist jedoch bei weitem nicht die größte Gay Pride-Parade Südamerikas. Dessen rühmt sich nämlich die Stadt São Paulo in Brasilien mit rund vier Millionen Teilnehmern. Aber sicherlich ist sie eine der politischsten. Auch in einem Land, das die Homo-Ehe und die freie Geschlechtswahl in der Geburtsurkunde erlaubt, gibt es immer noch viele Gegner. Und so war es eher eine Demonstration als eine Parade. Trotz aller Politik: am Ende wurde gefeiert – die Lesben unter sich in ihren Clubs, auf gemischten Parties oder einfach weiter auf der Straße mit einem musikalischen Rahmenprogramm und der “Ich bin was ich bin”-Hymne.

Hito Steyerl in Buenos Aires

Goethe-Institut präsentiert Videoinstallation, Filme, Meisterklasse und Anthologie der Berliner Künstlerin

A still from Hito Steyerl's How Not to Be Seen
Im Rahmen der Biennale “Imagen en Movimiento” (BIM) der Universität Tres de Febrero werden Arbeiten der Berliner Videokünstlerin und Autorin Hito Steyerl präsentiert. Das Programm setzt sich zusammen aus der Videoinstallation “How not to be seen. A fucking didactic educational.MOV file”, die im Centro de Arte Contemporáneo (CAC) des Museums der Universidad Nacional de Tres de Febrero zu sehen ist, und drei Filmen, die im Rahmen der Eröffnung der Biennale gezeigt werden. In einer Meisterklasse geht Hito Steyerl der Frage nach “Ist das Museum eine Fabrik?”. Darüber hinaus wird “Los condenados de la pantalla”, eine Anthologie ihrer Essays, die gerade im Verlag Caja Negra Editora erschienen ist, präsentiert.

Programm:
Mittwoch, 19.11., 19 Uhr, in der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer (Av. Corrientes 327, 23. Stock): Buchpräsentation “Los condenados de la pantalla”. Hito Steyerl (zugeschaltet per Video, da sie ihre Reise leider aus Krankheitsgründen absagen musste) im Gespräch mit Marcelo Expósito. Moderation: Inge Stache. Eintritt frei (begrenzte Saalkapazität).
Donnerstag, 20.11., 19 Uhr, im Centro de Arte Contemporáneo (CAC) des Museums der Universidad Nacional de Tres de Febrero (Av. Antártida Argentina 1355): Eröffnung der Biennale und der Videoinstallation “How not to be seen. A fucking didactic educational.MOV file”. Bis zum 21.12. Di-So 11-20 Uhr.
20 Uhr: Drei Filme von Hito Steyerl: “Guards” (2012), “In free fall” (2010) und “Lovely Andrea” (2007).
Freitag, 21.11., 11 Uhr, Alliance Française (Av. Códoba 936/946): Meisterklasse “Ist das Museum eine Fabrik?” (Videokonferenz).

Nähere Informationen auf der Webseite des Goethe-Instituts.

Die lange Nacht der Museen

Buenos Aires öffnet die Pforten

Von Michaela Ehammer

“Der Mond der Kultur erwartet uns gleich um die Ecke!”

Morgen, am 15. November, steht Buenos Aires wieder einmal ganz im Zeichen der Kunst und Kultur. Einmal im Jahr findet in Buenos Aires “Die lange Nacht der Museen” statt. Bereits schon zum 11. Mal öffnen mehr als 210 Museen der Stadt, private wie staatliche, sowie kulturelle Institutionen ihre Türen von 8 Uhr abends bis 3 Uhr morgens und gewähren freien Eintritt für alle Besucher. Ein Klassiker der Kultur “porteño”, um alle Arten der Kunst und Buenos Aires` kulturelles Erbe zu genießen. Seit 2004 wird es von der “Dirección General de Museos” organisiert und ist jedes Jahr ein großer Erfolg.

Jazz, Tango und Rock-Konzerte, Führungen in den Museen sowie Theater- und Filmvorführungen stehen auf dem Programm. Welche Art von Kunst und Kultur besichtigt wird, ist für jeden Museumsbesucher frei wählbar, Vorschriften gibt es keine. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, gibt es keine Vorregistrierung und auch keinen Vorverkauf, außer für bestimmte Konzerte oder Theaterstücke im Innenbereich, die aus Kapazitätsgründen eine Anmeldung erfordern.

Private Minibusse und öffentliche Buslinien transportieren die Besucher mit den angebotenen Freikarten von einem Veranstaltungsort zum nächsten.

Im Rahmen einer Solidaritätskampagne der “Fundación Banco de Alimentos” werden unverderbliche Lebensmittel für diese Stiftung am Eingang ausgewählter Museen und kultureller Punkte gesammelt: Centro Cultural Recoleta, Cine El Plata, Malba, MAMba, Museo de Arte Español Enrique Larreta, Museo Benito Quinquela Martín, Museo del Humor (MuHu), Mafalda-Skulptur, Planetarium und Usina del Arte. Alle Spender nehmen gleichzeitig an der Verlosung zweier Fahrräder für die “Nacht der Museen 2015″ teil. Mehr Informationen dazu hier.

Eine Liste der teilnehmenden Museen, das aktuelle Programm sowie weitere Informationen über die Veranstaltung sind auf der Webseite des Events ersichtlich.

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Ausstellungskalender vom 09/11/2014

Von Susanne Franz

berniEnde Oktober wurde im Malba in Buenos Aires die Ausstellung “Antonio Berni: Juanito y Ramona” eröffnet, die erste umfassende Schau der gefeierten Serien “Juanito Laguna” und “Ramona Montiel” des in Rosario geborenen argentinischen Künstlers Antonio Berni (1905-1981). Auch seine surrealistischen Skulpturen “Monstruos de sus pesadillas” (Alptraum-Monster) sind in der Ausstellung vereint.

Die Schau umfasst 150 Werke (mehrdimensionale Gemälde, Graphiken, Holzschnittcollagen und Reliefs, Assemblages und aus verchiedensten Stoffen bestehende Konstruktionen), die Berni zwischen 1958 und 1978 schuf. Sie stammen aus der Sammlung der Familie des Künstlers und aus 25 öffentlichen und privaten Sammlungen in Argentinien, Uruguay, den USA, Spanien und Belgien.

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Agenda de Muestras del 09/11/2014

Por Susanne Franz

berniA fines de octubre se inauguró en el Malba “Antonio Berni: Juanito y Ramona”, la primera exposición de Antonio Berni (Rosario, 1905 – Buenos Aires, 1981) que presenta en forma exhaustiva sus célebres series de Juanito Laguna y Ramona Montiel e incluye a los Monstruos de sus pesadillas.

La muestra reúne un conjunto de 150 obras (pinturas bidimensionales, grabados, xilocollages y xilocollage-relieves, ensamblajes y construcciones polimatéricas), creadas entre 1958 y 1978, cedidas por la familia del artista y por veinticinco colecciones públicas y privadas de Argentina, Uruguay, Estados Unidos, España y Bélgica.

Las muestras de la semana:

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