La Noche de la Filosofía

El Cultural San Martín será escenario de diferentes actividades destinadas a favorecer el intercambio del pensamiento

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Desde las 19 horas del sábado, 27 de junio, hasta las 7 horas del domingo 28, se llevará a cabo la “Noche de la Filosofía” en el Cultural San Martín, Sarmiento 1551, Buenos Aires.

Organiza el Ministerio de Cultura de la Ciudad Autónoma de Buenos Aires en colaboración con la Embajada de Alemania y la Embajada de Francia en Argentina. Con el apoyo del Fondo de Cultura Franco-Alemán, el Servicio Alemán de Intercambio Académico (DAAD), el Goethe-Institut, la Alliance Française y el Institut Français.

La entrada es libre y gratuita hasta agotar la capacidad de las salas. Los eventos tienen traducción simultánea. Para algunas de las conferencias deberán retirarse entradas, que estarán disponibles desde las 17 horas del mismo 27 de junio en la boletería del Cultural San Martín.

Iniciada en París en 2010, la “Noche de la Filosofía” es un encuentro que ya hizo escala en Londres, Nueva York, Atenas, Berlín y Rabat. En 2015, llega a Buenos Aires. El evento propone un diálogo maratónico entre pensadores de diversas áreas y los habitantes de la ciudad: durante doce horas, el Cultural San Martín será escenario de diferentes actividades destinadas a favorecer el intercambio del pensamiento y la reflexión sobre temas diversos en el campo de las Humanidades.

Así, veinticuatro ­pensadores argentinos, siete franceses y otros siete alemanes se darán cita en una noche que busca acercarse a la fi­losofía no solo desde la palabra sino también desde la música, la performance, el cine y la gastronomía. De Alemania estarán presentes Ottmar Ette, Benjamin Lahusen, María Laura Böhm, Julia Weitbrecht, Susanne Klengel, Encarnación Gutiérrez Rodríguez y Joaquín Medina Warmburg.

Además, se proyectarán las películas “Hannah Arendt”, de Margarethe von Trotta, y “Noticias de la Antigüedad Ideológica”, de Alexander Kluge.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender vom 24/06/2015

Von Susanne Franz

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Am Donnerstag, den 25. Juni, wird im Malba in Buenos Aires die Ausstellung “Polesello joven 1958-1974″ (Der junge Polesello, 1958-1974) eröffnet. Die Schau zeigt Werke aus der frühen Schaffensphase des im vergangenen Jahr verstorbenen argentinischen Künstlers Rogelio Polesello (Buenos Aires, 1939-2014), Gemälde und Acrylbilder von Ende der 1950er- bis Mitte der 1970er-Jahre. Es wird eine Auswahl von 120 Werken gezeigt, die aus zahlreichen verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen aus dem In- und Ausland stammen, u.a. dem Museum für Zeitgenössische Kunst von Bogotá (MAMBO), dem Museum der Zentralbank in Bogotá, dem Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), dem Museo de Arte Moderno von Buenos Aires (MAMba), dem Museo de Arte Contemporáneo von Buenos Aires (MACBA) und dem Museo de Bahía Blanca (MBA-MAC).

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Jahren, in denen sich die künstlerische Sprache Polesellos entwickelte und verfestigte, wobei besonderes Augenmerk auf in seinem Werk bislang wenig studierte Aspekte gelegt wird, wie die ihm eigene Symbiose von Kunst, Design und Massenherstellung und seine Ansätze, plastische Kunst, Architektur, Design, Film und Mode miteinander in Einklang zu bringen. Bis zum 12. Oktober kann man diese Hommage an eine der zentralen Figuren der argentinischen Kunst- und Kulturszene des vorigen Jahrhunderts besuchen.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras del 24/06/2015

Por Susanne Franz

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El jueves 25 de junio, se inaugurará en el Malba “Polesello joven 1958-1974″, una exposición antológica de Rogelio Polesello (Buenos Aires, 1939-2014), dedicada a sus obras históricas, pinturas y acrílicos producidos desde fines de los años 1950 hasta mediados de los 1970. La muestra reúne una selección de 120 piezas, pertenecientes a numerosas colecciones públicas y privadas del país y del exterior, como el Museo de Arte Moderno de Bogotá (MAMBO), el Museo del Banco de la República de Bogotá, el Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), el Museo de Arte Moderno de Buenos Aires (MAMba), el Museo de Arte Contemporáneo de Buenos Aires (MACBA) y el Museo de Bahía Blanca (MBA-MAC), entre otras.

La exposición se focaliza en los años fundacionales de la trayectoria de Rogelio Polesello y en categorías aún poco estudiadas, como su adscripción a la tríada arte-diseño-industria, planteando múltiples relaciones entre artes plásticas, arquitectura, diseño, cine y moda. Hasta el 12 de octubre se podrá visitar este homenaje a una figura central de la escena artística y cultural argentina del siglo XX.

Las muestras de la semana:

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Filme statt Bomben

Anlässlich des 70. Geburtstags des Filmemachers Rainer Werner Fassbinder zeigt der Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung “Fassbinder – JETZT”

Von Nicole Büsing und Heiko Klaas

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Auch 33 Jahre nach seinem Tod 1982 ist Rainer Werner Fassbinder immer noch aktuell. Die Faszination und Strahlkraft von Person und Werk haben bis heute nicht nachgelassen. Und: So einer wie er, der frei nach dem Motto “Ich werfe keine Bomben, ich mache Filme” den Finger in die offenen Wunden der deutschen Geschichte und Gegenwart legt, der sein Publikum verstört, ja quält, um es gleich im nächsten Moment wieder grandios zu unterhalten, der fehlt in der heutigen, oft bloß noch auf Konsens, Quote und Marktgängigkeit ausgerichteten deutschen Kino- und Fernsehlandschaft.

Zu dieser Erkenntnis gelangt man bereits kurz nach dem Betreten der Ausstellung “Fassbinder – JETZT” im Berliner Martin-Gropius-Bau. Eine Videowand mit neun kurzen, aber prägnanten Ausschnitten aus Interviews und Talkshows stellt dem Ausstellungsbesucher den Menschen Fassbinder in all seiner Intensität, Freiheitsliebe, Selbststilisierung und Kompromisslosigkeit vor.

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Die vom Deutschen Filmmuseum in Frankfurt entwickelte Schau war dort bereits 2013 zu sehen. In Berlin, wo es jetzt anlässlich des 70. Geburtstags von Fassbinder am 31. Mai gezeigt wird, steht dem Projekt jedoch in den neun Räumen des Gropius-Baus doppelt so viel Fläche zur Verfügung wie zuvor Frankfurt. Gelegenheit also für die Macher der Schau, ein breites Spektrum an Exponaten zu zeigen. So ist ein ganzer Ausstellungsraum den aufwendigen Kreationen der Kostümbildnerin Barbara Baum gewidmet. Hanna Schygullas Silberlamé-Kleid aus dem Film “Lili Marleen” darf da ebensowenig fehlen wie der braune Wollanzug des einarmigen Franz Biberkopf aus “Berlin Alexanderplatz” oder die körperbetonten Matrosenuniformen aus “Querelle”.

fassbinder4Einen weiteren, allerdings nicht unbedeutenden Nebenschauplatz eröffnet die Schau mit Werken von zeitgenössischen Künstlern wie Olaf Metzel, Jeff Wall, Rirkrit Tiravanija oder Ming Wong. Fassbinders stark stilisierte Art der Blickführung, sein Umgang mit Licht, Kostümen und Verfremdungseffekten liefert bis heute auch bildenden Künstler wichtige Impulse für eigene Arbeiten. Der in Singapur geborene Berliner Videokünstler Ming Wong etwa mimt in seiner Videoparodie “Lerne Deutsch mit Petra von Kant” eine der vielen überspannten Frauenfiguren aus einem der frühen Fassbinder-Melodramen.

Im Mittelpunkt der Berliner Schau steht allerdings die Person Fassbinder selbst, der deutsche Filmemacher, der wohl am radikalsten die Machtverhältnisse in Zweierbeziehungen, Familien, der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und dem Staat seziert hat. Auratische Objekte wie seine schwarze Lederjacke, eine Sitzlandschaft, sein Flipperautomat oder seine Schreibmaschine befriedigen natürlich einen gewissen Voyeurismus. Daneben gibt es aber auch die Gelegenheit, inhaltlich tief einzusteigen: Filmausschnitte, Drehbücher, Briefe, der komplizierte Drehplan für “Berlin Alexanderplatz”, aber auch eine Audiostation mit Fassbinders Stimme beim Diktat machen nachvollziehbar, wie es dem permanent für seine Sache brennenden Filmemacher gelungen ist, in nur 16 produktiven Jahren 44 Filme zu realisieren, deren ästhetische und gesellschaftskritische Sprengkraft bis heute spürbar ist.

  • Ausstellung: Fassbinder – JETZT
  • Ort: Martin-Gropius-Bau, Berlin
  • Zeit: 6. Mai bis 23. August 2015. Mi-Mo 10-19 Uhr. Di geschlossen. An den Feiertagen geöffnet
  • Katalog: Hrsg. Deutsches Filminstitut, 304 S., zahlreiche Abb., 25 Euro
  • Internet: Webseite des Martin-Gropius-Baus, Webseite der Ausstellung

Fotos von oben nach unten:
Rainer Werner Fassbinder, 1970.
(Dt. Filminstitut/Gauhe)

Fassbinders Lederjacke und sein Trikot des FC Bayern München 1974.
(Klaas)

Fassbinders Flipper.
(Klaas)

Musik aus dem Exil

Eine Hommage an das Leben und Werk von Paul Walter Jacob

Von Meike Lohmann

Como vino la mano - CS6 Editable 04Die Musik war seine große Leidenschaft. Anfang des letzten Jahrhunderts, als Kind einer Arbeiterfamilie in Duisburg geboren, begann Paul Walter Jacob früh, sich für Musik zu interessieren. Nach der Schule studierte er, gegen den Wunsch seines Vaters, an der Kunsthochschule Berlin und arbeitete als Schauspieler und Regisseur mit verschiedenen Opern-Ensembles im Ruhrgebiet. Verfolgt von den Nazis floh er 1939 nach Argentinien ins Exil. Nur ein Jahr später gründete er die “Freie Deutsche Bühne”, das zu dieser Zeit einzige deutsche Theater im Exil. Daneben begann er auch für das “Argentinische Tageblatt” zu schreiben.

Jacob setzte sich für den Erhalt und die Aufzeichnungen der durch die Nazionalsozialisten verbotenen Musiker wie Mendelssohn Bartholdy, Mahler oder Schoenberg und deren Stücke ein. Die von ihm ins Leben gerufene Konferenz “Verbotene Musik” war einer der wenigen Versuche, das Thema während des Hitler-Regimes in die Öffentlichkeit zu bringen. Einige Jahre nach Ende des Krieges kehrte Jacob zurück nach Deutschland, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1977 blieb.

Das im Mai erschienene Buch “Paul Walter Jacob y las músicas prohibidas durante el nazismo” ehrt Leben und Werk des Künstlers, der nicht nur Musiker und Schauspieler, sondern auch Rebell und Freiheitskämpfer war. Die Autoren Silvia Glocer, Doktorin der Kunstgeschichte an der UBA, und Robert Kelz, Professor der Germanistik an der Universität von Memphis, vereinen die Geschichten eines deutschen Flüchtlings in Südamerika und der Rolle der Musik während der Nazizeit. Erstmals wird auch eine spanische Version der Konferenz “Verbotene Musik” veröffentlicht. Daneben finden sich weitere Schriftstücke und der Briefwechsel zwischen Paul Walter Jacob und seinem Freund, dem damals ebenfalls im Exil lebenden Orchesterleiter Fritz Busch.

Adressen / Direcciones

A-Z von Galerien, Kulturzentren und Museen
A-Z de Galerías y Espacios de Arte, Centros Culturales y Museos

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Als Service für unsere Leser veröffentlichen wir im folgenden eine Übersicht mit Adressen der Galerien, Kulturzentren und Museen, die in den Ausstellungskalendern von “Kunst in Argentinien” erschienen sind. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. Wer in die Liste aufgenommen möchte, kann die entsprechende Information an kia@magicaweb.com schicken.

Como servicio para nuestros lectores publicamos aquí una selección de direcciones de las Galerías y Espacios de Arte, Centros Culturales y Museos que aparecieron en las agendas de muestras de “Arte en Argentina”. Quien quiera figurar en la lista, puede mandar la información correspondiente a kia@magicaweb.com.

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