Immersive and experiential installation

Typoe’s “Forms from Life” at Faena Arts Center in Buenos Aires

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“Forms from Life” is Typoe’s first solo exhibition in Latin America, showing at Faena Arts Center in Buenos Aires from July 20th through July 31st. The artist transforms “Sala Molinos” into a surrealist labyrinth of fantasy. His monumental children’s building blocks and towers bring to mind the Art Deco facades and tropical colors of Miami – the artist’s hometown – and the ruins of classical architecture from ancient Rome. Exploring basic geometry, order and beauty, the artist reimagines the basic building blocks of our physical world. Fluorescent and flamingo pinks, tropical turquoise and tangerine orange are highlighted by faux-marble classical columns and arches that tease the imagination.

The installation invites visitors to construct new worlds for their dreams, generating new experiences of communal creation and social interaction. Timed to coincide with the local school year’s winter break, “Forms from Life” will be a call to play, build and experiment – a space for collective creativity.

Typoe (b. Miami, 1983) is a multidisciplinary artist whose practice plays upon the constant tension between the dark recesses of the urban underground and the shimmering bling of celebrity. Often working with gunpowder, fire, plastic, spray paint and found objects, Typoe’s work evolves in response to a given situation or environment.

For “Forms from Life” the artist has moved away from his signature gunpowder paintings that play with both representation and materiality, in favor of creating an entirely immersive and experiential installation inside the Faena Art Center. Based in Miami, Typoe has participated in gallery and museum shows around the world and exhibited his work in Mexico City, New York, Los Angeles and Basel. Typoe is co-founder and Creative Director of PRIMARY, an art collective and gallery in Miami.

  • Faena Arts Center, Sala Molinos
  • Aimé Paine 1169, Puerto Madero, Buenos Aires
  • Saturday, Sunday and Monday 12-19
  • Admission: 50 pesos, Mondays free
  • July 20th through July 31st, 2016

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender vom 16/07/2016

Von Susanne Franz

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Seit Ende Juni und bis zum 31. Oktober kann man im Malba die Ausstellung “Yoko Ono. Dream Come True” besuchen – die erste Retrospektive der 1933 in Tokio geborenen Künstlerin in Argentinien. Ono, Vorreiterin der Konzept- und Partizipativen Kunst, zeigt hier mehr als 80 Arbeiten, darunter Objekte, Videos, Filme, Installationen und Klangdokumente, geschaffen zwischen den 1960er Jahren und heute. Die Ausstellung hat als Angelpunkt die sogenannten “Instructions” (Anweisungen), die Ono seit mehr als 60 Jahren entwickelt. Der Titel der Ausstellung kann als Metapher für die künstlerische Laufbahn Yoko Onos verstanden werden, aber auch als Beschreibung einer Vision für die heutige krisengeschüttelte Welt, die laut Ono durch die gemeinsame Anstrengung aller und den kreativen Austausch verbessert werden kann.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras del 16/07/2016

Por Susanne Franz

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Desde fines de junio y hasta el 31 de octubre se puede visitar en el Malba la muestra “Yoko Ono. Dream Come True”, la primera exposición retrospectiva en Argentina de Yoko Ono (Tokio, 1933), pionera del arte conceptual y participativo contemporáneo. La muestra está compuesta por más de 80 trabajos, que incluyen objetos, videos, films, instalaciones y registros sonoros producidos desde principios de los 60 hasta hoy, y tiene como eje las llamadas “Instrucciones”, que Ono viene desarrollando desde hace más de sesenta años. El título de la muestra puede ser leído como una metáfora de su trayectoria artística pero también como un comentario a la situación global de nuestra época que, según Ono, puede ser mejorada a través de la participación conjunta y el intercambio creativo.

Las muestras de la semana:

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Kosmische Ordnung und kreatives Chaos

Ernesto Pesce lädt Alejandro Scasso zum Künstlerdialog

Von Susanne Franz

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Ritterschlag für Alejandro Scasso: Der argentinische Künstler wurde von seinem renommierten Kollegen, dem hoch angesehenen Maestro Ernesto Pesce, eingeladen, im dritten Künstlerdialog des Kunstraumes “Modos” der Stiftung vittal sein Partner zu sein. Der jüngere Maler lebte 20 Jahre in Deutschland und ist erst seit wenigen Jahren wieder zurück in seiner Heimatstadt Buenos Aires, in der er einst seinen künstlerischen Weg u.a. mit Lehrmeistern wie Jorge Demirjian einschlug.

Auf den ersten Blick könnten die beiden Maler kaum unterschiedlicher sein. Pesces Werke sind voller Ruhe und Gelassenheit – die beiden großformatigen Bilder im Eingangssaal der Galerie zeigen das um 1200 entstandene Fußbodenlabyrinth der Kathedrale von Chartres, von deren Baumeister es keine Überlieferung gibt, umgeben vom Pesce’schen Kosmos, in dem dieser unbekannte Architekt laut Bildtitel gesucht wird. Scassos Bilder sind voller wilder, ungestümer Farben, wobei die bei ihm typische Zweigeteiltheit der Werke in organische, zellenartige Flächen und kühle, abstrakte Zonen sich zu seiner unverwechselbaren künstlerischen Sprache verdichtet.

Den beiden Werken Pesces hängen fünf mittelgroße Bilder Scassos gegenüber, und den zweiten Saal der Galerie hat der Jüngere ganz für sich allein. Jedes Werk Scassos überrascht durch seine Kreativität, aber hier bestechen ganz besonders zwei riesige neuere Werke mit Farbskalen, die den Pinselstrichen in Schwarz-Weiß, den wabernden organischen und den nüchternen abstrakten Flächen noch eine weitere Wendung verleihen.

Betritt man zuletzt den Patio der Galerie und geht links in einen kleineren Raum, kann man dort neun kleine erotische Zeichnungen Pesces bewundern sowie eine Mappe mit weiteren, nicht gerahmten Bildern der Serien, die an einem japanischen Mythos und dem Ulysses inspiriert sind. In einer schwarze Mappe kann man durch Studien von Alejandro Scasso hindurchblättern, von denen er Hunderte herstellt, aus denen er dann seine Bilder synthetisiert. Neben dem reinen Kunstgenuss kann man hier auch eine Menge über die beiden Künstler lernen.

Und was den Dialog betrifft: Hier treffen sich zwei wundervolle Künstler, deren Werke ganz hervorragend miteinander kommunizieren, ohne dass sie viel mehr miteinander gemeinsam haben müssten als Neugierde, Schaffensfreude und natürlich ein riesiges Talent. Spielerisch spricht hier das Chaos als Ursprung der Kreativität mit der kosmischen Ordnung, in die alles Schaffen fließt.

Eine besonders gelungene Ausstellung, die man noch bis zum kommenden 22. Juli bewundern kann! Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 14 bis 22 Uhr (Espacio Modos, Honduras 5041, Palermo, Buenos Aires).

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Fotos von oben nach unten:

Fruchtbarer Dialog: Ernesto Pesce (links) und Alejandro Scasso vor einem Werk Pesces…

…und vor einem Werk Scassos.

(Fotos: Pato Parodi)

Poetisch, temperamentvoll, hypnotisch

Erstes Programm 2016 des “Ballet Contemporáneo del Teatro San Martín” im Teatro 25 de Mayo

Von Susanne Franz

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Seit den 18. Juni und nur noch bis Sonntag, den 3. Juli, präsentiert das Zeitgenössische Ballett des San Martín-Theaters sein erstes Programm des Jahres. Da das Theater San Martín immer noch umgebaut wird – voraussichtlich bis Mitte 2017 – ist das Tanzensemble ohne eigenen Aufführungs- und Probenort. Geprobt wird also, wo es gerade geht, und als Aufführungsort des ersten Programms dient nun das schöne Stadtviertel-Theater “25 de Mayo” (Triunvirato 4444). Das zweite Programm soll im Auditorio de Belgrano und das dritte und letzte des Jahres im Teatro Coliseo gezeigt werden.

Weder die Heimatlosigkeit noch den Wechsel an der Spitze merkt man dem hervorragenden Tanzensemble an, das seit 1999 von Mauricio Wainrot geleitet worden war, der nun für die Kulturangelegenheiten des Auswärtigen Amtes zuständig ist. Die Tanzgruppe wird jetzt von Wainrots rechter Hand, der Tänzerin Andrea Chinetti, geführt. Gezeigt werden drei Choreographien: das poetische, unglaublich schöne “Ínfima constante” – eine Wiederaufnahme – von Anabella Tuliano mit Originalmusik von Leandro Gatti, die Premiere “Temperamental” von Silvina H. Grinberg mit Originalmusik von Guillermina Etkin, die in die Nähe des Theaters rückt, weil das gesprochene Wort eine Rolle spielt, und der Klassiker “Bolero”von Ana María Stekelman nach der Musik von Maurice Ravel.

Vorstellungen sind noch diesen Freitag und Samstag um 20.30 Uhr und Sonntag um 19.30 Uhr. Karten kosten 120 bzw. 100 Pesos. Nicht verpassen!

Mein kleiner grüner Kaktus

“Cactus orquídea” ist wunderbares, tiefgründiges Theatervergnügen

Von Susanne Franz

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Romantisch, poetisch, komisch, surrealistisch und zauberhaft: In Graciela Meijides Dauerbrenner-Theaterstück “Cactus orquídea”, das noch bis Ende Juli samstags um 21 Uhr im Teatro Anfitrión läuft, dreht sich alles um die Liebe. Der süße Schmerz, der grauenvolle Verlust, die Enttäuschungen, die dazu führen, dass die Menschen völlig bindungsunfähig werden: Alles entsteht aus dieser Sehnsucht nach Liebe oder der Erinnerung an ein vergangenes Glück.

Die Museumsangestellte Imelda begegnet in einem Café Isaias, der versucht, eine wirklich gute Geschichte zu schreiben. Das ist schwer, und so hält der Möchtegern-Autor sich mit dem Verfassen von Werbetexten über die Stadt Buenos Aires über Wasser. Imelda hält so einen Prospekt in der Hand und lacht lauthals über die Platitüden. Peinlich, als sich herausstellt, dass sie dem Verfasser gegenübersitzt. Aber sie hat eine Geschichte für den Schriftsteller: Die Geschichte des Eisenwarenhändlers Boris, der seine Frau verloren hat und der alles darum geben würde, sie noch einmal wiederzusehen. Boris’ obsessiver Mitarbeiter Peque erzählt ihm von einer Pflanze, die Esmeralda, die Kellnerin der Bar Jean Jaurés, wo Peque immer Kleingeld holt, aus einem Samen herangezogen hat, den ihr der Gast Denzel Romero geschenkt hat – der geheimnisvolle Samen stammt von Denzels verstorbener Großmutter. Die magische Pflanze blüht nur einmal im Jahr, und wer sie erblickt, sieht noch einmal seine/n Geliebte/n…

Neben den Hauptpersonen des Stücks gibt es noch eine Vielzahl an Nebengestalten, die alle in einem fast schwindelerregenden Tempo und mit absoluter Bravour von den fünf Schauspielern des “Ensamble orgánico” dargestellt werden (oben sind sechs genannt, weil Isaias und Peque vom gleichen Schauspieler dargestellt werden). Oft genügt ein Schritt und sie verwandeln sich in eine andere Figur, zum Beispiel die Liebhaber Imeldas – die nur mit Touristen anbändelt, weil diese den Vorteil haben, dass sie wieder abreisen – oder die Kollegen des Bankangestellten Denzel.

Es gibt kein starres Bühnenbild, Holzrahmen werden hin- und hergetragen und dienen als Türen oder Fenster. Das Stück hat eine ungeheure Dynamik, die sich aus dem Zusammenspiel des Ensembles ergibt: die Darsteller erschaffen den Raum, in dem sie agieren, und ziehen den Zuschauer in ein reiches Universum voller Magie und Humor, das außerhalb der Welt zu existieren scheint und diese doch auf unvergleichliche Weise spiegelt.

“Cactus orquídea” heißt so, weil ein kleiner, recht unscheinbarer Kaktus dieses Namens, den Imelda zu Beginn in einer Blechdose in der Hand hält, sich sozusagen als grüner Faden durch das gesamte Stück stachelt. So ist es einfacher, dem Wirbelwind an Ideen, Assoziationen und Gedanken zu folgen, der sich immer weiter verdichtet und zu einem Ganzen wird.

“Cactus orquídea”, das sind 75 Minuten rundum gelungenes Theater, das noch lange nachwirkt und sicher in Jedem ganz eigene Saiten zum Klingen bringt.

Bis zum 30. Juli samstags um 21 Uhr im Teatro Anfitrión, Venezuela 3340, Buenos Aires. Karten bei Alternativa Teatral oder direkt im Theater unter Tel.: 4931-2124. Der Eintritt kostet 180 bzw. ermäßigt 120 Pesos.

Weitere Fotos und Trailer hier.

Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender vom 05/06/2016

Von Susanne Franz

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Zwischen Kitsch und liebevoller Satire, gelingt es dem berühmten argentinischen Fotografen Marcos López wie keinem Zweiten, die argentinische Volksseele einzufangen. Wer wäre also besser geeignet, aus Anlass der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Argentiniens einen Blick auf das stolze Volk am Río de la Plata zu werfen?

López’ Ausstellung “Color Local” (Lokalkolorit) wird am 7. Juni um 18 Uhr in der PS Gallery in Buenos Aires eröffnet. Man kann sie montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr besuchen, bis zum 22. August.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras del 05/06/2016

Por Susanne Franz

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El martes 7 de junio, a las 18 horas, se inaugurará en PS Gallery en Buenos Aires la muestra “Color Local” del famoso fotógrafo argentino Marcos López.

En el marco del Bicentenario de la Independencia Argentina, la muestra será una reflexión de sucesos sociales, periodísticos y artísticos que entrecruzan el punto de vista original de López con la historia argentina.

Se podrá visitar de lunes a viernes de 10 a 18 horas, hasta el 22 de agosto.

Las muestras de la semana:

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Sasha Waltz & Guests: Dido y Eneas en el Teatro Colón

Sasha Waltz & Guests: Dido y Eneas en el Teatro Colón

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El Barroco vuelve a la temporada lírica del Colón con uno de sus referentes más logrados. Con Dido y Eneas, Henry Purcell sienta las bases de la ópera inglesa abrevando en una de las más apasionantes historias de la Antigüedad. La visión magistral de la coreógrafa alemana Sasha Waltz extrae de la partitura toda su actualidad y goza de buena salud: es un trabajo radicalmente libre.

La opera coreográfica se podrá ver en la Sala Principal del Teatro Colón, Cerrito 628. los días 7, 8, 10 y 11 de junio a las 20 horas, y el domingo 12 de junio a las 17 horas.

La producción de Sasha Waltz & Guests está presentada en Buenos Aires por el Teatro Colón con el apoyo del Goethe-Institut y de la Embajada de la República Federal de Alemania.

Localidades aquí.

Adressen / Direcciones

A-Z von Galerien, Kulturzentren und Museen
A-Z de Galerías y Espacios de Arte, Centros Culturales y Museos

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Als Service für unsere Leser veröffentlichen wir im folgenden eine Übersicht mit Adressen der Galerien, Kulturzentren und Museen, die in den Ausstellungskalendern von “Kunst in Argentinien” erschienen sind. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. Wer in die Liste aufgenommen werden möchte, kann die entsprechende Information an kia@magicaweb.com schicken.

Como servicio para nuestros lectores publicamos aquí una selección de direcciones de las Galerías y Espacios de Arte, Centros Culturales y Museos que aparecieron en las agendas de muestras de “Arte en Argentina”. Quien quiera figurar en la lista, puede mandar la información correspondiente a kia@magicaweb.com.

Foto:
Bis zum 7. September 2016 kann man auf der Esplanade des Malba in Buenos Aires die “Tänzerin” von Weltstar Jeff Koons bewundern.
Hasta el 7 de septiembre de 2016 se puede apreciar la “Ballerina” de Jeff Koons en la explanada del Malba en Buenos Aires.

A

  • Alberto Sendrós, Pasaje Tres Sargentos 359, Buenos Aires. Besuche nur nach Voranmeldung per Telefon oder E-Mail. Tel.: (54-11) 4312 0995/5915, info@albertosendros.com.
    Alberto Sendrós, Pasaje Tres Sargentos 359, Buenos Aires. Visitas deben ser solicitadas por teléfono o email con anticipación. Tel, (54-11) 4312 0995/5915, info@albertosendros.com.
  • Alejandra Perotti Galería de Arte, Freire 1101, Ecke Zabala, Colegiales, Buenos Aires. Mo-Fr 15-19.30 Uhr, Sa nach Verabredung, Tel.: (54-11) 4553-0923.
    Alejandra Perotti Galería de Arte, Freire 1101, esq. Zabala, Colegiales, Buenos Aires. Lun-Vie 15-19.30 hs, Sáb con cita previa, Tel. (54-11) 4553-0923.
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