Wunderbare Wasserwelt

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Diego Perrottas “Serie Acuática” bei ­Alberto Elía/Mario Robirosa

Von Susanne Franz

In der Fundación Alberto Elía/Mario Robirosa zeigt der als Erschaffer einer barocken, farbenfrohen Bilderwelt bekannte Künstler Diego Perrotta seine jüngsten Werke, die „Serie Acuática“ (Wasser-Serie). Hier begegnet man einem verspielteren und heitereren Ton als in den früheren Werken, in denen neben dem Farbreichtum vor allem viele plastische Elemente beeindruckende Reliefs bildeten. Kleine Einzelwerke oder Kompositionen aus fünf oder sechs der postkartengroßen, entzückenden Aquarelle oder Zeichnungen prägen das Bild. Masken, Monstren, aus denen Schläuche oder Kabel wachsen, tanzende Blutkörperchen, Farb- und Phantasiewelten und oft in kleiner Bleistiftschrift ein Satz, ein Titel oder ein kurzer Gedanke verleihen jedem Werk Einzigartigkeit, und doch ist die Ausstellung Ausdruck der Kohärenz im Schaffensprozess Perrottas.

Eine Installation aus Keramik im Eingangsbereich der Galerie zeigt eine Wasserwelt, in der der Kopf eines Menschen aus dem Wasser ragt, um Luft zu schnappen, umgeben von seltsamen, bunt bemalten Wassertieren und -Pflanzen, die das Wesen Mensch aufmerksam betrachten – vielleicht gar bedrohen? Für Diego Perrotta symbolisiert die Installation, die sich vielen Interpretationen öffnet, auch, „den Kopf oben zu behalten im Kunstbetrieb, sich selbst und seinem künstlerischen Weg treu zu bleiben“. Das tut er und erfreut damit seine Bewunderer und die, die es nach dem Besuch seiner Ausstellung sicher sein werden.
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(Diego Perrotta, „Serie Acuática“, Aquarelle und Keramiken. Fundación Alberto Elía/Mario Robirosa, Azcuénaga 1739. Mo-Fr 11-20.30 Uhr. Bis 2.9.)

Der Artikel erschien am 27.8.05 im “Argentinischen Tageblatt”.­

Maravilloso mundo acuático

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La “Serie Acuática” de Diego Perrotta

Por Susanne Franz

En la Fundación Alberto Elía/Mario Robirosa, se puede apreciar la “Serie Acuática”, obras recientes del artista Diego Perrotta, creador de un colorido mundo barroco, lleno de símbolos y relieves, que se pudo ver, por ejemplo, en la “Serie del Diablo” que mostró en el mismo espacio en 2002. En su siguiente muestra individual, “Ciudad del Milagro”, en el Centro Cultural Recoleta (2004), utilizó planos monocromáticos poblados de estructuras arquitectónicas atravesadas por monstruos extraños: ataques simbólicos a las instituciones (ministerios, escuelas, etc.).

En esta nueva propuesta de Perrotta rige otra vez un tono más ligero, más feliz. Hay una gran cantidad de obras pequeñas, en su mayoría hermosas acuarelas o dibujos de tamaño tarjeta postal, solas o en composiciones de cinco o seis obras. Se ven máscaras, monstruos con tubos o tentáculos, glóbulos, detalles de insectos, coloridos mundos fantásticos. En muchos casos, hay una frase o una palabra, un pensamiento, escritos con lápiz. Cada obrita es única, pero en el conjunto se demuestra la coherencia del proceso creador de Perrotta.

Una instalación de cerámica en la entrada de la galería demuestra un mundo acuático, una especie de lago artificial del que asoma una cabeza humana por sobre la superficie del agua, con la boca abierta, tomando aire. Alrededor de la cabeza hay extrañas criaturas que miran a ese ser humano con mucho interés… ¿o lo están amenazando? Para Perrotta, la instalación simboliza “mantener la cabeza alta en el ámbito del arte, permanecer fiel a uno mismo y a su camino artístico”. Eso es lo que hace, y se lo agradecen sus viejos y nuevos admiradores.
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(Diego Perrotta, “Serie Acuática”, acuarelas y cerámicas. Fundación Alberto Elía/Mario Robirosa, Azcuénaga 1739. Lun-Vie 11-20.30 hs. Hasta 2.9.)

El artículo fue publicado (en idioma alemán) el 27/08/05 en el “Argentinisches Tageblatt”.­

Das Leben ist kein Picknick

­Gemälde von Rosemarie Allers im Centro Cultural Recoleta

Von Susanne Franz

Die neue Gemäldeausstellung von Rosemarie Allers im Centro Cultural Recoleta trägt den etwas beunruhigenden Titel „Picnic en el precipicio“ (Picknick am Abgrund). „Wovon ich aber eigentlich spreche, ist der Blick, dem sich ein ganzer Horizont öffnet“, erklärt die Künstlerin. „Es geht mir um die Frage, inwieweit man als Person in der Gesellschaft – im Leben – Stellung bezieht, inwieweit man sich selbst einbringt.“ Das Leben sei kein Picknick, das meint die Malerin nicht nur in einem konkreten, materiellen Sinn, da ohnehin zu viele Menschen am Rande des Abgrunds leben, sondern sie will ausdrücken, dass man selbst etwas bewirken kann, indem man eine Entscheidung zum aktiven Leben trifft.­

In Allers’ dramatisch-expressionistischen Gemälden steht die Frau, der weibliche Körper im Vordergrund, verfremdet mit Vogel- oder auch Engel-Eigenschaften, wobei die körper- und naturverbundenen Farben und der theatralische Einsatz schwarzer Striche und Flächen deutlich macht, dass hier keine ätherischen Wesen dargestellt werden sollen, sondern Frauen in ihrer Körperlichkeit. Entscheidungsfreude und Selbst-Gewissheit.­

(Rosemarie Allers, „Picnic en el precipicio“, Gemälde. Centro Cultural Recoleta, Saal 6, Junín 1930. Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso. Bis 4.9.)

Der Artikel erschien am 27.8.05 im “Argentinischen Tageblatt”.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 27.08.05-03.09.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr, Eintritt 3 Pesos, Studenten und Rentner 1,50 Pesos; Warhol: Eintritt 9 Pesos, Studenten und Rentner 5 Pesos, Kinder unter 12 Jahren 3 Pesos): Andy Warhol, graphisches Werk, Dokumente. 7.6.-2.10. / Adriana Fiterman, „Corte“, Gemälde. 4.8.-28.9. / Gabriel López Santiso, „Encadenamiento del color“, Gemälde. 4.8.-28.8.
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Agenda / Kalender

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Agenda de la semana 27/08/05-03/09/05

Centros de exposiciones

  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Lun-Sab 10-21, Dom 12-21 hs, entrada 3 pesos, estudiantes y jubilados 1,50 pesos; Warhol: entrada 9 pesos, estudiantes y jubilados 5 pesos, chicos menores de 12 años 3 pesos): Andy Warhol, obra gráfica, documentos. 7.6.-2.10. / Adriana Fiterman, “Corte”, pinturas. 4.8.-28.9. / Gabriel López Santiso, “Encadenamiento del color”, pinturas. 4.8.-28.8.
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Kunstgenuss der besonderen Art

Sammlung Rufino Tamayo in der Fundación Proa

Von Susanne Franz

Die Fundación Proa im Stadtteil La Boca, die immer ausgezeichnete Ausstellungen zeigt, präsentiert im Moment eine der besten Kunstschauen in Buenos Aires: 100 Werke aus der Sammlung des mexikanischen Künstlers Rufino Tamayo. Tamayo begann in den 1960er Jahren gemeinsam mit seiner Frau Olga, Werke der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts zu sammeln. Im Jahr 1981 richtete er mit öffentlichen und privaten Mitteln sein „Museo Rufino Tamayo“ ein, das zu einem der zentralen Kunsttempel Lateinamerikas avancierte. Rufino sei vor allem nach didaktischen Kriterien vorgegangen, heißt es in dem dünnen Begleitkatalog zur Ausstellung in Buenos Aires. Er wollte seinen Landsleuten einen möglichst umfassenden Überblick über die wichtigsten Tendenzen der zeitgenössischen Kunst verschaffen, und habe sich weniger nach seinen persönlichen Vorlieben gerichtet. Dennoch spürt man in jedem Werk der exquisiten Auswahl ausgesuchter Werke den unfehlbaren Geschmack des Kunstkenners und Ästheten Tamayo. Hervorzuheben ist auch sein Bemühen, die lateinamerikanische Kunst in den Reigen der bedeutenden Europäer und Amerikaner einzubinden, was ihm auf beeindruckende Weise gelingt.
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Die von Juan Carlos Pereda und Cecilia Rabossi kuratierte Ausstellung in der Fundación Proa zeigt unter anderem in Saal 1 Werke, in denen der menschliche Körper im Zentrum steht, u.a. von Max Ernst, Pablo Picasso (Foto), Francis Bacon und Roberto Matta, in Saal 2 abstrakte Werke, u.a. von Rothko, Hartung und Tápies, in Saal 3 Christo, Warhol und Lichtenstein, und in Saal 4 kinetische Kunst (Vasarely, Le Parc, Soto, Polesello).­

(„Arte del Siglo XX“: Sammlung des Museums Rufino Tamayo, Mexiko. Fundación Proa, Av. Pedro de Mendoza 1929, La Boca. Di-So 12-19 Uhr. Eintritt 3 Pesos, Studenten 2 Pesos, Rentner 1 Peso. Bis 18.9.)

Der Artikel erschien am 20.8.05 im “Argentinischen Tageblatt”.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 20.8.05-27.8.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr, Eintritt 3 Pesos, Studenten und Rentner 1,50 Pesos; Warhol: Eintritt 9 Pesos, Studenten und Rentner 5 Pesos, Kinder unter 12 Jahren 3 Pesos): Andy Warhol, graphisches Werk, Dokumente. 7.6.-2.10. / Marta Minujín, „Ventanas“. 2.8.-22.8. / Adriana Fiterman, „Corte“, Gemälde. 4.8.-28.9. / Gabriel López Santiso, „Encadenamiento del color“, Gemälde. 4.8.-28.8.
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Agenda / Kalender

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Agenda de la semana 20/8/05-27/8/05

Centros de exposiciones

  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Lun-Sab 10-21, Dom 12-21 hs, entrada 3 pesos, estudiantes y jubilados 1,50 pesos; Warhol: entrada 9 pesos, estudiantes y jubilados 5 pesos, chicos menores de 12 años 3 pesos): Andy Warhol, obra gráfica, documentos. 7.6.-2.10. / Marta Minujín, “Ventanas”. 2.8.-22.8. / Adriana Fiterman, “Corte”, pinturas. 4.8.-28.9. / Gabriel López Santiso, “Encadenamiento del color”, pinturas. 4.8.-28.8.
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Paradiesische Zustände

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Himmlische Ausstellung von Miguel Rothschild bei Ruth Benzacar

Von Susanne Franz
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Triumphbögen des Konsums, errichtet aus leeren Lebensmittelverpackungen, und sechs wie Kirchenfenster leuchtende, große Hinterglas„malereien“, drei voller paradiesischer Leckereien, drei voll höllischer Zigarettenmarken, Streichholzschachteln und Firmenlogos fallen als erstes ins Auge, wenn man die Galerie Ruth Benzacar dieser Tage betritt. Alles so schön bunt hier! „Ich übe keine Kritik am Konsum“, sagt der seit 14 Jahren in Berlin lebende argentinische Künstler Miguel Rothschild, der regelmäßig in der renommiertesten Galerie von Buenos Aires ausstellt. Konsum existiere eben, zuckt der 42-Jährige mit den Schultern. Zur Eröffnung seiner Ausstellung „Celestial“ (Himmlisch) am 3. August ist er extra in die argentinische Hauptstadt gereist. Himmel und die Hölle als Antagonistin des Paradieses sind die Themen, mit denen sich seine hier gezeigten Werke befassen. „Aber light“, sagt der Künstler entspannt, „für mich ist auch die Hölle light.“­

Eine Wand hat Rothschild aus Kartons der Eis-Marke „Paradies“ errichtet. Sie dient als eine Art Raumteiler und grenzt eine Videoleinwand ab, auf die er Fotos projiziert: Schnappschüsse, die er überall in der Welt von Läden oder Schildern gemacht hat, die den Namen „Paradies“ tragen. Es handele sich um ein „Work in Progress“, erzählt der Künstler, der weltweit weiter Bilder mit dem Motiv sammelt.
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Auch Rothschilds Gemälde spielen sich in Himmeln ab. Die beiden 58 x 58 cm großen Werke „La noche que vio las estrellas“ (Die Nacht, die Sterne sah) I und II wirken wie Momentaufnahmen vom Big Bang. Der Künstler beschreibt die zackenförmig auseinanderstrebende Schwärze so: „Es sieht so aus, als hätte ich die Nacht auf die Leinwand geschleudert.“ Wie in allen ausgestellten Gemälden prägen auch hier Comic-Elemente das Bild: In einem Fall begleiten ausgeschnittene Sternchen das auseinanderrasende Schwarz, in dem anderen lautmalerische Interjektionen wie „Blof!“ oder „Kawumm!“­

Titel wie Wettervorhersagen haben zwei weitere der relativ kleinformatigen Gemälde: „Nubosidad variable. Vientos moderados del sector norte“ (Bewölkt, leichte Nordwinde) zeigt einen dunklen Himmel voller Wolken, in dem Denkblasen hochsteigen. „Die Gedanken der Menschen schweben nach oben und brauen sich zu einem Sturm zusammen“, sagt Rothschild. In „Inestable con lluvias aisladas hacia la noche“ (Unbeständig, Schauer am Abend) hat sich der Sturm bereits entladen und ein Regen in Form von Ausrufezeichen fällt auf die Erde.­ In dem großformatigen Bild „Celestial“ (200 x 300 cm) erhellen statt Sternen gezackte gelbe Preisschilder die Nacht.
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Rothschild beschreibt mit subtilem Humor, was in der globalisierten Welt als Paradies vorgegaukelt und vor allem – verkauft wird. Dabei weint er weder um eine verlorene Idylle noch drückt er eine utopische Sehnsucht aus. Er zeigt die Dinge, wie sie sind. Von einer wunderbaren Ästhetik, besitzen seine Werke die Energie einer aufziehenden Gewitterfront.

(Miguel Rothschild, „Celestial“. Ruth Benzacar, Florida 1000. Mo-Fr 11.30-20, Sa 10.30-13.30 Uhr. Bis 3.9.)

Der Artikel erschien am 13.8.05 im “Argentinischen Tageblatt.

Noticias desde el Paraíso

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Muestra “Celestial” de Miguel Rothschild en Ruth Benzacar

Por Susanne Franz
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Lo primero que atrapa la vista cuando uno entra a la Galería Ruth Benzacar en estos días, son unos arcos de triunfo del consumo, formados por cajas de alimentos vacías, y seis obras en vidrio luninosas como ventanas de una iglesia: un tríptico constituido por una variedad de cosas paradisíacas, otro lleno de marcas de cigarrillos, cajas de fósforos, logos de empresas y otras cosas “infernales” por el estilo. En seguida, uno asocia una canción de Nina Hagen que ironiza sobre la faz del consumo en el oeste: “Alles so schön bunt hier!” (“¡Qué colorido está todo por aquí!”). “Mi obra no es una critica al consumo”, aclara el artista Miguel Rothschild, argentino que vive en Berlín desde hace 14 años, y que expone su obra con regularidad en la galería de arte más prestigiosa de Buenos Aires. “El consumo simplemente existe”, dice Rothschild con desdén. Su muestra “Celestial” con obras recientes que se ve en Ruth Benzacar trata en torno al cielo y el infierno como antagonista del paraíso. “Pero todo es light”, atenúa el artista, “para mi, hasta el infierno es light.”

Cerca de la entrada, Rothschild ha construido una pared con cartones de la marca de helados “Paradies” (Paraíso). Funciona como una división del espacio, que aparta un sector de la galería dónde se proyectan imágenes sobre una pantalla de video. Son fotos de negocios, panaderías, restaurantes, etc., que se llaman “Paradies” o “Paradise” o “Paraíso”, o simplemente de señales que llevan el nombre. “Es un ‘work in progress'”, cuenta Miguel Rothschild, que sigue coleccionando las imágenes paradisíacas en todo el mundo.

También las pinturas que expone Rothschild tienen cielos como trasfondo. Las dos obras “La noche que vio las estrellas” I y II (de 58 x 58 cm) parecen imágenes del Big Bang. El artista describe ese negro que se extiende desde un centro en forma de púas: “Parece como si hubiera estrellado la noche contra el lienzo.” Como en todas las pinturas expuestas, también aquí predominan elementos de historietas: en una obra hay estrellitas recortadas de papel que acompañan el negro vertiginoso, en la otra son interjecciones onomatopéyicas como “Blof!” o “Kawumm!”­

Dos de esas obras relativamente pequeñas tienen títulos como pronósticos del tiempo: “Nubosidad variable. Vientos moderados del sector norte” muestra un cielo oscuro, nublado, lleno de globitos de pensamiento. “Las ideas de las personas suben en el cielo y se conglomeran hasta formar una tempestad”, dice Rothschild. En la obra “Inestable con lluvias aisladas hacia la noche”, este temporal ya se ha desatado y una lluvia de signos de admiración recortados cae a la tierra. En la obra de gran tamaño “Celestial” (200 x 300 cm), no son los astros celestiales los que iluminan la noche, sino etiquetas de precios amarillas de varios tamaños que tienen forma de estrellas.

Rothschild describe con humor sútil la idea del “Paraíso” que se proyecta —y más aún, se vende— en el mundo globalizado. Ni llora por un idilio perdido ni expresa un deseo utópico específico. Presenta las cosas como son. Sus obras, de una belleza y estética maravillosas, vienen con toda la energía de un frente de tormenta amenazador.
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(Miguel Rothschild, “Celestial”. Ruth Benzacar, Florida 1000. Lun-Vie 11.30-20, Sab 10.30-13.30 hs. Hasta 3.9.)

Artículo publicado en el “Argentinisches Tageblatt” el 13/8/05.

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Ausstellungs-Kalender 13.8.05-20.8.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr, Eintritt 3 Pesos, Studenten und Rentner 1,50 Pesos; Warhol und Dalí: Eintritt 9 Pesos, Studenten und Rentner 5 Pesos, Kinder unter 12 Jahren 3 Pesos): Andy Warhol, graphisches Werk, Dokumente. 7.6.-2.10. / Salvador Dalí, „El Quijote“, Graphiken, Fotos, Bücher. 19.7.-19.8. / Marta Minujín, „Ventanas“. 2.8.-22.8. / Adriana Fiterman, „Corte“, Gemälde. 4.8.-28.9. / Gabriel López Santiso, „Encadenamiento del color“, Gemälde. 4.8.-28.8.
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