Kalender / Agenda

Ausstellungs-Kalender 30.12.05-07.01.06

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): „Papelones“, Werke auf Papier, Graphiken, Gemälde, Digitalkunst, Werke von 70 Künstlern (Saal 12). 1.12.-8.1.2006. / Máximo Corvalán (Chile), „Bestia Segura“ (Saal 9). 1.12.-8.1.2006. / „Día del Arte Correo – Edición 2005“: 30 Jahre Kunst per Post in Argentinien. Künstler-Briefmarken, -Postkarten und -Umschläge, Veröffentlichungen, Ex Libris, Dokumentation. 400 Künstler – 27 Länder – 620 Werke (Saal 8). 1.12.-29.1.2006. / Leonel Luna, „Genealogías“ (Prometheus-Saal). 6.12.-8.1.2006.

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Kalender / Agenda

| Kalender / Agenda | 23/12/05 | 2 Comments

Ausstellungs-Kalender 23.12.05-30.12.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): „Papelones“, Werke auf Papier, Graphiken, Gemälde, Digitalkunst, Werke von 70 Künstlern (Saal 12). 1.12.-8.1.2006. / Máximo Corvalán (Chile), „Bestia Segura“ (Saal 9). 1.12.-8.1.2006. / „Día del Arte Correo – Edición 2005“: 30 Jahre Kunst per Post in Argentinien. Künstler-Briefmarken, -Postkarten und -Umschläge, Veröffentlichungen, Ex Libris, Dokumentation. 400 Künstler – 27 Länder – 620 Werke (Saal 8). 1.12.-29.1.2006. / Leonel Luna, „Genealogías“ (Prometheus-Saal). 6.12.-8.1.2006.

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Interaktiver Mais

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“El choclo interactivo” – eine Intervention von Martín Bonadeo in der “Galería del Poste” des Centro Cultural Rojas

Von Susanne Franz


Tauben in “Interaktion” mit dem Werk Martín Bonadeos.

“Nach welchen ästhetischen Kriterien geht eine Taube, die auf dem Sims eines neoklassizistischen Hauses nistet, vor, wenn sie ihre Nahrungsmittel auswählt?” Diese Frage hat der argentinische Künstler Martín Bonadeo zum Ausgangspunkt seiner Intervention “El choclo interactivo” (Interaktiver Mais) gemacht, die seit dem 2. Dezember in der “Galería del Poste” des Centro Cultural Rojas zu sehen ist (noch bis zum 23. Dezember).

Die “Galería del Poste” ist ein Laternenpfahl draußen auf der Straße vor dem Kulturzentrum Ricardo Rojas auf der Avenida Corrientes 2038. Die Idee, an diesem ungewöhnlichen Ort Kunstaktionen durchzuführen, stammt von der Künstlerin Lucrecia Urbano, die auch die mitwirkenden Künstlerkollegen einlädt, Interventionen des Laternenpfahls vorzunehmen (vor Martín Bonadeo waren es bisher Mauro Giaconi, Mariela Yeregui, Uschi Gröppel und Lorraine Green). Das Projekt führt Lucrecia Urbano in Zusammenarbeit mit der Kuratorin des Centro Cultural Rojas, Eva Grinstein, durch, und mit der offiziellen Erlaubnis des für die Beleuchtung zuständigen städtischen Generalsekretariats (“Dirección General de Alumbrado Público del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires”). Warum diese originelle Idee entstanden ist (für die Urbano Anregung bei einer ähnlichen Aktion in Rio de Janeiro fand)? Weil ihr und Grinstein die Umbauarbeiten der Galerie im Inneren des Kulturzentrums Rojas zu lange dauerten und sie etwas in Bewegung bringen wollten.

Bewegung ist in den letzten Wochen vor allem in die Tauben-Bevölkerung des Stadtteils gekommen.

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“El choclo interactivo”

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“El choclo interactivo” – una intervención de Martín Bonadeo en la “Galería del Poste” del Centro Cultural Rojas

Por Susanne Franz


Palomas “interactuando” con la obra de Martín Bonadeo.

“¿Qué criterios estéticos utiliza una paloma que anida en la cornisa de un edificio neoclásico a la hora de alimentarse?” Esa pregunta fue el punto de partida de la intervención “El choclo interactivo” del artista argentino Martín Bonadeo, que se puede ver desde el 2 de diciembre (y hasta el 23) en la “Galería del Poste” del Centro Cultural Rojas.

La “Galería del Poste” es un poste de luz común y corriente en la vereda del Centro Cultural Ricardo Rojas, Avenida Corrientes 2038, Buenos Aires. Fue la artista Lucrecia Urbano quien tuvo la idea de organizar eventos artísticos en ese lugar poco usual, y es ella la que invita a otros artistas a participar e intervenir el espacio (antes de Martín Bonadeo fueron Mauro Giaconi, Mariela Yeregui, Uschi Gröppel y Lorraine Green los que hicieron acciones alrededor del “Poste”). Urbano lleva a cabo el proyecto junto con Eva Grinstein, la curadora del Espacio de Arte del Centro Cultural Rojas. Cuentan con un permiso oficial de la “Dirección General de Alumbrado Público del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires”. La idea original —estimulada por una acción parecida que vio Lucrecia Urbano en Rio de Janeiro— cobró vida porque se hicieron muy largas las refacciones de la Galería de Arte en el interior del Rojas, y Grinstein y Urbano quisieron poner algo en movimiento.

Hay bastante movimiento últimamente en la población de palomas de la zona.

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25 Jahre Centro Cultural Recoleta

Centro Cultural Recoleta – Ausstellung zur Feier des 25. Geburtstags

Von Susanne Franz

Mehr als eine Million Menschen besuchen pro Jahr das Centro Cultural Recoleta, einen der schönsten und bedeutendsten Kulturtempel der Stadt Buenos Aires. Das Kulturzentrum hat sich vor allem in den letzten Jahren immer mehr zum Publikumsmagneten gemausert. Die starke Unterstützung von Seiten des Kultursekretariats der Stadt Buenos Aires, von dem das Centro abhängt, hat viel damit zu tun:

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Carlos Oñatibia und sein Wunschkind

Der Fotograf Carlos Oñatibia projiziert Sehnsüchte bei Elsi del Río

Von Susanne Franz

Was geschieht, wenn man sich sehnlichst ein Kind wünscht und es nicht haben kann? Viele Paare erleben den Albtraum der frustrierten Versuche, bis an die Grenze des Zerbrechens der Beziehung, die physische und psychische Belastung einer künstlichen Befruchtung – vielleicht die Entscheidung für eine Adoption. Was geschieht aber, wenn selbst diese Alternative nicht offen steht? Was passiert, wenn ein homosexueller Mann sich wünscht, Vater zu sein? Er hat nicht die geringste Chance, dass sein Wunsch in Erfüllung geht. Zumindest nicht in der heutigen Gesellschaft.

Im Rahmen der Ausstellung „ST II – Sobre homosexualidad masculina“ (Ohne Titel II – Über die männliche Homosexualität), die noch bis zum 23. Dezember in der Galerie Elsi del Río in Palermo Hollywood zu sehen ist, macht der Fotograf Carlos Oñatibia dieses Thema zum Zentrum seines Beitrags zu der von Alina Tortosa kuratierten Gemeinschaftsausstellung.

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Kalender / Agenda

Ausstellungs-Kalender 17.12.05-24.12.05

Ausstellungszentren

  • MALBA, Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo 12-20, Mi 12-21 Uhr, dienstags geschlossen, Eintritt 7 Pesos, Dozenten und Senioren über 65 Jahre 3,50 Pesos, Rentner und Kinder unter 12 Jahre gratis, mittwochs Eintritt frei): Hélio Oiticica/Neville D’Almeida, „CC – Programa in progress“. Kurator: César Oiticica Filho. 25.11.-30.1.2006. / „Moda en progresión: Bailón/GGrippo/Ramírez“. Kuratorin: Ana Torrejón (siehe Fotos). 7.12.-19.12.
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“Proyecto Quinquela”

Gemeinschaftsprojekt zur Restaurierung von 10 Werken Benito Quinquela Martíns

Von Susanne Franz


“Veleros Reunidos”, 130 x 140 cm, 1930.

Das Museum Quinquela Martín, die Kunstuniversität IUNA (Instituto Universitario Nacional del Arte) und die Galerie „Daniel Maman Fine Arts“ haben zwischen April und Oktober diesen Jahres ein ungewöhnliches Projekt durchgeführt: In Gemeinschaftsarbeit wurden 10 Gemälde des bekannten „Malers der Boca“, des schon zu Lebzeiten verehrten Benito Quinquela Martín (1890-1977), restauriert.

Die Werke, die sich in einem prekären Zustand befanden, gehören zum Fundus des 1938 gegründeten Quinquela-Martín-Museums im Stadtteil „La Boca“, das mit 90 wichtigen Werken des Künstlers die größte Sammlung seiner Gemälde besitzt. Das Museum stellt darüber hinaus einen bedeutenden Schatz an Werken anderer Künstler aus, die zur sogenannten „Schule der Boca“ (Escuela Pictórica de la Boca) gehören, denn es war der ausdrückliche Wunsch Quinquela Martíns, dass im Museum neben seinen eigenen Werken auch Malereien, Zeichnungen, Skulpturen und Graphiken anderer argentinischer Künstler ausgestellt werden sollten.

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Kalender / Agenda

Ausstellungs-Kalender 10.12.05-17.12.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Gabriel Barna, „Estructuras e Interiores“, Zeichnungen und Gemälde (Saal 5). 17.11.-11.12. / Ricardo Lanzarini, Gemälde (Saal 10). 17.11.-11.12. / „Papelones“, Werke auf Papier, Graphiken, Gemälde, Digitalkunst, Werke von 70 Künstlern (Saal 12). 1.12.-8.1.2006. / Máximo Corvalán (Chile), „Bestia Segura“ (Saal 9). 1.12.-8.1.2006. / „Día del Arte Correo – Edición 2005“: 30 Jahre Kunst per Post in Argentinien. Künstler-Briefmarken, -Postkarten und -Umschläge, Veröffentlichungen, Ex Libris, Dokumentation. 400 Künstler – 27 Länder – 620 Werke (Saal 8). 1.12.-29.1.2006. / Leonel Luna, „Genealogías“ (Prometheus-Saal). 6.12.-8.1.2006.
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Turner Prize 2005

Turner Prize 2005 an Simon Starling

Von Susanne Franz

Am Montag hat der 1967 in Epsom geborene, in Berlin lebende englische Künstler Simon Starling den mit 25.000 Pfund dotierten renommierten Turner Prize 2005 gewonnen, den alle Jahre wieder am heißesten diskutierten Preis für zeitgenössische Kunst überhaupt. Einen ausgezeichneten Artikel von Stuart Jeffries in “The Guardian” (auf Englisch) finden Sie hier.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Gratis-Newsletter KultureFlash empfehlen, in dem ich auch diesen Artikel gefunden habe. KultureFlash informiert wöchentlich über zeitgenössische Kultur in und um London und liefert eine immer hochinteressante, bereichernde Mischung aus Artikeln über Kunst, Musik, Kino, Clubs und vielem mehr. Man kann sich unter http://www.kultureflash.net/engines/subscribe.asp anmelden.
(Dankeschön an María Fernanda Cartagena für den Tipp!)

1. Geburtstag

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Liebe Leser,

mein Weblog “Kunst in Argentinien” feiert heute seinen 1. Geburtstag. Wie das so ist, hat mir “das Kind” in seinem ersten Lebensjahr viel Arbeit, aber auch viel Freude bereitet! Ich danke allen, die mich bei diesem “Ein-Frau-Projekt” unterstützt haben und unterstützen, von ganzem Herzen.

“Kunst in Argentinien” ist zwar nicht komplett zweisprachig, dennoch sieht die Statistik nicht schlecht aus:

- 63 Artikel erschienen auf Deutsch.

- 43 Artikel erschienen auf Spanisch, davon sind 41 Übersetzungen der deutschen Artikel, und einen habe ich direkt auf Spanisch geschrieben und bislang noch nicht ins Deutsche übersetzt. Einer (vom 14.11.) stammt von den ersten Gästen meines Weblogs, dem Team von Cromos, Belgrano.

- Der “Kalender der Woche” erschien 48 Mal auf Deutsch und 43 Mal auf Spanisch.

In meinem Archiv des “Argentinischen Tageblatts” schlummern noch dutzende (wahrscheinlich eher hunderte) Artikel aus meinen 12 Jahren als Kunstkritikerin der Zeitung. Ich träume nach wie vor davon, sie in meinem Archiv “Die Zeitmaschine” nach und nach zu veröffentlichen. Auf jeden Fall ein Ansporn, weiterzumachen!

Ich habe auch einen kleinen Wunsch: dass meine Leser mehr Kommentare schreiben mögen…

Susanne Franz