Primer cumpleaños

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Queridos lectores:

Mi weblog “Kunst in Argentinien” festeja hoy su primer cumpleaños. Y como suelen ser estas cosas, “el hijito” me ha dado mucho trabajo, ¡pero también mucha alegría! Agradezco de corazón a todos que me hayan apoyado y siguen apoyándome en este “proyecto unipersonal”.

“Kunst in Argentinien” no es completamente bilingüe, pero igual, las estadísticas no se ven mal:

– Salieron 63 artículos en alemán.

– Salieron 43 artículos en castellano, de las cuales 41 son traducciones de las notas en alemán, y uno escribí directamente en castellano, pero no lo traduje todavía al alemán. Uno (que salió el 14/11) fue escrito por el equipo de Cromos, Belgrano, ¡mis primeros invitados en mi sitio!

– La “Agenda de la Semana” salió 48 veces en alemán, y 43 veces en castellano.

Durmiendo en mi archivo de 12 años de trabajo como crítica de arte del “Argentinisches Tageblatt”, hay docenas (o más bien cientos) de artículos, y sigo soñando con publicarlos poco a poco en la sección “La máquina del tiempo”. ¡Ese es uno de los motivos para seguir adelante!

Y tengo un humilde deseo: que escriban más comentarios…

Susanne Franz

„Wann beginnen wir, uns Argentinier zu nennen?“

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Martín Bonadeos Installation „Inmigrante/Argentino“ bei „Estudio Abierto 2005 – Puerto“

Von Susanne Franz

Eine kleine gepflasterte Straße befindet sich zwischen der Anlegestelle der Schiffe, mit denen die Einwanderer einst nach Buenos Aires gelangten, und dem „Hotel de Inmigrantes“, ihrer ersten Unterkunft, bevor sie ihr neues Leben im neuen Land begannen. Noch befanden sie sich an der Schwelle, hatten die neue Heimat noch nicht richtig betreten. Von dem Moment des Übertretens dieser Schwelle würde nichts mehr so sein wie zuvor. Langsam, schmerzlich würde der Prozess der Anpassung beginnen, vielleicht schon mit dem neuen Namen, den die Einwanderungsbehörden den Ankömmlingen verpassten, weil der eigene unmöglich auszusprechen war. Ein neuer Name, ein neues Land, eine neue Sprache, eine fremde Kultur. Ein Neuanfang, in vielen Fällen nicht gewollt. Eine neue Sonne.

An einem Ende der kleinen Straße steht sich ein kleines weißes Podest. Auf dieses hat der argentinische Künstler Martín Bonadeo einen Glaskasten montiert, in dem er ein transparentes Band ausstellt, ein unendliches Band, das sich in einer Moebius-Schleife dreht, umkehrt, wendet und wieder zu seinem ursprünglichen Zustand zurückkehrt. Auf der einen Seite dieser unmöglich scheinenden Verrenkung steht in schwarzer Schrift das Wort „Argentino“ (Argentinier), auf der anderen Seite „Inmigrante“ (Einwanderer). Diese hintergründige Installation erscheint nur auf den ersten Blick statisch. Sie ist in sich unbeweglich, nimmt aber während des Tagesverlaufs andere Formen an. Mit dem Lauf der fremden Sonne.

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“¿Cuándo empezamos a llamarnos argentinos?”

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La instalación “Inmigrante/Argentino” de Martín Bonadeo en el marco de “Estudio Abierto 2005 – Puerto”

Por Susanne Franz

Hay una pequeña calle de adoquines entre el Apostadero Naval, donde llegaron los barcos con inmigrantes a Buenos Aires, y el ‘Hotel de Inmigrantes’, su primer alojamiento antes de empezar la nueva vida en el nuevo país. Los que pasaron por allí todavía se encontraban como en un umbral, todavía no habían pisado de verdad su nueva patria. En el instante de pasar por ese umbral, ya nada sería como antes. A partir de ese momento, empezaría el lento y doloroso proceso de adaptación, quizás ya con el nuevo nombre que algún oficial de inmigración daría a los recién llegados, porque el propio nombre sería imposible de pronunciar. Un nuevo nombre, un idioma diferente, una cultura ajena. Un nuevo comienzo, en muchos casos no elegido. Un nuevo sol.

En una punta de la pequeña calle se encuentra un pequeño pedestal blanco. Sobre el pedestal, el artista argentino Martín Bonadeo ha montado un cubo de vidrio en el que muestra una cinta transparente, una cinta de Moebius interminable, que da vueltas sobre sí misma para volver después de una torsión aparentemente imposible a su punto de partida. A un lado de esa cinta está escrita en letras negras la palabra “Argentino”, en el otro lado la palabra “Inmigrante”. Esta instalación misteriosa parece a primera vista estática. Pero aunque no sea movil en sí, cambia de forma durante el transcurso del día. Con el transcurso del sol ajeno.

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Schwierige Konstruktion der Identität

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Carola Zechs Intervention “in-migración, migración, e-migración (un viaje eterno)” bei “Estudio Abierto 2005 – Puerto”

Von Susanne Franz

Für die in Argentinien geborene Bildhauerin Carola Zech ist der künstlerische Beitrag, den sie in diesem Jahr zu dem von der Stadt Buenos Aires veranstalteten Kunst-Event „Estudio Abierto“ geleistet hat, eine höchst persönliche Angelegenheit. Ausgehend vom Standort Hafen ist eines der zentralen Themenkomplexe von „Estudio Abierto“ die Einwanderung und die komplexe Identitätsfindung der Argentinier, die fast alle von Einwanderern abstammen. Carolas vier Großeltern waren allesamt Deutsche.

“Als mir zum ersten Mal ein Marineangestellter die Anlegestelle ‘Apostadero Naval’ zeigte und den Weg, den die Einwanderer vom Schiff aus bis zum ‘Hotel de Inmigrantes’ gegangen sind, erschienen vor meinem geistigen Auge die Gesichter meiner Großeltern”, erzählt Carola bewegt. Die Großeltern, die sich nie von der Vorstellung ihrer verlassenen Heimat lösen konnten, die ihre Häuser so einrichteten, wie sie in Deutschland gewohnt hatten, die Deutsch mit ihrer Enkeltochter sprachen, wogegen diese sich wehrte. “Es war schwer für mich, meine Wurzeln zu akzeptieren”, sagt Carola. Ihre Eltern, bereits in Argentinien geboren, hätten sich gut angepasst, aber sie selbst habe Schwierigkeiten mit ihrer Identitätsbestimmung gehabt. Erst Reisen und lange Aufenthalte in Deutschland, Besuche der Orte, wo ihre Großeltern gelebt hatten (die selbst nie mehr nach Deutschland zurückgekehrt waren), führten zur endgültigen “Rückkehr” nach Argentinien und dem Akzeptieren, dass für immer zwei Seelen in ihrer Brust schlagen würden.

Carola Zechs Projekt „in-migración, migración, e-migración (un viaje eterno)“ für „Estudio Abierto 2005“ ist eine Intervention der Tür des “Hotel de Inmigrantes” und des dahinterliegenden Eingangsbereichs. Auf die Tür bzw. den Boden aufgeklebte Plastikfolien weisen die Farben der deutschen und der argentinischen Flagge auf. Die beiden Fahnen lösen sich auf, eine geht in die andere über, aber nicht in einem linearen, sondern in einem organischen Prozess. Am Ende steht eine Fahne, in der alle Bestandteile gemischt sind (“Meine persönliche Flagge!”, sagt Carola).

Auf den farbigen Folienstreifen stehen Wörter und Satz-Fetzen wie “einer für den anderen”, “einer neben dem anderen”, “einer ohne den anderen”, auf Deutsch oder auf Spanisch oder in einer Mischung der beiden Sprachen. Immer geht es um räumliche und affektive Beziehungen von Menschen, um das Zerreißen oder den Aufbau von Verbindungsnetzen. Dabei sind die Buchstaben, die eine andere Farbe als der Hintergrund aufweisen, entweder aufgeklebt, oder aber Carola arbeitet mit der Aussparung des Platzes, der für einen Buchstaben freigemacht wird, dem Negativ. „Auswandern bedeutet immer, einen leeren Platz dort zu hinterlassen, wo man weggegangen ist, und dort, wo man ankommt, einen neuen Ort zu füllen“, so Carola.

Der schmerzliche Prozess der Konstruktion einer neuen Identität, den die Einwanderer erlebt haben und der sich in den Enkelgenerationen fortsetzt, findet im Werk Carola Zechs eine sensible Beschreibung. Dabei ist hoch interessant, dass die Bildhauerin Zech für dieses Projekt die Sprache einer flüchtigen, vergänglichen Kunst gewählt hat. Sie arbeitet wohl weiter im Raum, aber ihre Intervention ist wie eine Skulptur ohne Objekt – die Dreidimensionalität entsteht durch die Bewegung im Raum, die der Zuschauer erzeugt, wenn er sich über, neben, entlang, an Carolas Werk vorbei bewegt.

Die Konstruktion des Raums durch die Bewegung, und die daraus resultierende Konstruktion der Zeit, sind die Bestandteile, mit denen dieses Werk Carola Zechs von jedem einzelnen Betrachter ergänzt wird. Und man könnte vielleicht noch hinzufügen, dass jeder durch seine eigene Biographie auch zu der Konstruktion einer gemeinsamen Geschichte beiträgt.

Um ihr flüchtiges Kunstprojekt “festzuhalten”, möchte Carola Zech gerne ein Buch veröffentlichen, in dem neben einer Dokumentation der Intervention auch Hintergrundinformation über die deutsche Einwanderung zur Verfügung stehen soll. Um dieses Buchprojekt zu verwirklichen, hat sie um Mittel bei der deutschen Botschaft gebeten. Außerdem träumt sie davon, die gleiche oder eine ähnliche Ausstellung in Deutschland durchzuführen – am Abfahrtsort ihrer Großeltern.

(“Estudio Abierto 2005 – Puerto”. Apostadero Naval/Museo Hotel de los Inmigrantes, Av. Antártida Argentina 1201, und andere Standorte in Puerto Madero. 14-23 Uhr. Bis 4.12.)

Der Artikel erschien am 03.12.05 im “Argentinischen Tageblatt”.

Una compleja construcción de la identidad

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La intervención in-migración, migración, e-migración (un viaje eterno)” de Carola Zech en “Estudio Abierto 2005 – Puerto”

Por Susanne Franz

Para la escultora argentina Carola Zech, su participación de este año en el evento Estudio Abierto de la ciudad de Buenos Aires es una de sus apuestas personales más importantes. Tomando como punto de partida el puerto, uno de los temas centrales de Estudio Abierto es la inmigración y la compleja búsqueda de la identidad de los argentinos, que en su mayoría son descendientes de inmigrantes. De hecho, los cuatro abuelos de Carola son alemanes.

“Cuando uno de los oficiales de la Marina me mostró el Apostadero Naval y caminamos por donde iban los inmigrantes desde el barco hasta el Hotel de Inmigrantes, se me vinieron a la cabeza las caras de mis abuelos”, cuenta Carola conmovida. Los abuelos, esos que nunca pudieron liberarse de la idea de su patria abandonada, que equiparon su casa de manera similar a como vivían en Alemania, que hablaban alemán con su nieta, que a su vez no quería saber nada con eso. “Fue difícil para mí aceptar mis raíces”, dice Carola. Sus padres, ya nacidos en Argentina, lo pudieron llevar bien, agrega, pero ella tuvo problemas para construir su identidad. Solo después de viajar y pasar largos períodos en Alemania, visitar los lugares donde habían vivido sus abuelos (quienes nunca más volvieron a Alemania), logró un “regreso” definitivo a la Argentina y aceptó que iba a llevar por siempre en su corazón las dos almas.

El proyecto de Carola Zech “in-migración, migración, e-migración (un viaje eterno)” en el marco de Estudio Abierto 2005 consiste en intervenir la entrada del Hotel de Inmigrantes y del espacio que lo rodea. Las estampas pegadas sobre la entrada y el piso llevan los colores de las banderas alemanas y argentinas. Ambas banderas se entrecruzan una sobre la otra, pero no de forma lineal, sino que conforman un tejido orgánico. Al final hay una bandera en que se mezclan todos los fragmentos (“¡Mi bandera personal!”, dice Carola).

En las estampas hay palabras y frases, como “uno para el otro”, “uno junto al otro”, “uno sin los otros”, tanto en español como en alemán, o también mezclando los dos idiomas. Se trata siempre de relaciones espaciales y afectivas entre los hombres, de la construcción o el desgarramiento de los vínculos afectivos.

También hay pegadas letras que tienen un color distinto del fondo o que Carola trabajó en negativos dejando un lugar en blanco donde debía haber algunas letras. “Emigrar siempre significa dejar un lugar vacío cuando uno se ha ido, y llenar uno nuevo al que uno ha llegado”, afirma Carola.

La obra de Carola Zech describe sensiblemente el doloroso proceso de construcción de una nueva identidad que los inmigrantes vivencian y que continúa en la generación de los nietos. Resulta interesante que la escultora haya elegido para este proyecto el lenguaje de arte fugaz, efímero. Si bien la artista ocupa toda la sala, su intervención es como una escultura sin objeto. La tridimensionalidad lo logra el propio observador en la medida que se mueve en el espacio atravesando, rodeando la obra de Carola.

La construcción del espacio a través del movimiento y, por ende, la construcción del tiempo son los componentes con los que cada observador completa la obra de Carola Zech. Y uno podría agregar que cada biografía en particular contribuye a la construcción de una historia común.

Para “continuar” su proyecto migrante, Carola Zech tiene ganas de publicar un libro que recopile la inmigración alemana en Argentina junto con la documentación de su intervención. Para poder realizar este libro, la artista solicitó el apoyo de la Embajada alemana en Buenos Aires. Además, sueña con poder realizar una exposición similar en Alemania, en el lugar desde donde emigraron sus abuelos.

(“Estudio Abierto 2005 – Puerto”. Apostadero Naval/Museo Hotel de los Inmigrantes, Av. Antártida Argentina 1201, y otros sitios de Puerto Madero. Horario: 14-23. Hasta el 4 de diciembre)

Este artículo se publicó el 3 de diciembre de 2005 en “Argentinisches Tageblatt”.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 03.12.05-10.12.05

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Jacques Bedel, „Ficciones“, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Graphiken, Bücher, Objekte und Architekturmodelle. Kuratorin: Corinne Sacca-Abadi (Cronopios-Saal). 25.10.-8.12. / MARCAS OFICIALES, Ikonographien und nationale Symbole im Werk zeitgenössischer uruguayischer und argentinischer Künstler. Werke von Agustín Blanco, Karina El Azem, Mara Facchin, Rosana Fuertes, Marcelo Grosman, Leonel Luna,

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Agenda / Kalender

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Agenda de Arte 03/12/05-10/12/05

Centros de exposiciones

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): Jacques Bedel, “Ficciones”, esculturas, dibujos, pinturas, gráficas, libros, objetos y maquetas. Curadora: Corinne Sacca-Abadi (Sala Cronopios). 25.10.-8.12. / MARCAS OFICIALES, iconografías y símbolos nacionales en la obra de artistas contemporáneos argentinos y uruguayos. Obras de Agustín Blanco, Karina El Azem, Mara Facchin, Rosana Fuertes, Marcelo Grosman, Leonel Luna,

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Zeichen gegen Aids

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Welt-Aids-Tag in Buenos Aires

Am heutigen Welt-Aids-Tag konnte man in Buenos Aires eine urbane Intervention der besonderen Art sehen: den Obelisken, das Wahrzeichen der Stadt, mit einem rosafarbenen Kondom überzogen.

Símbolo contra el Sida

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Día Mundial del Sida en Buenos Aires

Conmemorando el Día Mundial del Sida, hoy en Buenos Aires se vio una intervención urbana bastante especial: el obelisco, símbolo de la ciudad, cubierto con un condón color rosa.

Mammut-Kunst-Event

„Estudio Abierto“ mit Hafen- und Frühlingsatmosphäre

Von Susanne Franz

Obwohl sich die jüngste Ausgabe des von der Stadt Buenos Aires organisierten Mammut-Kunst-Events „Estudio Abierto“ um die Ein- und Auswanderung und die verschiedenartigen Wurzeln und schwierige Identitätsfindung des argentinischen Volkes dreht, wollte bei der Eröffnung am Donnerstagabend in Puerto Madero an der geschichtsträchtigen Anlegestelle der Einwandererschiffe, dem „Apostadero Naval“, und dem danebenliegenden, prächtig restaurierten „Hotel de Inmigrantes“, der ersten Anlaufstelle der Neuankömmlinge in der neuen Heimat, keine Wehmut aufkommen. Es hätte gar kein schönerer Frühlingsabend sein können, und mit Einbruch der Dämmerung und der Dunkelheit konnte man vom Fluss aus eine herrliche Aussicht auf die beleuchtete Skyline von Buenos Aires oder die vielfältigen Spiegelungen auf dem Wasser genießen. Das zahlreich erschienene Publikum wanderte in dieser fast traumwandlerischen Atmosphäre in aller Ruhe durch das weitläufige Gelände und genoss das vielfältige Angebot von Kunstausstellungen in verschiedenen, niemals überfüllten Räumen, Live-Musikshows und Performances. Mit einem beeindruckenden Veranstaltungsprogramm, über das man sich auf der Webseite www.estudio-abierto.com.ar informieren kann, läuft „Estudio Abierto“ in diesem Jahr besonders lang – bis zum 4. Dezember einschließlich. Ein Besuch lohnt sich!

(„Estudio Abierto – Puerto 2005“, bildende Kunst, Musik, Kino, Interventionen, Perfomance, Design, Architektur, Mode. Werke und Aktionen von 150 Künstlern. Apostadero Naval – Museo Hotel de los Inmigrantes, Av. Antártida Argentina 1201, und weitere Standorte in Puerto Madero. Mo-Mi 14-21, Do-So 14-23 Uhr. 24.11.-4.12.)

Der Artikel erschien am 26.11.05 im “Argentinischen Tageblatt”.

Galerienmesse Expotrastiendas 2005

Expotrastiendas 2005 kann man bis zum 28.11. besuchen

Von Susanne Franz


Die Galerie Elsi del Rio (Stand B 30) hat Werke ihrer Künstler José Luis Anzizar, Juan Miguel Dothas, Rosita Fumagalli, Marga Steinwasser, Genoveva Fernández, Marian Weber, Nico Sara, Liliana Menéndez, Angel Pini, Belén Lagar und Mariana Vidal im Angebot und ehrt mit einer Mini-Hommage die Di Tella-Künstler Dalila Puzzovio und Charly Squirru.

Am Dienstag wurde im alten Messegelände an der Figueroa Alcorta/Pueyrredón die Galerienmesse Expotrastiendas 2005 eröffnet, an der 100 Galerien teilnehmen, die Werke von etwa 500 Künstlern präsentieren, sowohl renommierten wie auch aufstrebenden. Die Preise sind im Großen und Ganzen erschwinglich.

Man kann die Messe bis einschließlich Montag, 28.11., zwischen 13 und 22 Uhr besuchen, der Eintritt kostet 8 Pesos (bzw. 4 für Rentner und Studenten). Mit einer Hommage-Ausstellung und viel Filmmaterial hat die Kuratorin Andrea Giunta eine angemessene Ehrung des Avantgarde-Instituts der 60-er Jahre, des „Instituto Di Tella“, organisiert. Der Erlös aus dem Verkauf der von Künstlern bemalten Bänke, die überall auf der Messe zwischen den Ständen herunstehen, kommt teilweise der Stiftung Favaloro zugute. Sehr gelungen die Auswahl der „Espacios Alternativos“, diesmal von María Teresa Constantin vorgenommen: Sie lud „Casa 13“ aus Córdoba, „Atomo“ aus Tucumán, „La Caverna“ aus Rosario, die „Galería Nómade“ aus Comodoro Rivadavia und „fac“ aus Uruguay ein.

Info: 4815-5557
www.expotrastiendasweb.com.ar

Der Artikel erschien am 26.11.05 im “Argentinischen Tageblatt”.