Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 30.09.06-07.10.06

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„Arquitectura del cielo“ von Diana Aisenberg bei Daniel Abate.

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Christian Montenegro – Cristian Turdera. „Espacio Historieta“-Saal. 8.9.-8.10. / Joan Brossa, „Desde Barcelona al nuevo mundo“. Säle 4, 5 und 6. 8.9.-16.10. / Lorena Cardona, „Ovación“, Video-Installation. Prometeus-Saal. 12.9.-8.10. / Diego Haboba, „Identidad y paranoia“. Saal 12. 12.9.-8.10. / Malala Tiscornia, „En camino“. Säle 1, 2 und 3. 12.9.-8.10. / „El Atlas de Borges“. Saal C. 12.9.-8.10. / „Desaparecidos – The Disappeared“. Organisiert vom North Dakota Museum of Art. Cronopios-Saal. 12.9.-16.10. / Cristina Piceda, Skulpturen. Saal J. 12.9.-16.10./ „onedotzero“ – Londoner Digitalkunst-Festival. In 8 Sälen. 29.9., ab 10 Uhr. Bis 1.10.
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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 30/09/06-07/10/06

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“Arquitectura del cielo” de Diana Aisenberg en Daniel Abate Galería.

Centros de exposiciones

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): Christian Montenegro – Cristian Turdera. “Espacio Historieta”. 8.9.-8.10. / Joan Brossa, “Desde Barcelona al nuevo mundo”. Salas 4, 5 y 6. 8.9.-16.10. / Lorena Cardona, “Ovación”, video instalación. Sala Prometeus. 12.9.-8.10. / Diego Haboba, “Identidad y paranoia”. Sala 12. 12.9.-8.10. / Malala Tiscornia, “En camino”. Salas 1, 2 y 3. 12.9.-8.10. / “El Atlas de Borges”. Sala “C”. 12.9.-8.10. / “Desaparecidos – The Disappeared”. Muestra organizada por el North Dakota Museum of Art. Sala Cronopios. 12.9.-16.10. / Cristina Piceda, esculturas. Sala “J”. 12.9.-16.10. / “onedotzero” – Festival londinense de Arte Digital. En 8 salas. 29.9., a partir de las 10 hs. Hasta 1.10.
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Virtuelles Paradies: “onedotzero” in Buenos Aires

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Das Londoner Festival “onedotzero” kommt erstmals nach Südamerika und gastiert ab Freitag drei Tage lang in Buenos Aires

Von Susanne Franz

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Aus den “Birds”-Videos für Vitalic von Pleix.

Die Bilder haben schon lange laufen gelernt. Inzwischen ist im Film-, Video-, Digitalkunst- und Musikclip-Business so gut wie alles möglich. Was vor zehn Jahren noch Science Fiction war, ist heute machbar!

Wie spektakulär und atemberaubend diese Fortschritte sind, beweist das Londoner Avantgarde-Festival “onedotzero”, das in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiert. Schon Ende des letzten Jahrtausends war “onedotzero” Vorreiter der neuesten Tendenzen der Digitalkunst und verknüpfte künstlerische Ausdrucksformen wie Architektur, Design, Kino, Computerspiel und audiovisuelle Erfahrungen sowie Live-Musik miteinander.

In diesem neuen Jahrtausend hat sich das Festival zum innovativsten Motor der Digitalkunst schlechthin entwickelt. Mit einer spektakulären Inszenierung, Live-Shows und einem Potpourri vom Besten der letzten zehn Jahre geht “onedotzero” auf Welttournee – und kommt nun auch nach Buenos Aires.

Zum ersten Mal in Südamerika, kann man “onedotzero” drei Tage lang im Centro Cultural Recoleta (Junín 1930) in acht Sälen erleben. Es beginnt am kommenden Freitag, den 29.09., um 10 Uhr, und geht bis Sonntag, den 01.10. Das Programm und mehr Informationen findet man auf der Webseite des Festivals.

Paraísos virtuales: “onedotzero” en Buenos Aires

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El festival londinense “onedotzero” estará por primera vez en América Latina – se verá durante tres días en el Centro Cultural Recoleta a partir del próximo viernes

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De los videos “Birds” para Vitalic de Pleix.

El festival londinense “onedotzero” cumple 10 años y parte de su gira de celebraciones será en la Argentina. Con una increíble puesta en escena y shows en vivo, el festival expondrá la vanguardia más absoluta de arte digital. Durante la última década, “onedotzero” ha sido un gran promotor de las artes digitales, dedicado a la realización, producción y presentación de innovadoras animaciones que combinan música, arquitectura, diseño, cine, diseño interactivo, juegos de computadora y experiencias audiovisuales con música en vivo.

“onedotzero” ha tenido un papel fundamental en acercar estos trabajos a una audiencia internacional más amplia y crear conciencia sobre la importancia de estas originales incursiones creativas. “onedotzero” pasó de ser un festival pionero de fines de semana a mediados de los noventa a convertirse en el festival más importante e innovador de principios del siglo XXI.

Se podrá ver en el Centro Cultural Recoleta (Junín 1930) durante tres días en ocho salas. Comenzará el viernes 29 de septiembre, a las 10 hs, y continuará hasta el domingo primero de octubre. Más informaciones en el sitio del festival.

Berliner Sommer in Buenos Aires

Das 6. Deutsche Kino-Festival wird am kommenden Donnerstag mit “Sommer vorm Balkon” von Andreas Dresen eingeläutet

Von Susen Hermann

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Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl) verzweifeln in Andreas Dresens Komödie “Sommer vorm Balkon” an der Männerwelt.

“Ick werd’ Nike jenannt”, stellt sich die schlanke Blondine der pflegebedürftigen Helene vor, bevor sie ihren Abwasch macht und das Essen zubereitet. Nach Helene fährt Nike mit ihrem klapprigen Rad zu Oskar. Auch der Kriegsveteran wird von ihr gepflegt und schwärmt über ihren guten Kaffee. “Dit is Tee, Oskar”, korrigiert sie ihn mit liebevoller Berliner Schnauze.

Nike lebt in einem Mietshaus in Berlin. Katrin auch. Nike arbeitet in der Altenpflege, Katrin ist arbeitslos. Nike lebt in ihrem Chaos, Katrin zusammen mit ihrem Sohn. Doch ein Problem teilen sich die sympathischen Frauen: die Männerwelt. Allabendlich treffen sich die beiden weintrinkend auf Nikes Balkon, um all die kleinen und großen Probleme miteinander zu teilen. Doch dann tritt Ronald in ihr Leben.

Ronald ist Lastkraftwagenfahrer. Ronald kennt die deutsche Autobahn und er kennt seinen Truck. Den Schriftsteller Stendhal kennt Ronald nicht. Und auch nicht die Basis einer funktionierenden Beziehung. Er ist ein Macho, er hat keinen Verstand und nun hat er auch noch Nike. Die musste sich ausgerechnet in den dreifachen Vater verlieben. Jetzt hat sie nicht nur die Probleme mit ihrer Chefin und Helenes Tochter, sondern auch noch Ronald am Hals. Dieser zieht Hals über Kopf bei ihr ein und zerstört die gemütlichen Abende mit Katrin.

Andreas Dresens Komödie “Sommer vorm Balkon” ist anders. Sie hat keinen Anfang und eigentlich auch kein Ende. Sie beginnt mitten in einem Vorstellungsgespräch in Berlin und endet mitten im Leben zweier Frauen, die es dem Zuschauer erlaubten, einen Blick in ihr Leben zu werfen. Mit ihnen zu arbeiten, mit ihnen den richtigen Mann zu finden und mit ihnen den Rotwein auf dem Balkon zu genießen.

“Verano en Berlín”, so der spanische Titel, zeigt Berlin von seiner typischen Seite: seine Straßen, U-Bahnstationen, seine Jugend und seine Alten, die allein in ihren mit Blümchentapete tapezierten Wohnungen auf den Tod warten. Es ist eine Aneinanderreihung von verschiedensten Szenen aus dem Großstadtleben. Trauer, Mitgefühl, aber auch eine gesunde Portion Witz nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise ins Berliner Leben.

Auch die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf. Inka Friedrich überzeugt als alkoholabhängige Katrin, die darauf besteht, nicht 40, sondern 39 1/2 zu sein. Nadja Uhl als Nike, die in Stretchjeans und knallengen T-Shirts frischen Wind in die Altenpflege bringt, und natürlich Andreas Schmidt. Dieser spielt die Rolle des dummen und machomäßigen Lastkraftwagenfahrers so überzeugend, dass man am liebsten selbst einschreiten möchte, um der verliebten Nike die Augen zu öffnen.

“Genau so ist Berlin”, schwärmt die Berlinerin Jule Fischer, die sich zur Zeit in Buenos Aires aufhält und in Dresens Film ein Stück Heimat wiederentdeckt hat.

Mit “Verano en Berlín” wird am Donnerstag das “VI. Festival de Cine Alemán” für geladene Gäste eröffnet. Die Komödie wird am Samstag, den 30. September, um 22.40 Uhr; am Dienstag, 03. Oktober, um 17.40 Uhr sowie am Mittwoch, 04. Oktober, um 15 Uhr im Rahmen des Festivals wiederholt.

Noch neun weitere Langspielfilme aus Deutschland stehen auf dem Programm. Die Filme werden in deutscher Sprache und mit spanischer oder englischer Untertitelung ausgestrahlt. Das Festival beginnt am Donnerstag, den 28. September, und endet am Mittwoch, den 04. Oktober.

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Ausstellungs-Kalender 23.09.06-30.09.06

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„Ovación“, Video-Installation von Lorena Cardona im Centro Cultural Recoleta.

Ausstellungszentren

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr, Eintritt 1 Peso): Christian Montenegro – Cristian Turdera. „Espacio Historieta“-Saal. 8.9.-8.10. / Joan Brossa, „Desde Barcelona al nuevo mundo“. Säle 4, 5 und 6. 8.9.-16.10. / Lorena Cardona, „Ovación“, Video-Installation. Prometeus-Saal. 12.9.-8.10. / Diego Haboba, „Identidad y paranoia“. Saal 12. 12.9.-8.10. / Malala Tiscornia, „En camino“. Säle 1, 2 und 3. 12.9.-8.10. / „El Atlas de Borges“. Saal C. 12.9.-8.10. / „Desaparecidos – The Disappeared“. Organisiert vom North Dakota Museum of Art. Cronopios-Saal. 12.9.-16.10. / Cristina Piceda, Skulpturen. Saal J. 12.9.-16.10./ „onedotzero“ – Londoner Digitalkunst-Festival. In 8 Sälen. 29.9., ab 10 Uhr. Bis 1.10.
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Agenda de Muestras 23/09/06-30/09/06

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“Ovación”, video instalación de Lorena Cardona en el Centro Cultural Recoleta.

Centros de exposiciones

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mar-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs, entrada 1 peso): Christian Montenegro – Cristian Turdera. “Espacio Historieta”. 8.9.-8.10. / Joan Brossa, “Desde Barcelona al nuevo mundo”. Salas 4, 5 y 6. 8.9.-16.10. / Lorena Cardona, “Ovación”, video instalación. Sala Prometeus. 12.9.-8.10. / Diego Haboba, “Identidad y paranoia”. Sala 12. 12.9.-8.10. / Malala Tiscornia, “En camino”. Salas 1, 2 y 3. 12.9.-8.10. / “El Atlas de Borges”. Sala “C”. 12.9.-8.10. / “Desaparecidos – The Disappeared”. Muestra organizada por el North Dakota Museum of Art. Sala Cronopios. 12.9.-16.10. / Cristina Piceda, esculturas. Sala “J”. 12.9.-16.10. / “onedotzero” – Festival londinense de Arte Digital. En 8 salas. 29.9., a partir de las 10 hs. Hasta 1.10.
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5º cumpleaños del Malba en el Día de la Primavera

Malba cumple cinco años con más de 1.600.000 visitantes

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Malba festeja hoy sus cinco años, con 1.633.780 visitantes. Desde que abrió sus puertas, el 21 de septiembre de 2001, más de 130.000 alumnos de escuelas recorrieron el museo; 250.000 personas asistieron al cine y casi 30.000 disfrutaron de los cursos de literatura y educación.

El museo cuenta con una colección permanente dedicada a la producción artística de América Latina e integrada por obras que se extienden desde las vanguardias del siglo XX hasta el arte actual. Son 335 piezas de 134 artistas procedentes de Argentina, Uruguay, Brasil, México, Ecuador, Cuba, Colombia, Venezuela y Chile.

En el corto plazo, se espera la aprobación del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires para llevar adelante el proyecto de ampliación del edificio, por debajo de la plaza Perú. El objetivo es crear nuevas salas de exposición y espacios para desarrollar más propuestas en el área educativa y de cine. Asimismo, se prevé un incremento en la superficie del museo con el fin de exhibir las obras que se suman al patrimonio a través del Plan de Adquisiciones, y contener el archivo fílmico nacional en un proyecto conjunto de Malba con el INCAA y APROCINAIN (Asociación de Apoyo al Patrimonio Audiovisual).

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): David Lamelas, “Tiempo como actividad (Buenos Aires), 2006”, en la explanada del museo. 30.6.-noviembre del 2006. / “Contemporáneo 17. Iluminaciones”, obras de Matilde Marín, Stella Maris y Karina Peisajovich. Curadora invitada: Victoria Verlichak. 18.8.-2.10. / Alfredo Guttero (1882-1932), “Un artista moderno en acción”. Curador: Marcelo Pacheco. 1.9.-30.10.

Km 0 – Ausgangspunkt der zeitgenössischen Kunst

Die Intervention “Km 0” von Cristian Segura rückt Rosario ins Zentrum des Geschehens

Von Susanne Franz

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Der berühmte “Kilometer 0” – der Ausgangspunkt der argentinischen Nationalstraßen – befindet sich mitten im Herzen der Stadt Buenos Aires, an der “Plaza del Congreso”, dem Kongress-Platz. Wo man sich auch befindet in diesem riesigen und schönen Land, man ist sich immer bewusst, wo das Herz der Nation schlägt! Denn man weiß immer exakt, wie weit man gerade vom Zentrum von Buenos Aires entfernt ist.

Diesen Zentralismus, der auch die argentinische Kunst immer betroffen hat und betrifft, nimmt der aus Tandil stammende Künstler Cristian Segura, der vor einigen Jahren vorübergehend als äußerst junger Direktor des Provinzmuseums seiner Stadt erfahren hat, wie schwer es Institutionen außerhalb von Buenos Aires haben, ironisch aufs Korn.

Im Rahmen der gerade stattfindenden Kunstwoche in Rosario erhebt er diese rührige, kreative Stadt mit einer kühnen Aktion kurzerhand zum Zentrum der Zeitgenössischen Kunst. Vor dem idyllisch am Paraná-Fluss gelegenen Museum für Moderne Kunst von Rosario (MACRO) hat er ein Straßenschild aufgestellt, dass das MACRO zum “Km 0” erklärt.

Zum MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata) sind es 370 Kilometer, zum MAC-UNaM (Museo de Arte Contemporáneo de la Universidad de Misiones) 682 Kilometer und zum MACBB (Museo de Arte Contemporáneo de Bahía Blanca) 900 Kilometer.

Seguras Intervention lenkt den Blick einmal weg von der Hauptstadt – ein gelungener Coup besonders in diesem Augenblick, in dem das MACRO und das Museo Municipal de Bellas Artes ‘J.B. Castagnino’ die zweite Rosariner Kunstwoche durchführen, an der auch 40 Kunstgalerien teilnehmen. Seguras Intervention ist eine von 35 Aktionen im Stadtraum.

  • “2SAR/06” (Segunda Semana del Arte Rosario), MACRO (Museo de Arte Contemporáneo de Rosario), Museo Municipal de Bellas Artes ‘J.B. Castagnino’, 40 Galerien, 35 Interventionen im Stadtraum. Informationen: www.macromuseo.org.ar/2sar06. 18.9.-24.9. (22.9. lange Museumsnacht.)

Ein halbes Jahrhundert Kunst

Galerienmesse Expotrastiendas wird am 26. September eröffnet

Von Susen Hermann

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Martín Legon, “Rush”.

Unter dem Motto “Von den 50ern bis heute” findet vom 26. September bis 02. Oktober zum sechsten Mal die “Expotrastiendas” statt. Die Kunstmesse ist eine Initiative des argentinischen Galeristenverbandes “Asociación Argentina de Galerías de Arte” und vereinigt Künstler verschiedenster Bereiche. Nach den erfolgreichen Kunstmessen vergangener Jahre rechnen die Veranstalter mit einer Besucherzahl von über 50.000 Menschen.

An über 145 Ständen präsentieren sich Aussteller aus Buenos Aires, dem Landesinneren Argentiniens sowie dem Ausland. Ihr Angebot richtet sich an ein breit gefächertes Publikum. Neben nationalen Kulturorganisationen, -unternehmen, -zentren und -stiftungen finden die Besucher natürlich auch Exponate verschiedenster Kunstebenen. Von Skulpturen, Bildern und Fotos über Kunstbücher und -zeitschriften bis hin zur Videokunst ist alles vertreten. Neben den genannten Ausstellungsbereichen finden tägliche Vorführungen von argentinischen, chilenischen, uruguayischen und finnischen Künstlern statt. Sogar Kunstwerke von den wichtigsten Künstlern der 50er Jahre werden wieder zum Leben erweckt. Abgerundet wird das Ganze mit Konferenzen, Gesprächsrunden, Präsentationen von Büchern und Filmarbeiten.

Die Ausstellungshallen des “Centro de Exposiciones” der Stadt Buenos Aires befinden sich an der Ecke Figueroa Alcorta und Pueyrredón. Geöffnet ist jeweils von 13 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Pesos, für Studenten und Rentner 5 Pesos. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei. Weiterführende Informationen bietet die Internetseite www.expotrastiendas.com.ar.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 16.09.06.

Für Liebhaber der Malerei

Ausstellungen von Duilio Pierri und Miguel Dávila

Von Susanne Franz

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Werk von Miguel Dávila.

Am Freitag kommender Woche gehen in Buenos Aires zwei Gemälde-Ausstellungen bedeutender Künstler zu Ende: Duilio Pierri zeigt bei Zavaleta Lab eine kleine, elitäre Auswahl seiner Werke von 1970-2006, und der 1926 geborene Miguel Dávila präsentiert bei Castagnino-Roldán 20 seiner jüngsten Gemälde unter dem Titel “Ideas señaladas”. Dieser Meister, der mit Preisen wie dem “Gran Premio Salón Municipal de Artes Plásticas de Pintura ‘Manuel Belgrano’” oder dem “Gran Premio de Honor Salón Nacional de Pintura ‘Presidente de la Nación’” ausgezeichnet wurde, über 60 Einzelausstellungen bestritten hat und dessen Werk in zahlreichen wichtigen Museen und Privatsammlungen vertreten ist, bezaubert seine Bewunderer immer wieder aufs neue mit seiner phantasievollen Bilderwelt. Bis 22. September bei Castagnino-Roldán, Juncal 743.

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Werk von Duilio Pierri.

Aus Duilio Pierris langer Laufbahn hätte man sich mehr Bilder gewünscht! Ein Museum wäre geeigneter gewesen als die feine Galerie Zavaleta Lab, aber man muss die ausgezeichnete Auswahl der meisterhaften, ins Surrealistische lotenden Werke dennoch sehr loben. Als Trost kann man zum Preis von 100 Pesos das zu der Retrospektive erschienene Buch erwerben – allerdings nur im Buchhandel, in der Galerie ist es bereits vergriffen. Dort kann man jedoch im Untergeschoss in einem Video den Meister bei der Arbeit beobachten. Noch bis 22. September in Zavaleta Lab, Arroyo 872.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 16.09.06.