Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 13/01/07-20/01/07

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“Familias en Malba”: Visitas participativas por la colección permanente.
Para niños de 4 a 10 años acompañados por un adulto. Todos los jueves y domingos de 17 a 18.30 hs. Costo: $5 por participante.
Del 14 de enero al 25 de febrero de 2007.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): “Una larga historia con muchos nudos. Fluxus en Alemania 1962-1994”. Curadores: René Block y Gabriele Knapstein. 17.11.-30.01.2007. / “Moda con identidad criolla”. Curadoras: Felisa Pinto y Victoria Lescano. 8.12.-15.01.07. / Marta Minujín. “Los meses del año” (Terraza). 8.12.-septiembre de 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanada). 8.12.-septiembre de 2007.
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Argentinien – Land der Festivals

Tango, Kino, Theater, Kunst: Das ganze Jahr ist Kultur angesagt

Von Susanne Franz

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Akrobatik-Tango-Weltmeister: Diana Rivera und Carlos Paredes.

Mar del Plata, ein Badeort mit etwas mehr als einer halben Million Einwohnern, liegt an der argentinischen Atlantikküste, etwa 500 km südlich von Buenos Aires. In den Sommermonaten Januar und Februar, wenn Schulferien sind, kann man an den Stränden voller urlaubshungriger Menschen kaum noch einen Sonnenschirm zwischen die sonnengebräunten Körper quetschen. Auch in den Winterferien im Juli ist die Stadt voller Touristen, hauptsächlich aus dem Inland.

Klingt nicht gerade nach Saint Tropez oder Hollywood. Und doch konnte man im März 2006 eine entspannte Susan Sarandon über die Strandpromenade vor dem Kasino, die mit den bekannten Seelöwen-Statuen gesäumt ist, flanieren sehen. Die weltbekannte US-Schauspielerin und ihr Mann, Hollywood-Schauspieler und -Regisseur Tim Robbins, waren Stargäste des 20. Internationalen Kinofestivals von Mar del Plata. Sie gaben Pressekonferenzen und Meisterklassen, verewigten ihre Handabdrücke auf dem “Walk of Fame” von Mar de Plata und verteilten Autogramme an die Fans auf der Straße.

Sie sind nicht die einzigen Weltstars und Berühmtheiten, die sich in Argentinien ein Stelldichein geben. Für US-Schauspielveteran Robert Duvall ist es die zweite Heimat, er ist mit einer Argentinierin verheiratet und begeisterter Tangotänzer. Im März 2006 war er Gast auf der IV. Tangoweltmeisterschaft.

Argentinien wurde im November 2006 vom Reiseführer Lonely Planet zum attraktivsten Reiseland der Welt gewählt. Seit der Abwertung der Währung im Jahr 2001 ist es für die meisten Ausländer ein billiges Reiseziel. Man kann hervorragend essen, es gibt zahllose Naturschönheiten im Landesinneren, die Hauptstadt Buenos Aires hat europäisches Flair und das kulturelle Angebot ist einzigartig.

Egal, wann der Reisende nach Buenos Aires kommt – es ist eigentlich fast immer etwas los. Denn die Metropole am Río de la Plata ist eine Hochburg der Kultur-Festivals.

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Kultur-Notizen

Dedalus: Neue Kunst- und Kulturzeitschrift

Dedalus.jpgAm vorigen Samstag stellte der argentinische Kunstkritiker Osvaldo Mastromauro in der Galerie Atica die erste Ausgabe seiner neuen Kunst- und Kulturzeitschrift “Dedalus” vor. Hauptsächlich den bildenden Künsten gewidmet, ist dennoch auch Literatur, Philosophie, Kino & Theater sowie Architektur gebührender Platz eingeräumt. Darüber hinaus ist ein Veranstaltungskalender vorhanden. Die bislang 32 Farbkarton-Seiten im Din-A-4-Format sollen in den nächsten Ausgaben erweitert werden, vor allem soll eine Sektion “Musik” hinzukommen. “Dedalus” will ein intellektuelles Diskussionsforum schaffen und dem Leser alle Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst und Kultur näherbringen. Die Zeitschrift ist gratis und erscheint zunächst alle zwei Monate.

Malba kündigt Ausstellungssaison 2007 an

Das Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires (Malba) hat sein Ausstellungsprogramm fûr das Jahr 2007 bekanntgegeben. Vom 17. März bis 14. Mai wird die vom Museu de Arte Moderna de São Paulo (MAM) organisierte Exposition “Alfredo Volpi” zu sehen sein. Gastkurator ist Olívio Tavares de Araújo. In Gemeinschaftsproduktion mit dem MoMA (The Museum of Modern Art) kommt vom 1. Juni bis 13. August die Ausstellung “Timeline” von Douglas Gordon ins Malba. Kurator ist Klaus Biesenbach. Vom 16. November bis 30. Januar 2008 kann man die Exposition “+ Malba” sehen, 300 paradigmatische Werke zeitgenössischer lateinamerikanischer und argentinischer Kunst. Außerdem stehen David LaChapelle mit “Heaven to Hell” (30.3.-14.5.), Joaquín Torres-García mit “Aladdin. Juguetes transformables” (31.8.-5.11.) und “Intervención 5” von Cecilia Szalkowicz (29.6.-Mai 2008) auf dem Programm. Im Zyklus Zeitgenössischer Kunst sind “Contemporáneo 19” (29.6.-20.8.) und “Contemporáneo 20” (14.9.- 22.10.) geplant. Infos hier.

Ab heute: ¿Estás ahí? von Javier Daulte im Broadway 2

Gloria Carrá und Héctor Díaz spielen im vielfach presigekrönten Theaterstück ¿Estás ahí? von Javier Daulte ein junges Paar, das in eine neue Wohnung einzieht. Doch irgendetwas stimmt nicht: Ein unsichtbarer Mann treibt hier sein Unwesen. Ursprünglich hat Daulte ¿Estás ahí? als Monolog für einen Mann konzipiert, so wurde das Stück 2002 im Old Vic Theatre in London uraufgeführt. 2003 nahm ein weiteres Londoner Theater, das Blue Elephant Theatre, das Stück in sein Programm auf. In Buenos Aires lief ¿Estás ahí? bereits im Teatro Nacional Cervantes und im Teatro del Pueblo. Von der Presse hoch gelobt, wurde es mit Preisen überschüttet und ist mehrmals in mehreren lateinamerikanischen Ländern auf Festivals vertreten gewesen. Ab dem 6. Januar läuft ¿Estás ahí? mittwochs bis sonntags um 21 Uhr im Teatro Broadway 2, Av. Corrientes 1155. Reservierungen kann man unter Tel.: 4382-2201 vornehmen. Karten kosten ab 20 Pesos, mittwochs 15 Pesos.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 06.01.07-13.01.07

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Bis 31. Januar in der Fundación Proa:
“Buenos Aires 2º parte: La Ciudad y el Barrio: La Boca”.
  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): “Fluxus in Deutschland 1962-1994: eine lange Geschichte mit vielen Knoten”. Kuratoren: René Block und Gabriele Knapstein. 17.11.-30.01.2007. / “Moda con identidad criolla”. Kuratorinnen: Felisa Pinto und Victoria Lescano. 7.12.-15.01.07. / Marta Minujín. “Los meses del año” (Terrasse). 7.12.-September 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanade). 7.12.-September 2007.
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Agenda de Muestras 06/01/07-13/01/07

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Hasta el 31 de enero en la Fundación Proa:
“Buenos Aires 2º parte: La Ciudad y el Barrio: La Boca”.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): “Una larga historia con muchos nudos. Fluxus en Alemania 1962-1994”. Curadores: René Block y Gabriele Knapstein. 17.11.-30.01.2007. / “Moda con identidad criolla”. Curadoras: Felisa Pinto y Victoria Lescano. 8.12.-15.01.07. / Marta Minujín. “Los meses del año” (Terraza). 8.12.-septiembre de 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanada). 8.12.-septiembre de 2007.
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Vierdimensionale Gewalt

Die Installation “Alguien llama” von “Provisorio Permanente” in der Galerie Ruth Benzacar

Von Susanne Franz

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Wenn die Gewalt ins häusliche Idyll einbricht, wird etwas für immer zerstört. An den Zustand des Friedens, der vorher herrschte, kann sich derjenige, dem die Gewalt widerfährt – ob er sie nun am eigenen Leib erlebt oder sie einem Familienmitglied angetan wird – gar nicht mehr zurückerinnern. Es wird nie mehr, wie es vorher war. Ja, es scheint, als ob dieses Vorher eine zynische Dimension annimmt und dem Opfer ins Gesicht lacht.

Mit ihrer Installation “Alguien llama” hat die Künstlergruppe “Provisorio Permanente” diesen Moment eingefangen und “festgefroren”. Ein zerstörtes Haus, eine Frauenleiche, deren Beine nach draußen zeigen und deren brennender Kopf im Inneren liegt. Ein Mann, der sie fassungslos ansieht. Auf dem Dach des Hauses und um es herum sitzen und rennen Affen mit Totenschädelfratzen herum, anscheinend die Verursacher des Mordanschlags.

Die Dimensionen des Holzhauses und der Gestalten, die es bevölkern, sind nicht ganz menschengroß, man betrachtet von allen Seiten diese große, grauenerregende Puppenstube, kann durch die kaputte Tür sehen, durch die Fenster, fast voller Angst, dass dieser eingefrorene Moment sich jeden Moment auflösen könnte und das Grauen weitergehen.

Um noch mehr zynische Distanz zu schaffen, haben “Provisorio Permanente” dieselbe Szene in immer kleiner werdendem Maßstab viermal wiederholt und auf einem Podest aufgestellt. Aber wie weit kann man sich entfernen?

Die Ausstellung ist nur noch in der ersten Januarwoche im “NuevoEspacio” der Galerie Ruth Benzacar, Florida 1000, zu sehen.