La feminidad onírica de Grete Stern
“Grete Stern. Los sueños 1948-1951” en el Malba
Por Paula Bonnet

En los años veinte, las fotografías de dos norteamericanos, Edward Weston y Paul Outerbridge, inspiraron a Grete Stern (1904-1999), una joven diseñadora gráfica nacida en Wuppertal, Alemania, a tomar clase de dicha disciplina.
En 1927 se mudó a Berlín y fue aceptada como alumna por el matemático y fotógrafo Walter Peterhans. Veinte años más tarde, luego de formarse en la Bauhaus, se mudó a la Argentina con su esposo Horacio Coppola.
Retrató sin flash a Borges, Spilimbergo, María Elena Walsh y a su compañero de clase Bertolt Brecht, pero en el Malba (Avenida Figueroa Alcorta 3415) se exhiben, hasta el 12 de abril, otras creaciones suyas.
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Das Goethe-Institut zeigt im Palais de Glace eine thematische Gruppenausstellung anlässlich des Bicentenario. Südamerikanische und deutsche Künstler wurden eingeladen, sich künstlerisch zu diesem runden Geburtstag der politischen Unabhängigkeit Lateinamerikas zu äußern. Das Ausstellungsprojekt ist nun das Ergebnis einer langen vorausgegangenen Phase des Dialoges zwischen Künstlern und Autoren, die Texte zum 300 Seiten starken Begleitkatalog lieferten. Ein regionales Projekt, das die Bedeutung der politischen und kulturellen Unabhängigkeit künstlerisch und intellektuell untersucht und versucht, den Bedeutungsbogen des Begriffs der “Independencia” auf ihre Reichweite in die aktuelle Gegenwart des Subkontinentes zu überprüfen, beschreibt der Kurator Alfons Hug das Ziel des Projektes, das außerdem Wert auf den Austausch zwischen Deutschland und Lateinamerika lege.
Am vergangenen 16. März wurde die mit Spannung erwartete “Casa del Bicentenario” eröffnet. Das Angebot klingt vielversprechend, die programmatischen Ziele, angesiedelt an der Schnittstelle von historischer Aufarbeitung und Kulturvermittlung, ehrgeizig. Man darf annehmen, dass es sich um eines der gelungensten neuen Kulturprojekte im Zusammenhang mit der 200-Jahr-Feier Argentiniens handelt. Die Regierung knausert nicht, wenn es darum geht, prestigeträchtige Häuser in der Hauptstadt termingerecht in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Die Ausstellung “Grete Stern. Los sueños 1948-1951” im
Den ganz großen Auftritt wird der argentinische Kultur- und vor allem Literaturbetrieb erst im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse haben, zu der Argentinien in diesem Jahr als Gastland geladen ist. Um dem deutschen Publikum vorab schon mal die Gelegenheit zu geben, einen Einblick in das Schaffen argentinischer Autoren zu bekommen, präsentierten sich fünf von ihnen vergangene Woche auf der Leipziger Buchmesse. Und kamen anschließend nach Berlin. Denn hier wurde am Dienstag in den Räumen des Instituto Cervantes die erste Konferenz deutscher und argentinischer Schriftsteller eröffnet.
Betritt man den Cronopios-Saal des Centro Cultural Recoleta, in dem die Werke von Remo Bianchedi ausgestellt sind, fällt einem sofort auf, dass es hier nicht nur um die Kunst an sich geht, sondern um die Atmosphäre, um eine Grundstimmung. Die Beleuchtung, die dezente instrumentale Hintergrundmusik, die Anordnung der Gemälde ist eine sorgfältig bedachte Komposition, die beim Betrachter den Eindruck erzeugt, als würde er in eine ganz spezielle Sphäre eindringen.
Die chilenische Künstlerin Catalina Parra hat in der vergangenen Woche in der Galerie Arcimboldo mit ihren “Estampas Argentinas” den bunten Ausstellungsreigen eröffnet. Parra wurde in Santiago de Chile geboren; von 1968 bis 1972 lebte sie in Deutschland. 1980 wurde ihr eines der begehrten Guggenheim-Stipendien zuerkannt und sie zog nach New York. In Buenos Aires war sie zwischen 2000 und 2009 Kulturattaché der chilenischen Botschaft – eine spannende Zeit, die wir alle noch gut in Erinnerung haben! Ihr Verhältnis zu Argentinien verarbeitet die Künstlerin, die jetzt wieder in NY lebt, in ihren bei Arcimboldo gezeigten, vielschichtigen Werken.
Dieter Deventer, ein gebürtiger Münchner, der sich bereits durch seine Arbeit als Kameramann für etliche Spielfilme und Werbespots weltweit einen Namen gemacht hat, stellt im Palacio del Congreso ganz unverhofft seine Photoserie “Trazos del Tiempo” aus. Auf die Frage, warum es ihn gerade nach Buenos Aires verschlagen hat, antwortet er mit einem breiten Grinsen: “Die Leidenschaft meiner Frau zum Tango war es!”



