Suche nach der Inspiration (1998)
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Die Aquarellmalerin Irene Luedicke
Von Susanne Franz
Eigentlich ist sie Architektin und Städteplanerin, hat Grafik/Design studiert und war als Landschaftsgestalterin tätig. Diese kreativen, aber in ihrer Definition schon sehr rationellen und eingegrenzten Beschäftigungen haben Irene Luedicke nie genügt. Sie
begann bereits neben ihrer Ausbildung, sich mit der Malerei auseinanderzusetzen und zeichnen zu lernen. Sie zählt unter anderen auch den berühmten Künstler Kenneth Kemble zu ihren Lehrern. Immer auf der Suche nach der Ausdrucksform, die ihr am besten liegen würde, traf sie auf die renommierte Malerin Nelly O’Brien de Lacy, bei der sie die ersten Schritte ins aufregende Neuland der Aquarellmalerei tat.
Bei dieser schwierigen Technik ist Irene geblieben. Sie hat sie sich zu eigen gemacht und sie bereichert, indem sie immer neue Ideen ausprobiert, mit ihnen experirnentiert, sie verfeinert hat. Bei einer ihrer letzten Ausstellungen war ihre ehemalige Lehrerin anwesend und fand kaum Worte. “Du hast so viel aus dem gemacht, was ich Dir beigebracht habe”, sagte sie.
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