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Ausstellungskalender vom 06/05/2017

Von Susanne Franz


Am heutigen Samstag, den 6. Mai, ist das kunstinteressierte Publikum eingeladen, bei herrlichem Wetter von 14 bis 18 Uhr die Galerien und Kunsträume der Stadtviertel Palermo und Villa Crespo zu besuchen, die im Rahmen des Gallery Day ihre Tore öffnen.

Mit einem Plan kann man sich einen Rundgang zurechtlegen – oder man kann sich auch einfach von den vielen interessanten Angeboten überraschen lassen. Wichtig ist der Weg selbst: in die Galerien hineinzuschnüffeln, sich umzusehen, Fragen zu stellen, Denkanstösse zu bekommen, Fotos zu machen und zu teilen.

Eines der Highlights ist die von Federico Baeza kuratierte Ausstellung “Tristes Trópicos” der Künstler Kirsten Mosel, Nora Aslan, Sebastián Camacho und Lorena Marchetti, die um 16 Uhr in der Galerie Gachi Prieto Arte Contemporáneo Latinoamericano (Aguirre 1017, Villa Crespo) eröffnet wird.

Gallery ist ein von der Kunstzeitschrift “Arte al Día” organisierter Event, der zum festen Bestandteil des Kulturlebens von Buenos Aires geworden ist.

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Ausstellungskalender vom 29/04/2017

Von Susanne Franz


Die zweite Ausgabe der Performance-Biennale von Argentinien, BP.17, findet vom 13. Mai bis zum 7. Juni 2017 statt und weist einige strukturelle und konzeptuelle Änderungen im Vergleich mit ihrer Vorgängerin auf.

In diesem Jahr wurden Künstler-Kuratoren eingeladen, Teil des BP.17-Teams zu werden und aus ihrer eigenen Perspektive heraus bei der Recherche sowie der Auswahl der Werke und Künstler mitzuwirken und die verschiedenen Projekte von ihrem Beginn bis zu ihrer Verwirklichung zu begleiten.

Das diesjährige Programm umfasst u.a. Aufführungen von Live-Performances, Seminare, Konferenzen und Begegnungen der Künstler mit dem Publikum. Alle Veranstaltungen sind in den BP.17 angeschlossenen Aufführungsstätten zu sehen, so dass ein Netz simultanen Geschehens und Reflektierens entsteht.

Aus Deutschland kommt der renommierte Film- und Videokünstler Julian Rosefeldt nach Buenos Aires. Auf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires und der Performance-Biennale stellt er im Malba im Rahmen einer Begegnung mit dem Publikum die lineare Version seines “Manifesto” vor, in dem die Schauspielerin Cate Blanchett dreizehn verschiedene Charaktere verkörpert. “Manifesto” ist eine bewegende Hommage an dieses von vielen Künstlern des 20. Jahrhunderts verwendete Format.

Foto:
“Manifesto” mit Cate Blanchett.
(Julian Rosefeldt and VG Bild-Kunst, Bonn 2016)

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Ausstellungskalender vom 23/04/2017

Von Susanne Franz


Es gibt ihn noch – den argentinischen Gaucho. Und keiner hat ihn besser mit der Kamera eingefangen als der berühmte argentinische Fotograf Aldo Sessa. Der 1939 geborene Sessa hat das riesige Land Argentinien über mehrere Jahre hinweg von Norden nach Süden und von Westen nach Osten durchquert und hat in verschiedenen Provinzen über 50.000 Fotografien von Gauchos in ihren angestammten Umgebungen gemacht.

Im Centro Cultural Kirchner in Buenos Aires ist seit dem 22. März und noch bis zum 20. Juni nun eine Auswahl von 49 Fotos aus Sessas Reihe “Los Gauchos” zu sehen. In Schwarz-Weiß oder in Farbe sind hier ihre Sitten und Gebräuche, ihre Arbeitsbereiche, ihre Geschicklichkeitsübungen und die Landschaften, in denen sie tätig sind, von Feuerland bis zum höchsten Norden, von den Feuchtgebieten des Litoral bis zu den Weiten der Pampa, auf meisterhafte Weise dargestellt.

Die Ausstellung ist freitags, samstags und sonntags von 14 bis 24 Uhr geöffnet.

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Ausstellungskalender vom 16/04/2017

Von Susanne Franz


Bis zum 29. April kann man im Espacio de Arte Fundación Osde in Buenos Aires (Suipacha 658, 1. Stock) noch die empfehlenswerte Ausstellung “Objeto móvil recomendado a las familias” besuchen. Kurator Santiago Villanueva beschreibt die Schau als eine Zusammenstellung von “Werken, in denen eine fragile Erinnerung an den argentinischen Surrealismus bzw. Hyperrealismus zum Ausdruck kommt”.

Villanueva schreibt weiter: “Die Werke (…) gehören zusammen, weil sie gemeinsam wie Komplizen einen historischen Moment (in der argentinischen Kunstgeschichte) auferstehen lassen, weil sie Stadien in der jeweiligen individuellen Heranbildung der Künstler darstellen und weil sie aus einer heutigen Perspektive gedachte Projektionen eines avantgardistischen Programms sind, ohne dass dabei die unbequeme Pflicht besteht, ein Manifest zu konstituieren.”

Die teilnehmenden Künstler sind Roberto Aizenberg, Jacques Bedel, Emilio Bianchic, Mildred Burton, Vito Campanella, Laura Códega, Juan Del Prete, Jorge Diciervo, Tobías Dirty, Zdravko Ducmelic, Fermín Eguía, Leónidas Gambartes, Mónica Giron, Miguel Harte (Foto), Naum Knop, Fernanda Laguna, Mariette Lydis, Adriana Minolitti, Noé Nojechowicz, Orlando Pierri und Mariana Telleria.

Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 12 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

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Ausstellungskalender vom 09/04/2017

Von Susanne Franz


Im Museo de Arte Moderno von Buenos Aires wurde am 7. April eine Ausstellung des argentinischen Künstlers von Weltrang Tomás Saraceno eröffnet. Saraceno, Installationskünstler, Architekt und Performer, wurde 1973 in San Miguel de Tucumán geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben vielen anderen bedeutenden Ausstellungsorten hatte er Schauen im Metropolitan Museum von New York, im Towada Arts Center in Japan und auf verschiedenen Ausgaben der Biennalen von Venedig, Lyon und Sao Paulo.

In Buenos Aires kann man ab sofort zwei Installationen bewundern, in denen verschiedene Interessensgebiete Saracenos miteinander verbunden sind: die Arachnologie (die Lehre von den Spinnentieren), die Astrophysik, die Klangkunst und die bildende Kunst. Beide Werke sind Produkt von 10 Jahren künstlerischer Forschung. Das Resultat beschert dem Besucher ein Erlebnis der besonderen Art: Das Universum als ein weit gespanntes Netz von Verbindungen, in dem jedes Element sich ein einem ständigen Prozess der Entfaltung und Veränderung befindet, soll für ihn erlebbar gemacht werden.

Die Installation “The Cosmic Dust Spider Web Orchestra”, im zweiten Untergeschoss des Museums, ist als Klangerlebnis konzipiert. In einem Lichtstrahl wirbeln kosmische Staubpartikel im Inneren des dunklen Saales. Über Live-Video werden sie eingefangen und in Klang verwandelt, und der Besucher wird Teil eines einzigartigen rhythmischen Tanzes.

Im zweiten Stock des Museums für Moderne Kunst wird die Installation “Instrumento Musical Cuasi-Social IC 342” gezeigt, die von 7000 Spinnen der Spezies parawixia bistriata errichtet wurde. Diese Spinnen kommen in Nordargentinien, Paraguay und Bolivien vor und sind eine der ganz seltenen Spezies im Spinnenreich, die während ihrer Jugendzeit in Kolonnen arbeiten. Sechs Monate arbeiteten sie an dem hier gezeigten riesigen Netz, das das grösste jemals ausgestellte Spinnennetz darstellt. (Die Spinnen wurden mittlerweile an ihren Ursprungsort in Nordargentinien zurückgebracht.) Wie Zeichnungen im Raum, bestehend aus 40 Millionen Fäden, lassen sie die Bahn des kosmischen Staubes erahnen. Während der Besucher sich in diesem Raum bewegt, kann er sich dem Rhythmus des Kosmos und der Harmonie dieser Spinnenwelt hingeben.

Die Ausstellung “Cómo atrapar el universo en una telaraña” (Wie man das Universum in einem Spinnennetz einfängt) kann man bis zum 27. August 2017 im Museo de Arte Moderno de Buenos Aires (MAMba) besuchen.

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