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Ausstellungskalender vom 02/12/2017

Von Susanne Franz


Vom 2. Dezember 2017 bis zum 2. April 2018 kann man in der Fundación Proa die Ausstellung “Inoculación” des weltberühmten chinesischen Künstlers Ai Weiwei besuchen.

Kuratiert vom Brasilianer Marcello Dantas, umfasst die Ausstellung monumentale Installationen, Objekte, Fotos und Videos, die mit ihrer politischen Brisanz und symbolischen Tiefe einen guten Einblick in die Arbeit des Künstlers gewähren. Indem Ai Weiwei politische und soziale Widersprüche aufdeckt, thematisiert er Fragen der Meinungsfreiheit, der Menschenrechte und der Ausbeutung des Menschen und der Umwelt durch die Wirtschaft.

Ai Weiwei hat mit “Inoculación” die Gesamtheit der Fundacion Proa bespielt – darunter den Vorplatz, die Bücherei und das Cafe – etwa mit dem Monumentalwerk “Forever Bicycles” auf dem Bürgersteig.

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Ausstellungskalender vom 19/11/2017

Von Susanne Franz


Im Auditorium des Malba wird am Montag, den 20. November, um 17 Uhr. der Dokumentarfilm “Plank: el potencial del ruido” von Reto Caduff und Stephan Plank gezeigt. Präsentiert wird er von Daniel Melero.

Konrad “Conny” Plank war einer der innovativsten Toningenieure seiner Generation. Der Kölner Pionier des Krautrock und des elektronischen Pop revolutionierte mit seinen Aufnahmen in den 60er und 70er Jahren die Musikwelt. Ohne sein Talent wären nach eigenen Angaben Musiker und Gruppen wie Kraftwerk, Neu!, Can, Whodini, Brian Eno, DAF, Gianna Nannini, Ultravox oder Eurythmics nicht dieselben gewesen.

Die Doku sucht den Privatmann hinter der öffentlichen Persönlichkeit, ist die Suche eines Sohnes nach seinem Vater und stellt auch eine Reise durch die Musikgeschichte dar.

Der Eintritt ist frei, bis alle Plätze vergeben sind. Karten können ab 16 Uhr an der Museumskasse abgeholt werden.

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Ausstellungskalender vom 06/05/2017

Von Susanne Franz


Am heutigen Samstag, den 6. Mai, ist das kunstinteressierte Publikum eingeladen, bei herrlichem Wetter von 14 bis 18 Uhr die Galerien und Kunsträume der Stadtviertel Palermo und Villa Crespo zu besuchen, die im Rahmen des Gallery Day ihre Tore öffnen.

Mit einem Plan kann man sich einen Rundgang zurechtlegen – oder man kann sich auch einfach von den vielen interessanten Angeboten überraschen lassen. Wichtig ist der Weg selbst: in die Galerien hineinzuschnüffeln, sich umzusehen, Fragen zu stellen, Denkanstösse zu bekommen, Fotos zu machen und zu teilen.

Eines der Highlights ist die von Federico Baeza kuratierte Ausstellung “Tristes Trópicos” der Künstler Kirsten Mosel, Nora Aslan, Sebastián Camacho und Lorena Marchetti, die um 16 Uhr in der Galerie Gachi Prieto Arte Contemporáneo Latinoamericano (Aguirre 1017, Villa Crespo) eröffnet wird.

Gallery ist ein von der Kunstzeitschrift “Arte al Día” organisierter Event, der zum festen Bestandteil des Kulturlebens von Buenos Aires geworden ist.

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Ausstellungskalender vom 29/04/2017

Von Susanne Franz


Die zweite Ausgabe der Performance-Biennale von Argentinien, BP.17, findet vom 13. Mai bis zum 7. Juni 2017 statt und weist einige strukturelle und konzeptuelle Änderungen im Vergleich mit ihrer Vorgängerin auf.

In diesem Jahr wurden Künstler-Kuratoren eingeladen, Teil des BP.17-Teams zu werden und aus ihrer eigenen Perspektive heraus bei der Recherche sowie der Auswahl der Werke und Künstler mitzuwirken und die verschiedenen Projekte von ihrem Beginn bis zu ihrer Verwirklichung zu begleiten.

Das diesjährige Programm umfasst u.a. Aufführungen von Live-Performances, Seminare, Konferenzen und Begegnungen der Künstler mit dem Publikum. Alle Veranstaltungen sind in den BP.17 angeschlossenen Aufführungsstätten zu sehen, so dass ein Netz simultanen Geschehens und Reflektierens entsteht.

Aus Deutschland kommt der renommierte Film- und Videokünstler Julian Rosefeldt nach Buenos Aires. Auf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires und der Performance-Biennale stellt er im Malba im Rahmen einer Begegnung mit dem Publikum die lineare Version seines “Manifesto” vor, in dem die Schauspielerin Cate Blanchett dreizehn verschiedene Charaktere verkörpert. “Manifesto” ist eine bewegende Hommage an dieses von vielen Künstlern des 20. Jahrhunderts verwendete Format.

Foto:
“Manifesto” mit Cate Blanchett.
(Julian Rosefeldt and VG Bild-Kunst, Bonn 2016)

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Ausstellungskalender vom 23/04/2017

Von Susanne Franz


Es gibt ihn noch – den argentinischen Gaucho. Und keiner hat ihn besser mit der Kamera eingefangen als der berühmte argentinische Fotograf Aldo Sessa. Der 1939 geborene Sessa hat das riesige Land Argentinien über mehrere Jahre hinweg von Norden nach Süden und von Westen nach Osten durchquert und hat in verschiedenen Provinzen über 50.000 Fotografien von Gauchos in ihren angestammten Umgebungen gemacht.

Im Centro Cultural Kirchner in Buenos Aires ist seit dem 22. März und noch bis zum 20. Juni nun eine Auswahl von 49 Fotos aus Sessas Reihe “Los Gauchos” zu sehen. In Schwarz-Weiß oder in Farbe sind hier ihre Sitten und Gebräuche, ihre Arbeitsbereiche, ihre Geschicklichkeitsübungen und die Landschaften, in denen sie tätig sind, von Feuerland bis zum höchsten Norden, von den Feuchtgebieten des Litoral bis zu den Weiten der Pampa, auf meisterhafte Weise dargestellt.

Die Ausstellung ist freitags, samstags und sonntags von 14 bis 24 Uhr geöffnet.

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Ausstellungskalender vom 16/04/2017

Von Susanne Franz


Bis zum 29. April kann man im Espacio de Arte Fundación Osde in Buenos Aires (Suipacha 658, 1. Stock) noch die empfehlenswerte Ausstellung “Objeto móvil recomendado a las familias” besuchen. Kurator Santiago Villanueva beschreibt die Schau als eine Zusammenstellung von “Werken, in denen eine fragile Erinnerung an den argentinischen Surrealismus bzw. Hyperrealismus zum Ausdruck kommt”.

Villanueva schreibt weiter: “Die Werke (…) gehören zusammen, weil sie gemeinsam wie Komplizen einen historischen Moment (in der argentinischen Kunstgeschichte) auferstehen lassen, weil sie Stadien in der jeweiligen individuellen Heranbildung der Künstler darstellen und weil sie aus einer heutigen Perspektive gedachte Projektionen eines avantgardistischen Programms sind, ohne dass dabei die unbequeme Pflicht besteht, ein Manifest zu konstituieren.”

Die teilnehmenden Künstler sind Roberto Aizenberg, Jacques Bedel, Emilio Bianchic, Mildred Burton, Vito Campanella, Laura Códega, Juan Del Prete, Jorge Diciervo, Tobías Dirty, Zdravko Ducmelic, Fermín Eguía, Leónidas Gambartes, Mónica Giron, Miguel Harte (Foto), Naum Knop, Fernanda Laguna, Mariette Lydis, Adriana Minolitti, Noé Nojechowicz, Orlando Pierri und Mariana Telleria.

Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 12 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

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Ausstellungskalender vom 09/04/2017

Von Susanne Franz


Im Museo de Arte Moderno von Buenos Aires wurde am 7. April eine Ausstellung des argentinischen Künstlers von Weltrang Tomás Saraceno eröffnet. Saraceno, Installationskünstler, Architekt und Performer, wurde 1973 in San Miguel de Tucumán geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben vielen anderen bedeutenden Ausstellungsorten hatte er Schauen im Metropolitan Museum von New York, im Towada Arts Center in Japan und auf verschiedenen Ausgaben der Biennalen von Venedig, Lyon und Sao Paulo.

In Buenos Aires kann man ab sofort zwei Installationen bewundern, in denen verschiedene Interessensgebiete Saracenos miteinander verbunden sind: die Arachnologie (die Lehre von den Spinnentieren), die Astrophysik, die Klangkunst und die bildende Kunst. Beide Werke sind Produkt von 10 Jahren künstlerischer Forschung. Das Resultat beschert dem Besucher ein Erlebnis der besonderen Art: Das Universum als ein weit gespanntes Netz von Verbindungen, in dem jedes Element sich ein einem ständigen Prozess der Entfaltung und Veränderung befindet, soll für ihn erlebbar gemacht werden.

Die Installation “The Cosmic Dust Spider Web Orchestra”, im zweiten Untergeschoss des Museums, ist als Klangerlebnis konzipiert. In einem Lichtstrahl wirbeln kosmische Staubpartikel im Inneren des dunklen Saales. Über Live-Video werden sie eingefangen und in Klang verwandelt, und der Besucher wird Teil eines einzigartigen rhythmischen Tanzes.

Im zweiten Stock des Museums für Moderne Kunst wird die Installation “Instrumento Musical Cuasi-Social IC 342” gezeigt, die von 7000 Spinnen der Spezies parawixia bistriata errichtet wurde. Diese Spinnen kommen in Nordargentinien, Paraguay und Bolivien vor und sind eine der ganz seltenen Spezies im Spinnenreich, die während ihrer Jugendzeit in Kolonnen arbeiten. Sechs Monate arbeiteten sie an dem hier gezeigten riesigen Netz, das das grösste jemals ausgestellte Spinnennetz darstellt. (Die Spinnen wurden mittlerweile an ihren Ursprungsort in Nordargentinien zurückgebracht.) Wie Zeichnungen im Raum, bestehend aus 40 Millionen Fäden, lassen sie die Bahn des kosmischen Staubes erahnen. Während der Besucher sich in diesem Raum bewegt, kann er sich dem Rhythmus des Kosmos und der Harmonie dieser Spinnenwelt hingeben.

Die Ausstellung “Cómo atrapar el universo en una telaraña” (Wie man das Universum in einem Spinnennetz einfängt) kann man bis zum 27. August 2017 im Museo de Arte Moderno de Buenos Aires (MAMba) besuchen.

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Ausstellungskalender vom 24/03/2017

Von Susanne Franz

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Nur noch wenige Tage kann man im Centro Cultural Recoleta in Buenos Aires die Ausstellung “Íconos argentinos – Homenaje” (Argentinische Ikonen – eine Hommage) besuchen, die anhand von Fotografien kleinster Gesten, Atembewegungen oder Blicke argentinische Persönlichkeiten zeigt, die als Ikonen gelten. Die Fotos stammen von Gianni Mestichelli, und kuratiert wurde die Schau, die bis zum 26. März in den Sälen 3, 4 und 5 des CCR zu sehen sind, von Renata Schussheim.

“Íconos argentinos – Homenaje” präsentiert 60 Figuren aus verschiedenen Kreisen, die ihre Spur in der argentinischen Kultur und Geschichte hinterlassen haben, von Schauspielern über Performer, Schriftsteller, Architekten, Künstler, Sänger, Sportler, Komponisten, Komiker und Filmemacher bis hin zu Politikern.

Foto:
Spinetta, fotografiert von Gianni Mestichelli.

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Ausstellungskalender vom 12/03/2017

Von Susanne Franz


Seit Ende Februar ist im Museo de Arte Tigre (MAT) die Ausstellung “Sueños” (Träume) von Grete Stern (Deutschland, 1904 – Argentinien, 1999) zu sehen. Sie besteht aus 36 Foto-Reproduktionen – eine Schenkung an das MAT – der ursprünglich 140 Fotomontagen umfassenden Serie, die Grete Stern zwischen 1948 und 1951 schuf, um die Kolumne “El psicoanálisis le ayudará” (Die Psychoanalyse wird Ihnen helfen) der Frauenzeitschrift “Idílio” zu illustrieren.

Die Schau ist im “Salón Oval” des Museo de Arte Tigre, Paseo Victorica 972, Tigre, Provincia de Buenos Aires, bis Anfang Juli zu sehen, mittwochs bis freitags von 9 bis 19, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr.

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Ausstellungskalender vom 03/03/2017

Von Susanne Franz


Im Museo Nacional de Bellas Artes, dem Museum der Schönen Künste von Buenos Aires, wird am 7. März die Ausstellung “Xul Solar. Panactivista” eröffnet, als Gedenken an den 130. Jahrestag der Geburt des Künstlers.

Kuratiert von Cecilia Rabossi, verschafft die Schau einen Überblick über das Werk von Oscar Agustín Alejandro Schulz Solari (1887-1963), dessen Künstlername Xul Solar war, einem der führenden argentinischen Avantgardisten des 20. Jahrhunderts. Dabei wird Xul in all seinen Dimensionen gezeigt, als Künstler, Musiker, Astrologe und “Schreiberling”, wobei der mystische und utopische Gedanke, der all sein Schaffen durchzieht, analysiert wird.

“Xul Solar. Panactivista” umfasst über 160 Werke, darunter Aquarelle, Tempera-Malereien, Objekte, Masken, Handschriften, Illustrationen und persönliche Dokumente aus dem Besitz des Museo Nacional de Bellas Artes, der Stiftung “Fundación Pan Klub-Museo Xul Solar” und aus Privatsammlungen.

“Xul Solar. Panactivista” kann man im “Pabellón de Exposiciones Temporarias” des MNBA (Av. del Libertador 1473) vom 8. März bis zum 17. Juni 2017 bei freiem Eintritt besuchen, dienstag bis freitags von 11 bis 20 Uhr, sowie samstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Ab dem 14. März werden Führungen durch die Ausstellung angeboten, dienstags bis sonntags um 16 Uhr, freitags und sonntags auch um 18 Uhr.

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Ausstellungskalender vom 19/02/2017

Von Susanne Franz


Ab dem 21. Februar und bis zum 2. April werden im Kulturzentrum “Usina del Arte” und im angeschlossenen “Museo del Cine” (Kinomuseum) in Buenos Aires Werke des weltberühmten französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson zu sehen sein. Als “Vater des Fotojournalismus” oder auch “Auge des 20. Jahrhunderts” verehrt, umreiste der 2004 im Alter von 96 Jahren verstorbene Künstler mit seiner Leica mehrmals den Erdball. Henri Cartier-Bresson war aber nicht nur Fotograf, sondern auch Maler und Zeichner, Filmemacher, hin und wieder Schauspieler, Dichter, Anthropologe und Unternehmer. Vor und nach der Mitgründung der legendären Fotoagentur Magnum Photos im Jahr 1947 hielt er Schriftsteller, Künstler, Kriege, Revolutionen und eine große Zahl ganz gewöhnlicher Menschen mit seiner Kamera fest.

Die von der Agentur Magnum Photos und der Cartier-Bresson-Stiftung organisierte Ausstellung umfasst 133 Werke von Cartier-Bressons früher surrealistischer Phase über seine dokumentarischen Arbeiten aus Paris bis zu Serien und Einzelwerken aus den bewegten 60er- und 70er-Jahren, als er durch Länder wie Indien, China, Mexiko, Japan, Ägypten und die Türkei reiste. Zu sehen sind außerdem seine Porträts von Truman Capote, Samuel Beckett, Henri Matisse, Ezra Pound und Jean Paul Sartre.

“Henri Cartier-Bresson, fotógrafo”. “Usina del Arte” und “Museo del Cine”, Agustín Caffarena 1, Ecke Av. Pedro de Mendoza, Buenos Aires. Dienstags bis donnerstags von 14 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 12 bis 21 Uhr. Eintritt frei. 21.2.-2.4.

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