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Ausstellungskalender vom 05/02/2017

Von Susanne Franz

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Im “Faena Art Center” in Buenos Aires wird Tropos gezeigt, die Ausstellung des Gewinners des mit 75.000 Dollar dotierten Faena-Kunstpreises 2015, Cayetano Ferrer (1981, Hawaii). Die Schau wird vom 10. bis zum 26. Februar bei freiem Eintritt für das Publikum geöffnet sein. Ferrers Installation macht sich vergessene architektonische Formen zu eigen und verwendet Strukturen und Ornamente aus verschiedenen Epochen. Das Werk spielt mit den Überprägungen von Identitäten in der Kunst und der Architektur und der flüchtigen Natur der Formen, die sich aufzulösen scheinen, wenn man sie gerade erschaffen hat. Die von Jesús Fuenmayor kuratierte Ausstellung ist wie ein Forschungsprojekt, das die architektonischen Fiktionen unter die Lupe nimmt, die in der Baukunst und der dekorativen Kunst in den Städten auf der ganzen Welt zu finden sind. Besonders bezieht sich Ferrer dabei auf die Stadt, in der er arbeitet – Los Angeles -, und für die Ausstellung in Buenos Aires hat er darüber hinaus der Tatsache Rechnung getragen, dass das Faena Art Center einst eine Getreidemühle war.

Faena Art Center in Buenos Aires presents Tropos, a solo exhibition by Cayetano Ferrer, winner of the 2015 Faena Prize for the Arts. The installation involves the use of borrowed architectural forms, structures and surface ornaments that reference various historical époques. The palimpsest of visual identities contained within urban art and architecture is acknowledged along with the ephemeral nature of these forms that seem to slip away as they are fabricated, destroyed and refabricated to occupy new forms. The exhibition, curated by Jesús Fuenmayor, is an investigation that explores the architectural fictions that can be traced to the industrial and decorative arts of cities worldwide and in particular the artist’s home base of Los Angeles and the exhibition’s context in Buenos Aires, including Faena Art Center’s previous life, as an old flour mill.

Cayetano Ferrer, “Tropos“. Faena Art Center, Aimé Paine 1169, Puerto Madero, Buenos Aires. Mittwochs bis sonntags von 12 bis 19 Uhr. Montags und dienstags geschlossen. Eintritt frei. 10.-26. Februar 2017.

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Ausstellungskalender vom 28/01/2017

Von Susanne Franz

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Am heutigen Samstag beginnt das Chinesische Neujahr, das Jahr 4715. Es steht im Zeichen des Feuer-Hahns, der wissenschaftliche Durchbrüche, aber auch politische Spannungen mit sich bringen soll. Zwar starten heute und morgen im Barrio Chino in Buenos Aires schon die Vorbereitungen für die Festlichkeiten, die große Feier findet aber erst am kommenden Wochenende, dem 4. und 5. Februar, statt. Gefeiert wird an der Plaza Parques Nacionales (Avenida Figueroa Alcorta zwischen Sucre und Echeverria), am Samstag von 14 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 21 Uhr.

Wie jedes Jahr wird erwartet, dass das Fest Tausende Neugierige und Freunde der fernöstlichen Kultur anlocken wird, um mit der in Argentinien ansässigen chinesischen Gemeinschaft, zu der etwa 180.000 Menschen aus 56 verschiedenen Ethnien zählen, bei traditionellem Essen, Darbietungen wie Chinesischer Oper, Folkloretänzen, Vorführungen von Kampfsportarten und Puppentheater – und natürlich dem traditionellen Umzug des Drachens – ihren wichtigsten Feiertag zu begehen.

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Ausstellungskalender vom 21/01/2017

Von Susanne Franz

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Nur noch an diesem Wochenende kann man die Ausstellung “Ojo” (Auge) von Marcia Schvartz in der Colección de Arte Amalia Lacroze de Fortabat besuchen, die eine Auswahl an Werken aus verschiedenen Schaffensphasen der argentinischen Künstlerin umfasst, von den 1970er-Jahren bis heute.

“Marcias Auge schaut ohne zu Blinzeln auf die Realität, es (…) schaut voller Zorn, aber es ist auch ein Auge, das das Festliche hervorhebt”, sagt Roberto Amigo, Kurator der Schau, die sich über den ersten und zweiten Stock des wunderschönen, von Rafael Viñoly entworfenen Gebäudes ersteckt.

Die letzten beiden Tage der Ausstellung: 21. und 22. Januar 2017.
Öffnungszeiten: 12 bis 20 Uhr.
Adresse: Olga Cossettini 141, Puerto Madero, Buenos Aires. Hier ist auch eine Haltestelle des gelben Touristenbusses.
Eintritt: 80 Pesos. 40 Pesos für Kinder unter 12, Rentner, Studenten und Lehrer.

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Ausstellungskalender vom 15/01/2017

Von Susanne Franz

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Im Museo de Arte Moderno de Buenos Aires kann man seit November 2016 eine Ausstellung von Zeichnungen Pablo Picassos sehen, die bisher noch nie in Argentinien gezeigt worden sind. Die Schau mit dem Titel ”Pablo Picasso. Más allá de la semejanza” wird bis zum 28. Februar zu sehen sein.

Es handelt sich um 74 Werke, die der begnadete Meister während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn geschaffen hat, zwischen 1897, als er 16 war, und 1972, ein Jahr vor seinem Tod.

Während seines Lebens hütete Picasso seine Zeichnungen wie einen Schatz, heute sind sie Teil der Sammlung des Musée National Picasso-Paris.

Am Donnerstag, den 19. Januar, um 16 Uhr, hat das Publikum die Möglichkeit, mit der Assistenz-Kuratorin Laura Hakel durch die Ausstellung zu gehen.

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Ausstellungskalender vom 06/01/2017

Von Susanne Franz

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Am kommenden Dienstag, den 10. Januar, um 19 Uhr, wird im Centro Cultural Recoleta in Buenos Aires die Ausstellung “Íconos argentinos – Homenaje” (Argentinische Ikonen – eine Hommage) eröffnet, die anhand von Fotografien kleinster Gesten, Atembewegungen oder Blicke argentinische Persönlichkeiten zeigen, die als Ikonen gelten. Die Fotos stammen von Gianni Mestichelli, und kuratiert wurde die Schau, die man bis zum 24. März in den Sälen 3, 4 und 5 des CCR besuchen kann, von Renata Schussheim.

“Íconos argentinos – Homenaje” präsentiert 60 Figuren aus verschiedenen Kreisen, die ihre Spur in der argentinischen Kultur und Geschichte hinterlassen haben, von Schauspielern über Performer, Schriftsteller, Architekten, Künstler, Sänger, Sportler, Komponisten, Komiker und Filmemacher bis hin zu Politikern.

Foto:
Spinetta, fotografiert von Gianni Mestichelli.

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Ausstellungskalender vom 18/12/2016

Von Susanne Franz

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Am Mittwoch wurde im Centro Cultural Borges in Buenos Aires die Ausstellung “Sin Fronteras” (Ohne Grenzen) des gefeierten US-amerikanischen Fotografen Steve McCurry eröffnet, dessen unvergessliches “Porträt eines afghanischen Mädchens” einst das Titelblatt des National Geographic schmückte. Die von der US-Botschaft unterstützte Schau umfasst über 100 Bilder aus McCurrys persönlichem Archiv; die meisten wurden in Nord- und Südamerika aufgenommen.

Darüber hinaus wird eine Auswahl persönlicher Dokumente des Fotografen gezeigt sowie Bilder von Highlights seiner zahllosen Reisen durch die Welt. Der Besucher gewinnt so ein umfassendes Bild von der kreativen Vielseitigkeit des Künstlers.

Die Ausstellung kann man bis zum 28. Februar 2017 montags bis freitags 10 bis 21 Uhr, sonntags 12 bis 21 Uhr, besuchen. Der Eintritt kostet 60 Pesos, für Rentner und Studenten 40 Pesos; er ist für unter 12-Jährige gratis.

Foto:
Steve McCurry, Marilyn Monroe- und Superman-Imitatoren auf dem Hollywood Boulevard, Los Angeles, Kalifornien, USA, 2007.

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Ausstellungskalender vom 11/12/2016

Von Susanne Franz

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In den Sälen Cronopios, J und C des Centro Cultural Recoleta in Buenos Aires wird am Mittwochabend, 14. Dezember, um 19 Uhr, die Ausstellung “El museo de los mundos imaginarios” (Das Museum der Phantasiewelten) eröffnet. Kuratiert von Rodrigo Alonso, war diese Schau bereits im Jahr 2014 mit großem Erfolg im Museo MAR im Badeort Mar del Plata zu sehen. In Buenos Aires kann man sie bis zum 24. April 2017 besuchen.

Der Titel der Ausstellung ist frei an dem Borges-Werk “El libro de los seres imaginarios” (dt. Titel: Einhorn, Sphinx und Salamander. Buch der imaginären Wesen) inspiriert; wie in diesem geht es hier um Fabeln und Erfindungen als kreative Werkzeuge, um Rätsel, Wunder und Phantasien zu erschaffen. Die Ausstellung ist aber kein Darstellungsversuch des Buches, und es wird auch nicht auf die darin erscheinenden Wesen Bezug genommen. Die Ausstellung ist eher als eine Erweiterung des Borgesianischen Projektes in das Feld der bildenden Künste hinein zu verstehen, als ein Inventar der Produkte der Phantasiewelten argentinischer Künstler der Vergangenheit und der Gegenwart.

Die teilnehmenden Künstler sind Ananké Asseff, Dolores Avendaño, Amadeo Azar, Eduardo Basualdo, Javier Bilatz, Érica Bohm, Marcela Cabutti, Eugenia Calvo, Susan Consorte, Fermín Eguía, Raquel Forner, Alejandro Gabriel, Leónidas Gambartes, Sebastián Gordín, Gyula Kosice, Marcos López, Javier Mrad, Tadeo Muleiro, Tatiana Parcero, Duilio Pierri, San Poggio, Liliana Porter, Proyecto Biopus, RES, Silvia Rivas, Xul Solar, Paula Toto Blake, Carlos Trilnick und Anabel Vanoni.

Öffnungszeiten: Di 13.30-20.30, Mi-Fr 13.30-22, Sa, So und feiertags 11.30-22 Uhr.

Foto:
Eduardo Basualdo, “El silencio de las sirenas” (Das Schweigen der Meerjungfrauen).

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Ausstellungskalender vom 03/12/2016

Von Susanne Franz

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Am heutigen Samstag, den 3. Dezember, findet zwischen 17 und 20 Uhr die vierte und letzte Ausgabe des Jahres 2016 von “Gallery” statt, der beliebte Galerien-Event mit Rundgängen in verschiedenen Stadtvierteln, der sich fest im kulturellen Kalender von Buenos Aires etabliert hat.

Heute werden im Rahmen von “Gallery” bei strahlendem Wetter 30 Galerien und Kulturzentren des Rundgangs Palermo/Villa Crespo ihre Tore öffnen, um ihre Künstler vorzustellen und deren neueste Produktionen zu zeigen.

In einer entspannten Atmosphäre kann man die interessantesten künstlerischen Ausdrucksformen der Stadt kennenlernen – darunter Werke von renommierten Künstlern ebenso wie von aufsteigenden Sternen am Kunsthimmel. Geboten werden Führungen, Livemusik und die Möglichkeit, ein Sektchen oder ein kühles Bier zu genießen.

Foto:
Detail eines Werkes von Richard Sturgeon (Elsi del Río Arte Contemporáneo).

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Ausstellungskalender vom 26/11/2016

Von Susanne Franz

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Am Donnerstagabend wurde im Malba in Buenos Aires die Ausstellung “Antropofagia y Modernidad. Arte brasileño en la Colección Fadel” eröffnet, die anhand ausgesuchter Werke aus der Sammlung Fadel einen Überblick über die brasilianische Kunst bis zur Gegenwart bietet.

Zu sehen sind mehr als 150 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Objekte von zentralen Künstlern wie u.a. Anita Malfatti, Tarsila do Amaral, Candido Portinari, Emiliano Di Cavalcanti, Víctor Brecheret, Maria Martins, Lygia Clark, Geraldo de Barros, Waldemar Cordeiro, Iván Serpa, Willys de Castro, Antonio Días, Rubens Gerchman, Hélio Oiticica und Anna Maria Maiolino.

Die von Victoria Giraudo kuratierte Schau kann bis zum 26. Februar 2017 besucht werden.

Foto:
Tarsila do Amaral, “Morro da Favela” (1924). Sammlung Fadel.

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Ausstellungskalender vom 19/11/2016

Von Susanne Franz

quimera
Im Museo de Arte Moderno de Buenos Aires wurde gestern abend eine Ausstellung von Zeichnungen Pablo Picassos eröffnet, die bisher noch nie in Argentinien gezeigt worden sind. Die Schau mit dem Titel ”Pablo Picasso. Más allá de la semejanza” wird bis zum 28. Februar 2017 zu sehen sein.

Es handelt sich um 74 Werke, die der begnadete Meister während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn geschaffen hat, zwischen 1897, als er 16 war, und 1972, ein Jahr vor seinem Tod.

Während seines Lebens hütete Picasso seine Zeichnungen wie einen Schatz, heute sind sie Teil der Sammlung des Musée National Picasso-Paris.

Foto:
“Quimera”, 24. April 1935 – Musée National Picasso-Paris.

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Ausstellungskalender vom 05/11/2016

Von Susanne Franz

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Seit dem 4. und bis zum 13. November 2016 läuft im “El Cultural San Martín” und dem Planetarium Galileo Galilei in Buenos Aires die 5. Ausgabe von “Noviembre Electrónico”. Elektronische Kunst, interdisziplinäre Aktionen, Klangexperimente und Echtzeit-Visualisierungen werden ebenso geboten wie theoretische Reflektionen, die die komplexe und weit verzweigte digitale Kultur zum Thema haben.

Die Ausstellungen setzen sich aus den Gewinnerwerken der 4. Ausgabe der “Bienal Kosice” zusammen, welche sich am Werk des in diesem Jahr verstorbenen argentinischen Künstlers Gyula Kosice orientiert. Eines davon ist “JetLag” von Martín Bonadeo (Foto), eine Site-specific-Skulptur aus sich bewegenden Bildern und Multiphonics, die aus 85 Handys besteht, die durch eine spezielle Software miteinander verbunden sind, die der Künstler im Rahmen eines von ihm koordinierten Hackathons entwickelt hat.

Weitere Infos (auf Spanisch) hier.

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