“Unsere Accessoires sind Protagonisten”

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“Los Vados del Isen” – Top-Adresse für Modeschmuck in Argentinien

Von Paula Bonnet


Im Jahr 2001 arbeitete Federico Estrella noch als Grafikdesigner in einer Firma. Es war eine schwierige Zeit in Argentinien: Vor Jahresende verlor er seinen Job. Doch er hatte Glück im Unglück: Mit einem Geschenk seiner Tante und viel Ideenreichtum hob er “Los Vados del Isen” aus der Taufe, heute eine der Top-Adressen für Modeschmuck in Argentinien. Zusammen mit seinen Partnern – seiner Frau Vero und seinem Schwager Víctor Esnaola – hat er einen Laden im Buenos Aires-Stadtteil “Barrio Norte” (Aráoz 2918). Die Firma hat sich einen treuen Kundenstamm in Argentinien aufgebaut, exportiert ins Ausland und arbeitet mit berühmten Modemarken zusammen.

PB: Wie habt ihr angefangen?

Víctor (V): An den Wochenenden verkauften Fede und Vero Schmuck auf den Designermärkten, die in den Jahren 2002/2003 so beliebt waren. Dann wollten sie einen Laden in “Las Cañitas” eröffnen, und sie luden mich ein, mit ins Boot zu kommen. Seitdem sind wir ein Team. Schon vorher hatte ich unseren Schmuck in Restaurants und Bars verkauft.

Als wir das Geschäft eröffnet hatten, gingen wir nicht mehr auf Märkte. Wir konzentrierten uns darauf, viel Ware herzustellen und uns einen Kundenstamm aufzubauen. 2004 sind wir in den Laden in der Straße Aráoz umgezogen. Von da an wurde unsere Marke bekannter, in den Zeitschriften erschienen Artikel über uns, und viele Leute empfahlen uns weiter.

Wir entwarfen dann verstärkt Schmuck für den Abend und schufen Herbst/Winter- und Frühling/Sommer-Kollektionen. Wir produzierten auch bald für andere Marken. Es ist super, wie sehr sich unser Geschäft entwickelt hat und wie gut es uns heute geht.

PB: Wie war das, im Krisenjahr 2001 ein neues Projekt voranzubringen?

Federico (F): Meine Tante hat mir sehr geholfen, denn am Anfang wusste ich nicht viel über Schmuck. Als ich meinen Job als Grafikdesigner verloren hatte, wollte ich mich selbstständig machen. In dem Moment schenkte meine Tante mir sehr schöne, antike Steine. Ich machte Ketten daraus, gute Sachen, die die Kunden haben wollten.

PB: Wie habt ihr gelernt, Schmuck herzustellen?

V: Wir haben keine spezielle Ausbildung im Schmuckdesign, aber wir haben einen eigenen Stil, den unsere Kunden schätzen. Die Inspiration dazu kommt während der Arbeit in unserer Werkstatt. Ich sage immer, dass das Ergebnis aus 20% Inspiration und 80% Schweiß besteht! Wir machen Qualität, weil wir sehr viel arbeiten.

PB: Was ist das Geheimnis eurer Kreationen?

V: Unsere Accessoires sind keine Anhängsel, sondern selbst die Protagonisten: Das ist unsere Essenz. Sie sind prächtig, nicht ein Anhängerchen an einer dünnen Kette. Aus genau diesem Grund kaufen viele unserer Kundinnen auch zuerst ihren Schmuck bei uns – und dann kaufen sie Kleider und Schuhe, die dazu passen.

PB: Macht ihr alles alleine?

F: Ja, wir sind ein Familienbetrieb. Wir haben unser Geschäft aus eigener Kraft aufgebaut.

V: Fede und ich stellen jedes einzelne Schmuckstück selbst her. Wir sind keine große Firma. Wir wollen auch nur dieses eine Geschäft haben und hier alle unsere Projekte verwirklichen.

PB: Wie entwerft ihr eine Kollektion?

V: Wie die meisten Designer: Wir versuchen, neue Trends aufzuspüren und stellen uns vor, wie sie sich in fünf Monaten verändern werden. Das besondere Merkmal kann ein Tier, ein Symbol oder eine Farbe sein. Wir arbeiten viel mit Türkis und Fuchsia: zeitlose Farben, die fest zu unserer Marke gehören.

PB: “Los Vados del Isen” ist ein Ort aus dem “Herrn der Ringe”. Wie seid ihr auf den Namen gekommen?

F: Als ich mit dem Schmuckdesign angefangen habe, hat Vero gerade die Trilogie gelesen. Sie hat den Namen vorgeschlagen. Am Anfang war es schwer, ihn durchzusetzen: er ist lang und kompliziert. Heutzutage werden wir meist nur “Los Vados” genannt.

PB: Mit wem arbeitet ihr im Moment zusammen?

V: 2014 werden wir mit Rapsodia zusammenarbeiten. Das Vorhaben ist ganz neu. Wir machen auch Schmuck für Tucci und Ginebra, eine neue Marke, die uns gut ergänzt.

PB: Kümmert ihr euch auch um die kommerzielle Seite des Geschäfts?

V: Ja, wir machen den Schmuck selbst und treffen auch alle Entscheidungen. Vero und meine Freundin arbeiten mit den Grossisten, machen die Pressearbeit und die Werbung. Fede und ich versuchen, uns auf unsere Produkte zu konzentrieren.

PB: Was wird in eurem Blog veröffentlicht?

V: Das macht Vero. Sie stellt Produktionen, die wir machen, und auch Fotos von unserer Freundin Tefi in den Blog. Sie ist auch für Facebook und Twitter verantwortlich.

PB: Euer Laden ist nicht in Palermo, sondern in einem Villenviertel. Warum?

F: Unsere Marke ist exklusiv und das wirkt sich auch auf den Laden aus. Wir waren nie in einer Gegend mit vielen Geschäften, wo viel Laufkundschaft hinkommt. Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Nachbarinnen sich bei uns wohl fühlen. Früher war unser Laden ein Friseursalon. Wir sahen das “Zu vermieten”-Schild, und die Gegend hat uns gefallen. Wir sind ganz in der Nähe der Straßen Salguero und Cabello, aber zahlen hier viel weniger Miete.

V: Seit dem Jahr 2004 sind wir bekannter und haben mehr Kunden. Wir überlegten damals, ob wir umziehen sollten, aber unsere Kundinnen haben uns gesagt, dass sie sich hier sehr wohl fühlten. Hier können sie mit uns reden, und manchmal machen wir etwas Exklusives für sie. Wir genießen diesen direkten Kontakt, und unsere Kundinnen lieben es, wenn wir etwas ganz allein für sie produzieren.

PB: Die Kundinnen kommen also extra zu euch, um etwas ganz Spezifisches zu kaufen?

V: Ja, fast immer. Niemand kommt und geht dann einfach wieder, wie in anderen Läden. Die meisten Kundinnen suchen etwas Besonderes für eine Wochenendparty.

PB: Warum ist eure Marke 2004 berühmter geworden? Was habt ihr in jenem Jahr anders gemacht?

V: Wir hatten Glück: Viele wichtige Persönlichkeiten aus der Modebranche kamen bei uns vorbei und haben uns dann weiterempfohlen, und es sprach sich herum, dass wir tollen Schmuck herstellen. Im selben Jahr verstärkten wir auch den Handel mit dem Inland.

PB: Warum zeigt ihr eure Produkte nicht auf der Modewoche BAFWeek oder bei PuroDiseño?

V: Vielleicht in ein paar Jahren… Im Moment haben wir keine Zeit für Messen, weil man dafür eine große Infrastruktur braucht. Wir arbeiten lieber für das Tagesgeschäft. Wir legen Wert auf Qualität und wollen etwas Besonderes machen, es genügt uns nicht, wenn unsere Produkte einfach nur präsent sind.

PB: Wo verkauft ihr im Ausland?

F: Beim Online-Portal Anthropology und in Chile, Peru und Paraguay.

V: Wir haben Kunden, die dort wohnen oder ständig dorthin reisen und dann auch den Verkauf übernehmen.

PB: Macht ihr auch Lampen?

F: Ja, ich stelle sie mit einer Künstlerin zusammen her. Unsere Kinder gehen zusammen in den Kindergarten. Ich habe Lampen für mein Haus designt, so ist die Idee entstanden. Es ist nicht ganz mein Ding, aber sie macht Inneneinrichtungen für Häuser, und manchmal bietet sie einige unserer Lampen im Los-Vados-Stil an.

PB: Und Kleidung?

F: Vero und ich haben vor ein paar Jahren in Zusammenarbeit mit einer Weberin Pullover gemacht. Sie hatten entweder Vogelmuster oder waren mit besonderen Knöpfen versehen, die wie Ohrringe aussahen. Wir wollten keine gewöhnliche Kleidung produzieren, sondern etwas Besonderes entwerfen. Letztes Jahr hatten wir keine Zeit dazu und haben jetzt im Laden nur noch ein paar Einzelstücke, aber keine Kollektion mehr. Die Idee war gut, aber die Verwirklichung war kompliziert.

PB: Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Infos im Blog von “Los Vados del Isen”.

Fotos von oben nach unten:

Qualität und Exklusivität: Der Erfolg der Schmuckmarke spricht für sich.

Auffallend und prächtig: Die Schmuckstücke von “Los Vados” sind kein Beiwerk, sondern spielen die eigentliche Hauptrolle bei einem Outfit.

“Nuestra esencia es hacer accesorios que toman protagonismo”

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Los Vados del Isen es una de las marcas de bijouterie más originales del país

Por Paula Bonnet


En 2001 Federico Estrella trabajaba en una empresa como diseñador gráfico. Una época difícil en Argentina: antes de fin de año se quedó sin empleo. Lo que para muchos fue una desgracia, a él le trajo suerte. Un regalo de una tía y mucha imaginación resultaron en Los Vados del Isen, una de las marcas de bijouterie más originales del país. Al proyecto se sumó su esposa Vero y más tarde Víctor Esnaola, su cuñado. Hoy cuentan con un local en Barrio Norte (Aráoz 2918), venden en el exterior y colaboran con prestigiosas empresas de moda.

¿Cómo comenzaron a trabajar juntos?

Víctor (V): Fede y Vero empezaron a vender en ferias de diseño que se hacían los fines de semana. En ese momento se habían puesto de moda. Después decidieron abrir un local en Las Cañitas. Ahí me llamaron porque yo sabía de qué se trataba, sabía hacer cosas. Desde ahí trabajamos juntos. Antes de eso yo ayudaba a vender en bares y restoranes.
Dejamos de ir a las ferias cuando abrió el negocio. Focalizamos en llenarlo de accesorios y fomentar la clientela. En el 2004 nos mudamos a la calle Aráoz. Ahí se amplió la marca: empezamos a salir en un montón en revistas y con el boca a boca empezamos a crecer.

Nos centramos en hacer bijou para la noche y a diferenciar campañas de otoño/invierno y primavera/verano. Nos convertimos en una marca más comercial y a diseñar para otros. Fuimos creciendo hasta hoy, que es como mejor estamos.

¿Cómo fue empezar un proyecto nuevo en la difícil situación del 2001?

Federico (F): Me ayudó mucho mi tía porque yo no sabía de qué se trataba la bijouterie. Cuando cerró el estudio en el que trabajaba, algunos empezaron a hacer ropa. En diseño gráfico echaban gente en vez de tomarla entonces lo que me quedaba era hacer algo por mi cuenta. Justo surgió el regalo de mi tía: tenía muchas piedras que eran lindas y antiguas. Era sólo enhebrar, nada más, pero el collar estaba bueno porque no era una mostacillita cualquiera. Eran cosas copadas que le gustaban a la gente. Entonces empecé a ir al Once, que no tenía ni idea de qué se trataba.

¿Cómo aprendieron a hacer más accesorios?

V: No tenemos formación profesional de bijouterie, pero ponemos nuestra firma. La gente se da cuenta cuando ve un collar o un aro nuestro porque tiene el estilo propio.

¿Cuál es la esencia de la marca?

V: Hacer accesorios que tomen protagonismo. No acompañan un vestido. Son recargadas, no es simplemente una cadenita con un dije. Por eso también vienen muchas clientas, se llevan un collar y se arman el resto de su outfit en base a eso, no al revés. Salimos de esa costumbre de complementar el atuendo con un arito.

¿Cómo les nació el ojo para el diseño?

V: Pasamos mucho tiempo en nuestro taller haciendo cosas. Al estar ahí se nos abre la cabeza. Yo digo que es un veinte por ciento transpiración y un ochenta por ciento inspiración. De tanto estar en el local surgen cosas copadas. Si no trabajáramos tanto tiempo en la mesa con las pinzas quizás no saldría.

Entonces es todo a pulmón…

F: Sí, es de familia. Empezamos con esto y así fue, no es que estudiamos.

V: Hacemos todo nosotros dos. No es una mega empresa. Tratamos de tener sólo este local y unificar todo acá.

¿Ahora cómo conceptualizan cada colección? ¿Qué trabajo previo hacen?

V: Como la mayoría de los diseñadores: miramos las tendencias y lo que está por venir y tratamos de proyectar eso a cuatro o cinco meses para adelantarnos a la temporada siguiente. Pueden ser animales, determinada figura geométrica o colores particulares… Nosotros usamos el turquesa y el fucsia que son atemporales y propios de nuestra marca. A eso le agregamos algo de invierno o verano.

Los Vados del Isen es un lugar del universo del Señor de los Anillos. ¿Cómo eligieron ese nombre?

F: Vero estaba leyendo el libro y yo estaba en la computadora viendo cómo crear la marca, qué ponerle a los collares. Ella me dijo el nombre y así quedó. Al principio costó porque no es muy comercial. Era re difícil, nos decían cualquier cosa, como “las hadas del cine”… Pero ya está. Ahora nos conocen también como Los Vados, más corto.

¿Cómo es su trabajo con otras empresas?

V: Hacemos desarrollo de producto en base a las necesidades de clientes de otras marcas. Elaboramos y confeccionamos según las campañas.

¿Cómo es la relación con el diseñador Benito Fernández?

V: Con él tenemos libertad: vemos qué tipo de vestidos va a hacer para la temporada y en base a eso podemos diseñar y mostrarle directamente la pieza terminada que hacemos. Por lo general tiene que ver la onda que tiene él con nuestro estilo y la esencia de nuestra marca, así que no hay tanto choque.

¿Con quién están trabajando en este momento?

V: Para esta temporada de verano del 2014 estamos viendo de hacer cosas con Rapsodia, está todo bastante fresco. Trabajamos para Tucci y para Ginebra, una marca nueva con la que trabajamos la temporada anterior y nos complementamos bastante bien. Tal vez se suma otro cliente.

F: Benito quizás, casi siempre lo ayudamos en los veranos. A él y a nosotros nos cuesta más el invierno. Hacemos collares grandotes… Esa parte nosotros no la tenemos. No es lo nuestro.

¿Ustedes se encargan de la parte comercial?

V: Sí, la empresa consiste en nosotros dos que somos los que hacemos las cosas y tomamos las decisiones. Después está mi hermana Vero y mi novia que nos ayudan en la parte de por mayor, de prensa, de enviar placas a programas, préstamos a figuras. De eso tratamos de desligarnos y enfocarnos en el producto en sí.

¿Cómo deciden qué publicar en su blog?

V: De eso se ocupa Vero que hace las fotos de nuestra amiga Tefi para subirlas. Ella se fija en las tendencias que se vienen en Europa y también se ocupa de Facebook y Twitter. Por ahí nos pide alguna cosa para hacer cierta foto y la sube. Está bueno el ida y vuelta que trae.

El local está en una zona distinta, no es Palermo. ¿Cómo fue la idea de instalarse en Barrio Norte?

F: Al ser una marca de tipo exclusiva se limita dónde poner el local. Nunca estuvimos en lugares comerciales, no somos tan masivos como para que entren mil personas por día. La idea es que vengan clientas que conocen Los Vados y también vecinas.

Antes esto era una peluquería, pasamos y vimos un cartelito chiquitito que decía “Se alquila”. Me gustó porque está de pasada: uno va por la calle Aráoz para llegar a Salguero. Está cerca de Cabello pero no está metido ahí, donde en 2004 el precio del alquiler estaba carísimo en comparación al de acá.

V: En ese momento además nos hicimos más conocidos en las revistas y empezó a venir un montón de gente. Nos preguntamos si nos teníamos que mudar pero las clientas nos decían que acá están más tranquilas. También tienen la ventaja de encontrarse con nosotros y diseñar algo exclusivo. Apuntamos para ese lado en vez de intentar hacer mucho stock de cosas. Tener un ida y vuelta con el cliente está bueno y a las personas les gusta que les hagamos algo especial, más allá de que tenemos el local lleno de cosas.

¿Las clientas vienen directamente a buscar lo que ustedes ofrecen?

V: Sí, casi el cien por ciento. Nadie viene, pasa, mira, da una vuelta y se va, como pasa en otros lugares. La mayoría de la gente viene porque necesita algo puntual para una fiesta en el fin de semana.

¿Por qué se hizo conocida la marca en 2004? ¿Qué cambió en ese año?

V: Quizás tuvimos la suerte de que varios productores de moda vengan al local y conocieran la marca por el boca a boca. Se llevaron varias cosas para que la gente del mundo de la moda la conozca y por ese ámbito repercutió bastante. En ese momento también crecieron las ventas al interior.

¿Por qué no muestran sus cosas en la Buenos Aires Fashion Week o en la Feria PuroDiseño?

V: No surgió el planteo de estar en ese tipo de eventos. Quizás más adelante se pueda hacer. No tenemos tanto tiempo para dedicarle porque se necesita armar una estructura bastante grande. En el transcurso de los días preferimos pasar el rato con cosas que surgen en el momento. Queremos entrar con buena presencia, no solamente para que esté la marca y nada más.

¿Dónde venden en el exterior?

F: En Anthropology y en Chile, Perú y Paraguay.

V: Siempre bajo la modalidad de clientes que viven allá o tienen un ida y vuelta con esos países. Tenemos nuestra marca en esos lugares pero no somos los responsables sino que son de los clientes que nosotros conocemos.

¿Están haciendo lámparas también?

F: Sí, las hago yo con una mamá del jardín de mi hijo que es artista plástica. Hice para mi casa y surgió algo. No me dedico a eso pero ella está haciendo remodelaciones de casas y si puede pone algo nuestro. Ella las pinta y yo le doy una veta que tenga que ver con Los Vados. No diseño la lámpara pero le doy una impronta de lo que me gusta a mí.

¿Y ropa?

F: En un momento hicimos sweaters con Vero. Conocimos a una señora que tejía y tenía una fábrica. Nos gustó y nos pusimos a diseñar. Siempre teniendo en cuenta que cuando alguien se compre un sweater se dé cuenta de que es de Los Vados porque tiene un pájaro o unos botones que son parecidos a unos aros. No son comunes, la marca no da para que colguemos cualquier cosa. Está todo diseñado y pensado. Pero el año pasado no tuve tiempo para dedicarme a eso y ahora lo que queda es lo que hay, no hay una colección. Estaba bueno y sumaba pero es todo un tema.

Unicornios en la cabeza

Rigoberta del Tesouro, creadora de las vinchas más originales de la ciudad

Por Paula Bonnet

La entrevistada no se llama Rigoberta del Tesouro pero ese es su nombre artístico, así que digámosle así. Es estudiante de Diseño de Indumentaria en la Universidad de Buenos Aires (UBA) y hace más de un año que se dedica a crear las vinchas más originales de la ciudad. Vende en Facebook y en Bi Order, el local 19 de la Galería Patio del Liceo (Avenida Santa Fe 2729, Buenos Aires).

¿Te gusta la carrera que estás estudiando?

Rigoberta (R): Sí, me encanta. Lo que pasa es que ya tengo ganas de terminar. Estoy hace seis años y este es el último, lo que implica mucha ansiedad. Me tiene un poco podrida ir hasta allá. Pero no lo cambiaría por nada. Mi mamá siempre me decía que vaya a una universidad privada pero nunca me quise ir de la UBA. Por más que me cueste… El plan de estudios dura cuatro años pero yo ya voy por el sexto y no me importa. Me hace más feliz ir a cursar ahí que hacerla más fácil en otro lado.

¿Cómo empezaste a diseñar accesorios?

R: Arranqué con indumentaria. Empecé a hacer cosas para mí y me pidieron de un local. Ahí decidí hacer la marca, un proyecto que tenía estancado. Con los accesorios me pasó que yo tenía ganas de usar algo así, la gente se empezó a copar, lo sumé a la marca y me fue mucho mejor que con la ropa.

¿Qué te inspira a la hora de diseñar las vinchas?

R: Siempre hice lo que quise. No es que me dejo guiar por algo. Busco referencias de la infancia, cosas del pasado, recuerdos, las fantasías del niño. Pero cosas mías, no es que tengo un diseñador de referencia. Eso es lo que hace todo el mundo y a mí me aburre demasiado. Trabajar así me llena, lo disfruto.

¿Funciona vender por Facebook?

R: Sí, mucho más que en cualquier otro lugar.

¿Más que en un negocio?

R: Creo que sí. Al menos para mí. Me llaman de muchos locales y siempre digo que no porque piden a consignación. No me rinde vender así porque son cosas delicadas y a los negocios entra mucha gente, todo el mundo toca, se prueba, se saca fotos y todo se arruina. No tienen el mismo acabado que algo nuevo. Además, si después de un mes no se lo lleva nadie me lo devuelven y si las cosas están rotas no las puedo vender por mi cuenta tampoco.

¿Se te ocurren los diseños o te basás en lo que ofrecen tus proveedores? ¿Cómo es tu proceso creativo?

R: Mitad y mitad. También me pasa mucho que en el momento de hacer una vincha termino de cerrar una idea. La búsqueda de materiales es muy especial, no es que son cosas que se consiguen en cualquier lado. Así se termina de cerrar la idea y en el momento de armarlo tal vez hago cambios, meto y saco… Es algo del momento. Creo que es porque a mí me gusta trabajar así.

¿Qué te aporta la UBA en cuanto a cultura de trabajo, inspiración y técnica?

R: El hecho de arreglármelas con lo que tengo, que es lo que tiene la Universidad. Ellos usan mucho la frase “Atar todo con alambre”: hacer las cosas con lo que hay y así tiene que quedar bien, no implica que algo esté mal hecho. Tiene que funcionar, ser un producto durable y lindo estéticamente.

El tema de desarrollar la creatividad va por el lado de uno, pero la carrera es una fuente de inspiración. Están todo el tiempo instándome a que haga cosas nuevas, a no estereotiparme en lo que hace el otro.

¿Ves la moda como una expresión artística?

R: Sí, pero lo que hago yo, no la moda en general. Hay mucha gente que compra las vinchas para colgarlas en la pared.

¿Qué tipo de chicas te compran?

R: Hay de todo un poco. Es el que se anima. También me piden por encargo productos mucho más simples y los hago igual pero no van a ser parte de mi colección. A la que se compra los unicornios no le importa lo que digan y se los va a poner porque le gustan.

¿Diferenciás las colecciones?

R: Sí, la última la saqué en enero. Todavía estoy bien con eso, la gente está copada con las cosas. De hecho todavía me piden cosas de la colección anterior, de julio. Creo que no es momento de lanzar otra. Sí tengo muy presente sacar una mini colección que sean productos únicos y que el que los quiera sepa que no van a haber más. Es un proyecto que me gustaría hacer. Ya tengo que pensar en la producción de fotos…

¿Cómo conceptualizas las campañas gráficas?

R: Hasta ahora fueron todas en interiores, pero me gusta mucho la naturaleza así que tengo pensado hacer algo con eso. También me atrae lo vintage y las cosas antiguas. Eso sí hay siempre en las fotos y en la indumentaria que acompaña. La última producción es toda vintage: la casa en la que la hicimos, la ropa… También busco modelos que tengan un rostro diferente, una belleza única. Eso es lo que más me interesa, no una cara perfecta.

¿Seguís usando las tiaras o ya te cansaron?

R: Sí, pero no tanto como antes. Siempre salía con una diferente, me encantaban. Ahora estoy todo el día con eso. Las uso de vez en cuando, para alguna salida. Pero me parecen hermosas, me encantan.

¿Cómo se te ocurrió tu nombre artístico?

R: Surgió más de un año antes que la marca. Se me vino a la mente de repente. Fue una situación rara pero no tiene un propósito. Surgió.

Cuando decidí cómo iba a llamar a la marca pensé: “Rigoberta del Tesouro, obviamente”. Tiene mucho que ver con la estética de las vinchas. Por otro lado, como siempre hice lo que me gusta, cosas que me quiero poner, la marca debía llevar mi nombre.

¿Qué proyectos tenés para el futuro?

R: Me encantaría seguir con esto en la medida que pueda y a la gente le guste. Me gustaría incursionar en el arte con cuadritos o intervenir otras cosas.

¿Ropa también?

R: La indumentaria está muy expandida y es más difícil que la gente se lo ponga. Además hay que tercerizar todo: en un taller siempre tienen mejores máquinas y van a coser mejor. Lo que yo hago en tres horas, ellos lo hacen en cinco minutos. Tener que trabajar con sus tiempos es complicado. Te piden un mínimo de quince prendas por producto y eso es una inversión grande. Cuando arranqué hice una prenda de cada cosa y tuve que poner bastante capital, más que nada por la tela. No sé si es algo que me copa tanto como para ponerme a invertir en eso. Sobre todo si uno no sabe si le va a llegar a la gente, que para vestirse es más básica. Es más difícil llegar que con las vinchas.

¿Cuál es la tiara que más te piden?

R: Es una de florcitas. La primera que la tuvo fue (la actriz y cantante) Anita Pauls y desde ahí me la pide todo el mundo. De hecho es la que menos disfruto hacer. Me gusta usar otro tipo de colores, tengo una paleta mucho más apagada. Esa es bastante fuerte.

También compran mucho una con pajaritos, de la colección pasada. Igual ahora hubo un boom de unicornios, todos lo están pidiendo. Eso me encanta porque me parece una fantasía increíble. Es la que me lleva más tiempo de trabajo y la más cara pero me gusta por la ilusión de tener el unicornio encima.


(Fotos: Franca Salerno)

“Cada colección es como un mundo desconocido”

Entrevista con el diseñador de moda Marcelo Giacobbe

Por Paula Bonnet

Evita, pedrería bien brillante, Mar del Plata, los años cincuenta, Potsdamer Platz, estrellas de mar, un atardecer de octubre en la puerta de Brandenburgo. Las modelos del desfile de Marcelo Giacobbe se desplazan etéreas y femeninas por la pasarela de la última Buenos Aires Fashion Week (BAF). Los delicados textiles acompañan los movimientos de las caderas como si estuviesen sumergidos en el mar. Es la colección primavera/verano y es innegable que la relación entre el océano y las prendas no es casual.

Marcelo estudió diseño de indumentaria en la Universidad de Buenos Aires. En 2011 fue uno de los ganadores del concurso Semillero UBA, lo que le permitió mostrar una colección inspirada en Eva Duarte en la BAF.

En el mundo de la moda, las colecciones pueden basarse en conceptos distintos: ya sea los años ochenta, el color fucsia o las creaciones de algún diseñador colega. Marcelo Giacobbe escribe historias cada temporada: retrata momentos, épocas y personajes.

“Lo que me inspira no tiene que ver con la moda sino con eras o períodos históricos, que tiendo a abarcar en torno a una ciudad. Puede ser el pasado, pero la actualidad está siempre anclada. A nivel de las formas, me gusta el cuerpo y también como la moda los crea. Al mismo tiempo tiendo a apoyarme en la sastrería, la corsetería o prendas de ropa interior. Todo tiene que ver con un proceso interno de aprender algo sobre mí que se refleja en el trabajo. Me voy a un espacio en mi cabeza donde se encuentran todos esos elementos”, cuenta el diseñador mientras acaricia a su gata.

Giacobbe no se fija en las tendencias, sino que trata de hacer introspección e inventar su propio discurso. En su colección anterior, la de otoño/invierno 2012, se plasmó un viaje a Europa y, más precisamente, una caminata al atardecer con una amiga por la avenida Unter den Linden en Berlín. “Hablábamos de cosas que nos habían pasado en nuestras vidas y me di cuenta que a nivel visual y auditivo, más allá de la conversación que estábamos teniendo, el lugar parecía de película: un ocaso de otoño, con mucho frío. El sol caía del lado del Brandenburger Tor, se veía el cielo azul, estrellitas y el sol naranja. Son procesos míos, pero también revalorizan diferentes momentos de la historia. Puedo analizarlos con mi mirada y siento que no hay que pasarlos por alto”. También encontró una musa en la mítica Marlene Dietrich, los años cuarenta, la cámara estenopéica y los encuentros literarios de la década del treinta en Potsdamer Platz.

Para esta temporada pensó en Mar del Plata como testigo de la historia argentina. Se imaginó historias de misterio, amor o seducción en el casino: “En el pasado, Buenos Aires me sirvió como inspiración pero ahora quería tomarme una vacación de la ciudad y nada mejor que ir a la costa”. Es un lugar con muchos elementos míticos: lobos marinos, los teatros y la poeta Alfonsina Storni.

Marcelo luce joven, delgado, elegante. Habla mucho: deja bien en claro cuál es su punto de vista como diseñador, artista, hombre de negocios y técnico y se evidencia durante toda la entrevista.

¿Qué es para vos la belleza?

Pasa por un plano intimista, es lo que a cada uno le gusta de sí mismo, las particularidades, lo diferente, que alguien te guste. Es la particularidad de cada persona y la capacidad de entenderla. No hay una receta para la belleza. No es flaca y alta en todos los casos. De hecho, para mí pasa por agarrar quién sos vos y sacarle el jugo a todo tu potencial. Hay gente que uno se da cuenta que en la forma de interactuar lo hace y eso es mágico. En pocas palabras, mi definición de belleza es entender tu particularidad y encontrarle el brillito. La belleza es comprender tu historia, con lo bueno y lo malo. La vida no es color de rosa, tampoco es toda mala. Es lo que es y cada uno está atrapado en ella. Esas son las reglas del juego y la belleza tiene que ver con entenderlas.

¿Cómo empezaste a hacer vestidos de novia?

Fue un encuentro. Trabajaba para una diseñadora que hace vestidos de novia. En el 2008 se estaba por casar mi hermana y me pidió que le haga el de ella. Era una responsabilidad grande, pero lo tenía que hacer. Lo terminamos haciendo con ella y mi hermano. Habíamos trabajado con una modista que no entendía lo que queríamos. Si bien no era un diseño loco, tenía cierta técnica y no lo podían armar. Entonces lo hicimos desde cero. Lo disfrutamos un montón y en la fiesta todos se lo elogiaban. Era crema, con hilos dorados en la falda. Tenía detalles en negro y beige, los aros eran de cristal color caramelo. Lo resolvimos de una manera en la que ella se sintió cómoda y me di cuenta de que se podía hacer.

Con todas las novias con las que trabajo le digo que entre los dos hacemos algo. Les hago el vestido pero tenemos que encontrar el discurso entre los dos, porque pasa por ahí. No hay una receta. Cada persona es particular. Hasta ahora salió bien: las novias quedan re contentas y siempre me recomiendan y mandan a las amigas o vienen con sus hermanas o con la madrina.

¿Cómo hacés para reinventar el vestido de novia?

Te lo pide cada persona: hay cosas que rescatan más y otras que quieren pasar por alto. Está bueno porque es un encuentro de varias áreas mías con otra gente. No me interesa irme mucho por afuera de lo que es clásico. Pero no son básicos: la silueta, el modo de hacerlo… Tiene que ver con escuchar lo que la persona tiene para decir y ahí darse cuenta de qué puede aportar uno. Por eso digo que es un encuentro de los dos: la novia tiene que tener claro lo que quiere. El dibujo lo construimos entre los dos, yo soy el arquitecto de lo que ella tiene en la cabeza.

Estuviste en Copenhague estudiando. ¿Cómo fue esa experiencia?

Fui en el 2004. Participé de un concurso organizado por Saga, una compañía que hace tratamientos de pieles, la Asociación Argentina de Trabajadores de Cuero y Para Ti. Estuve en un pueblito a las afueras de Copenhague, en la frontera con Suecia. Fueron diez días en los que estudié el tratamiento de pieles y después cinco días en Copenhague, que me encantó. Fue una especie de laboratorio: estudié pero también trabajé. Se producen todas las muestras que después se venden a Prada, Miu Miu, Yves Saint Laurent. Fue una experiencia re linda, pero fue un quiebre en mi vida. Me di cuenta de que tenía que hacer algo, capacitarme, seguir aprendiendo.

¿Cuáles son los detalles que sentís que son característicos tuyas?

Me gusta la idea de trabajar la moldería y las distintas pieles: un vestido puede ser un abrigo, mezclar tercera piel con primera piel. Me gusta la tipología: sacos, vestidos, camisas… Mezclar los diferentes momentos de la indumentaria: gala con interior o sastrería con ropa de gala o corsetería.

¿A qué tipo de chicas apuntás?

Las clientas que tengo son de 25 años para arriba. Son estéticas, les gusta verse bien, son reales. Son mujeres que trabajan, independientes, viajan un montón: en el placard tienen ropa de distintos diseñadores y lugares. Las mujeres con las que trabajo son clásicas pero les re gusta la moda. Vestidos de corte años cincuenta pero con piedras flúo, por ejemplo. No son acartonadas: para seducir tienen que estar cómodas.

¿Qué planes tenés para el futuro?

Consolidar mi identidad, explorar lo que yo llamo “mis misterios”, lo digo de esta manera porque para mi cada colección es como abrir la puerta a un mundo que desconozco pero del cual tengo la llave y en el que me encanta zambullirme.

Fotos de arriba hacia abajo:

Marcelo Giacobbe.

Una creación de Giacobbe en el desfile en la última BAF Week.

Etéreas y femeninas: las siluetas de Marcelo Giacobbe.

Die Geheimnisse der Haute Couture

Programm der European Fashion Academy in der Französischen Woche von Buenos Aires


Im Rahmen von Viví Francia, der Französischen Woche in Buenos Aires, die vom 16. bis zum 23. September veranstaltet wird, bietet die Mode-Schule European Fashion Academy am 20. September zwei Seminare an: Von 9.30 bis 12.30 Uhr wird man in die “Secretos de Moldería de Alta Costura Parisina” eingeweiht, und von 14 bis 16.30 Uhr werden die “Secretos de armado y realización de una colección de Alta Moda” enthüllt. Der Eintritt ist frei, Voranmeldung ist erforderlich unter contact@europeanfashionacademy.com.