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	<title>Kunst in Argentinien / Arte en Argentina &#187; Tipp der Woche / Recomendación de la semana</title>
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	<description>von / por Susanne Franz</description>
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		<title>Zu Ehren des Barden</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater & Tanz / Teatro & Danza]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Shakespeare-Festival in Buenos Aires Von Susanne Franz Bereit sein ist alles: Vom 11. bis 19. Februar findet in Buenos Aires ein Shakespeare-Festival mit Theaterstücken argentinischer und internationaler Gruppen auf acht Bühnen statt. Dazu kommen Workshops und Meisterklassen rund um den berühmten englischen Barden sowie eher ungewöhnliche Veranstaltungen wie eine Mittelalter-Kirmes und eine Hamlet-Radtour. Am Valentinstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Shakespeare-Festival in Buenos Aires</p>
<p><em>Von Susanne Franz</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/shakespeare.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/shakespeare.jpg" alt="" title="shakespeare" width="250" height="262" class="alignright size-full wp-image-10345" /></a>Bereit sein ist alles: Vom 11. bis 19. Februar findet in Buenos Aires ein Shakespeare-Festival mit Theaterstücken argentinischer und internationaler Gruppen auf acht Bühnen statt. Dazu kommen Workshops und Meisterklassen rund um den berühmten englischen Barden sowie eher ungewöhnliche Veranstaltungen wie eine Mittelalter-Kirmes und eine Hamlet-Radtour. Am Valentinstag (14. Februar) wird der Kinofilm &#8220;Shakespeare in Love&#8221; im Amphitheater des Paque Centenario gezeigt. Das Festival ist gratis. Infos <a href="http://www.festivales.gob.ar/index.phtml"><em>hier</em></a>.</p>
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		<title>Performance-Theater aus der Schweiz</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 00:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater & Tanz / Teatro & Danza]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;CMMN SNS PRJCT&#8221; im Theater La Carpintería Willkommen in der Welt von &#8220;Common Sense&#8221;! Willkommen unter all den geheimen Vereinbarungen, all den Kriterien, die das menschliche Handeln und Denken bestimmen, all den Entscheidungen, die sich zu Gewohnheiten entwickeln, all den Dingen, die als &#8220;normal&#8221; und &#8220;selbstverständlich&#8221; erscheinen und nicht mehr in Frage gestellt werden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;CMMN SNS PRJCT&#8221; im Theater La Carpintería</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2011/10/kalauz.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2011/10/kalauz.jpg" alt="" title="frontA6" width="250" height="173" class="alignleft size-full wp-image-9243" /></a>Willkommen in der Welt von &#8220;Common Sense&#8221;! Willkommen unter all den geheimen Vereinbarungen, all den Kriterien, die das menschliche Handeln und Denken bestimmen, all den Entscheidungen, die sich zu Gewohnheiten entwickeln, all den Dingen, die als &#8220;normal&#8221; und &#8220;selbstverständlich&#8221; erscheinen und nicht mehr in Frage gestellt werden. Das Theaterstück &#8220;CMMN SNS PRJCT&#8221; beschäftigt sich mit Zwischenräumen im sozialen Beziehungsnetz, mit Räumen, die entstehen, wenn wir uns unabhängig von ökonomischen Profitgedanken bewegen.</p>
<p>Das Werk der Performance-Künstler Martin Schick aus der Schweiz und Laura Kalauz, in der Schweiz lebende Argentinierin, das im März 2011 in Berlin uraufgeführt und im Oktober/November 2011 bereits in Buenos Aires gezeigt wurde, wird an den Freitagen 10., 17. und 24. Februar und 2. und 9. März 2012 jeweils um 23 Uhr im Theater La Carpintería, Jean Jaures 858, aufgeführt. Eintritt 50 Pesos, Studenten und Rentner 40 Pesos. In den fünf Aufführungen schlüpft der argentinische Schauspieler Ignacio Sánchez Mestre (&#8220;Ulises no sabe contar&#8221;) in die Rolle von Schick.</p>
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		<title>Mit Musik gegen den Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film / Cine]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Tomás Lipgots Film &#8220;Moacir&#8221; erzählt die Geschichte eines ganz besonderen Protagonisten Von Laura Wagener Moacir Dos Santos ist der Held des nach ihm benannten Films &#8220;Moacir&#8221; von Tomás Lipgot. Derjenige, der das argentinische Kino mit Interesse verfolgt, wird nicht lange brauchen, bis er den charismatischen Brasilianer mit dem breiten Lächeln auf den Kinoplakaten wiedererkennt, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tomás Lipgots Film &#8220;Moacir&#8221; erzählt die Geschichte eines ganz besonderen Protagonisten</p>
<p><em>Von Laura Wagener</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir.jpg" alt="" title="moacir" width="250" height="357" class="alignleft size-full wp-image-10272" /></a>Moacir Dos Santos ist der Held des nach ihm benannten Films &#8220;Moacir&#8221; von Tomás Lipgot. Derjenige, der das argentinische Kino mit Interesse verfolgt, wird nicht lange brauchen, bis er den charismatischen Brasilianer mit dem breiten Lächeln auf den Kinoplakaten wiedererkennt, denn bereits im letzten Jahr erschien Moacir auf den Kinoleinwänden.</p>
<p>Lipgots letzter Film &#8220;Fortalezas&#8221; porträtierte verschiedene Personen, die auf verschiedenste Weisen in verschlossenen Institutionen um ihre Identität und Integrität kämpfen. Den Brasilianer Moacir lernte er auf der Suche nach Charakteren im psychiatrischen Krankenhaus Borda kennen, in dem dieser bereits seit mehr als einem Jahrzehnt interniert war.</p>
<p>Moacir Dos Santos war ursprünglich auf der Flucht vor Armut, psychologischen Problemen, dem Tod seiner Mutter und auf der Suche nach einer Musikkarriere, gelockt vom Tango, nach Argentinien gekommen. Wie Lipgot erzählt, hatte Moacir in Brasilien bereits erste musikalische Erfolge erzielt. Sein Metier seien Karnevalsmusik und Samba seiner Kindheit, also etwa der 50er Jahre, vor dem Boom des Bossanova. 1984 bestand sein erster Behördengang in Buenos Aires dann darin, die 12 von ihm geschriebenen Lieder in der Sociedad Argentina de Autores y Compositores de Música (SADAIC) registrieren zu lassen.<span id="more-10270"></span></p>
<p>Trotz seines intuitiven Talents hat es der Brasilianer jedoch nie auf die Bühnen der Welt geschafft, da bei ihm nach einiger Zeit in Argentinien, wieder verarmt und allein, paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde und er im Borda interniert wurde.</p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/Tomas__Lipgot.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/Tomas__Lipgot.jpg" alt="" title="Tomas__Lipgot" width="250" height="273" class="alignright size-full wp-image-10273" /></a>Nachdem Lipgot und Moacir sich besser kennengelernt hatten, erzählte Moacir dem Regisseur von seinen registrierten Liedern. Er selbst dachte jedoch, dass diese längst nicht mehr auffindbar sein würden. Nach dem Drehende von &#8220;Fortalezas&#8221; reifte in dem 34-jährigen Lipgot der Wunsch, dem am Leben gescheiterten Musiker einen Herzenswunsch zu erfüllen und ihm zu ermöglichen, eine eigene CD aufzunehmen. Er im Gegenzug wollte dieses Unternehmen filmen.</p>
<p>Er besorgte sich vom SADAIC die Lieder des Brasilianers und war zutiefst überrascht, als er erfuhr, dass Moacir seit &#8220;Fortalezas&#8221; nach über 15 Jahren Internierung tatsächlich die eigenständige Entlassung aus dem Krankenhaus gelungen war: &#8220;Umso mehr erhärtete sich mein Entschluss, dass das Leben dieses Mannes mindestens einen Film verdient hatte!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir-pangaro-diccionario.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir-pangaro-diccionario.jpg" alt="" title="moacir pangaro diccionario" width="250" height="141" class="alignleft size-full wp-image-10274" /></a>An der Seite Sergio Pángaros, welcher die Lieder Moacirs musikalisch arrangierte und als Produzent des Brasilianers in Aktion tritt, wird der Traum des in die Jahre gekommenen Musikers wahr und er kann endlich eine CD mit seiner eigenen Musik aufnehmen. Der Film &#8220;Moacir&#8221; dokumentiert diesen Prozess. Er ist jedoch nicht rein dokumentarisch, sondern arbeitet sich entlang eines Skripts, das dem Zuschauer die verschiedenen Aspekte der Persönlichkeit Moacirs nach und nach enthüllt.</p>
<p>So zeigen die ersten Szenen den 65-Jährigen in seiner kleinen Wohnung im Viertel Constitución, wo der exzentrische Musiker und Künstler über sein Leben und seine Vergangenheit erzählt. Die Liebe zum Karneval des Brasilianers äußert sich beispielsweise in seinem Wunsch nach Verkleidung. Tritt er als Künstler auf, so sieht man ihn nicht ohne Perücke und Anzug. Im privaten Leben in den Straßen von Buenos Aires bewegt sich der ältere Mann eher unsicher und vorsichtig, doch sobald Perücke und Anzug sitzen, wird er zum Film- und Musikstar, der enthusiastisch die Hände aller Umstehenden schüttelt und sich feiern lässt.</p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir11.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/moacir11.jpg" alt="" title="moacir11" width="250" height="141" class="alignright size-full wp-image-10282" /></a>Resolut setzt er im Tonstudio seinen Willen durch und weist ernst die Musiker in die Schranken. Dann wiederum sieht man ihn schelmisch und herzlich lachen, singen und tanzen und man kann gar nicht anders, als sich mit ihm zu freuen. Deutlich wird, dass für Moacir Dos Santos die Musik sein Leben ist. Sie ist das, was in jahrzehntelanger Internierung und unter Psychopharmaka sein roter Faden war, was ihm den Lebenswillen bewahrt hat.</p>
<p>Tomás Lipgot beweist mit &#8220;Moacir&#8221; sein untrügliches Gespür für erzählenswerte Geschichten aus dem Leben. Nach &#8220;Moacir&#8221; können wir uns schon auf weitere Werke Lipgots freuen, denn der unermüdliche argentinische Regisseur wird noch in diesem Jahr &#8220;El árbol de la muralla&#8221; präsentieren, einen Film über den jüdischen Auschwitz-Überlebenden Jack Fuchs, der nach Argentinien emigrierte. Außerdem arbeitet er bereits an seinem ersten Animationsfilm, der das Gilgamesch-Epos thematisieren wird.</p>
<p>Vorführungen des Films &#8220;Moacir&#8221; finden im Kino Gaumont, Artecinema und in ausgewählten weiteren Kinos statt. &#8220;Moacir&#8221; wird außerdem im <a href="http://www.malba.org.ar/web/">Malba</a> ausgestrahlt, wo diesen Samstag und Sonntag, sowie voraussichtlich an folgenden Sonntagen, ein Liveauftritt des Künstlers vorgesehen ist.</p>
<p>Weitere Informationen zum Film finden Sie <a href="http://www.moacir.com.ar/"><em>hier</em></a>.</p>
<p><strong>Fotos von oben nach unten:</strong></p>
<p>Filmplakat von Tomás Lipgots &#8220;Moacir&#8221;.</p>
<p>Regisseur Tomás Lipgot erfüllte Moacir seinen Traum.</p>
<p>Moacir mit Sergio Pángaro (links).</p>
<p>Neue Lebensfreude: Moacir Dos Santos.</p>
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		<title>Führung durch Andalusischen Garten</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schönste Stück Natur der Stadt Von Susanne Franz Am heutigen Samstag findet um 15 und 17 Uhr die monatliche Führung durch den Andalusischen Garten des Museums Larreta (Juramento 2291) statt, die vom langjährigen Gärtner Antonio Sturla durchgeführt wird, der am 28. Dezember 2011 für seine Arbeit mit dem Preis &#8220;Artífices del Patrimonio&#8221; (etwa: Erhalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das schönste Stück Natur der Stadt</p>
<p><em>Von Susanne Franz</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/jardin.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/jardin.jpg" alt="" title="jardin" width="500" height="341" class="aligncenter size-full wp-image-10321" /></a><br />
Am heutigen Samstag findet um 15 und 17 Uhr die monatliche Führung durch den <a href="http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2007/01/15/lustwandeln-im-paradies/">Andalusischen Garten</a> des Museums Larreta (Juramento 2291) statt, die vom langjährigen Gärtner Antonio Sturla durchgeführt wird, der am 28. Dezember 2011 für seine Arbeit mit dem Preis &#8220;Artífices del Patrimonio&#8221; (etwa: Erhalter des Kulturerbes) ausgezeichnet wurde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sommerspielzeit und Schauspielkurse</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater & Tanz / Teatro & Danza]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Im San Martín-Theater starten drei Stücke &#8211; und man kann sich für Schauspielkurse anmelden Von Susanne Franz Am heutigen Freitag startet das Sommerprogramm im Theater San Martín (Av. Corrientes 1530). Drei Stücke der Spielzeit 2011 werden wieder aufgenommen: &#8220;Los hijos se han dormido&#8221; von Daniel Veronese (Foto), eine Adaptation von Tschechows &#8220;Die Möwe&#8221;, ist ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im San Martín-Theater starten drei Stücke &#8211; und man kann sich für Schauspielkurse anmelden</p>
<p><em>Von Susanne Franz</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/dormido.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/02/dormido.jpg" alt="" title="dormido" width="250" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10304" /></a>Am heutigen Freitag startet das Sommerprogramm im Theater San Martín (Av. Corrientes 1530). Drei Stücke der Spielzeit 2011 werden wieder aufgenommen: &#8220;Los hijos se han dormido&#8221; von Daniel Veronese (Foto), eine Adaptation von Tschechows &#8220;Die Möwe&#8221;, ist ab heute im Casacuberta-Saal zu sehen (mittwochs bis sonntags um 21 Uhr; Eintritt 60 Pesos, mittwochs ermäßigt 30 Pesos). Auch &#8220;Salomé de chacra&#8221; von Mauricio Kartun kommt heute abend erneut auf die Bühne, das Stück wird mittwochs bis sonntags um 21 Uhr im Cunill-Cabanellas-Saal aufgeführt. Eintritt 45 Pesos, mittwochs 25 Pesos.</p>
<p>Das dritte Werk, &#8220;El burgués gentilhombre&#8221; von Molière mit Enrique Pinti, wird ab 8. Februar mittwochs bis sonntags um 20.30 Uhr im Martín-Coronado-Saal zu sehen sein. Eintritt 60/40 Pesos, mittwochs 30 Pesos. Infos <a href="http://www.complejoteatral.gob.ar/"><em>hier</em></a>.</p>
<p>Darüber hinaus bietet das Theater San Martín diesen Sommer Intensivkurse (jeweils acht Klassen) für Schauspieler, die am 22. Februar beginnen. Der Unkostenbeitrag für jeden Kurs liegt bei 300 Pesos. Anmeldegebühren werden nicht erhoben. Das gilt auch für ein Seminar über Schauspielkunst (vier Klassen), das 150 Pesos kostet. Einschreiben kann man sich noch bis zum 15.2., montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr, im Büro für Kurse des San Martín (Av. Corrientes 1530, 7. Stock). Die Kurse sind ab 18, müssen bei Einschreibung bezahlt werden, die Vorlage eines Lebenslaufs ist erbeten. Infos <a href="http://www.complejoteatral.gob.ar/"><em>hier</em></a> bzw. bei der Mailanschrift cursos@complejoteatral.gob.ar.</p>
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		<title>Mehr als nur ein Klick</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstinargentinien.com/?p=10232</guid>
		<description><![CDATA[Die Internationale Fotografie-Biennale im Centro Cultural Borges zeigt große Vielfalt Von Sebastian Loschert 310 Fotografien von 220 Künstlern aus 40 Ländern werden momentan in der Internationalen Fotografie-Biennale im Centro Cultural Borges ausgestellt. Diese Superlative sprechen nicht eben für die Bescheidenheit der Kuratoren von den &#8220;Worldwide Photography Gala Awards&#8221;. Ebensowenig kleckern die Ausstellungsstücke: &#8220;Wenn es etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Internationale Fotografie-Biennale im Centro Cultural Borges zeigt große Vielfalt</p>
<p><em>Von Sebastian Loschert</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/biennale2.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/biennale2.jpg" alt="" title="biennale2" width="250" height="250" class="alignright size-full wp-image-10234" /></a>310 Fotografien von 220 Künstlern aus 40 Ländern werden momentan in der Internationalen Fotografie-Biennale im Centro Cultural Borges ausgestellt. Diese Superlative sprechen nicht eben für die Bescheidenheit der Kuratoren von den &#8220;Worldwide Photography Gala Awards&#8221;. Ebensowenig kleckern die Ausstellungsstücke: &#8220;Wenn es etwas gibt, das diese Fotos gemeinsam haben, ist es ihre deutliche Absicht, Aufmerksamkeit zu erzeugen&#8221;, schreibt die Zeitung &#8220;Clarín&#8221; über die Schau, die alle zwei Jahre stattfindet, beim letzten Mal in Madrid allerdings nur halb so viele Bilder aufbot.</p>
<p>Tatsächlich erwartet den Besucher in drei Räumen des Kulturzentrums ein buntes Allerlei, das einen starken Eindruck von den Möglichkeiten von Fotografie im Photoshop-Zeitalter bietet. Ohne ein vorgegebenes Thema, haben sich die Künstler nicht zuletzt durch digitale Nachbearbeitungen und Collagen alle stilistischen Freiheiten genommen. Die Bandbreite der Bilder reicht von künstlerischer bis zu dokumentarischer Fotografie, und der globale Fokus der Ausstellung sorgt auch, was die Motivwahl betrifft, für eine große Vielfalt. Doch neben ihrer Eindringlichkeit haben die Bilder natürlich noch etwas gemeinsam: Alle wurden durch namhafte Juroren preisgekrönt. Sie sind Gewinner entweder des Pollux-Wettbewerbes für Fotokünstler, des Jacob Riis-Preises für Dokumentarfotografie oder des Julia Margaret Cameron-Preises für Fotografinnen.</p>
<p>Auch wenn die Bilder am 14. Februar im Malba zugunsten von Save the Children und der Stiftung FLENI versteigert werden, sind sie noch bis zum 27. Februar ausgestellt (montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr, sonntags von 12 bis 21 Uhr). Der Eintritt kostet regulär 15 Pesos.</p>
<p><strong>Bild:</strong><br />
Adam Balcerek aus Polen ist einer, der die Möglichkeiten des Mediums Fotografie zeigt.</p>
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		<title>Vorhang auf, Licht aus</title>
		<link>http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2012/01/21/vorhang-auf-licht-aus/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater & Tanz / Teatro & Danza]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ojos Cerrados&#8221; im Theater La Comedia Von Sebastian Loschert &#8220;Eine Vorführung, in der man die Schauspieler nicht zu Gesicht bekommt &#8211; welch neue Infamie soll das wieder sein?&#8221;, könnte der Theaterfreund befürchten, bevor er die Vorführung von &#8220;Ojos Cerrados&#8221; im Theater La Comedia betritt. &#8220;Die erste sinnliche Theatervorstellung der Welt&#8221;, verspricht die Ankündigung: &#8220;Das Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Ojos Cerrados&#8221; im Theater La Comedia</p>
<p><em>Von Sebastian Loschert</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/ojoscerrados.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/ojoscerrados.jpg" alt="" title="ojoscerrados" width="250" height="119" class="alignright size-full wp-image-10159" /></a>&#8220;Eine Vorführung, in der man die Schauspieler nicht zu Gesicht bekommt &#8211; welch neue Infamie soll das wieder sein?&#8221;, könnte der Theaterfreund befürchten, bevor er die Vorführung von &#8220;Ojos Cerrados&#8221; im Theater La Comedia betritt. &#8220;Die erste sinnliche Theatervorstellung der Welt&#8221;, verspricht die Ankündigung: &#8220;Das Stück der Gruppe AviTantes ist eine liebevolle und intime Begegnung mit sich selbst. Es lädt Dich dazu ein, das zu sehen, was man sehend nicht sieht.&#8221;</p>
<p>Nun, keine Sorge, es handelt sich bei dem Werk mit den geschlossenen Augen also keinesfalls um eine avantgardistische Veranstaltung, der die Zuschauer grübelnd und ratlos gegenüberstehen. Eher neugierig und etwas aufgeregt wie vor einer Achterbahnfahrt harren die Gäste zu Beginn der Vorstellung in einem dunklen Vorraum der Dinge, die da kommen mögen. Eine Augenbinde sorgt für komplettes Verschwinden des ersten Sinnes, eine beschwörende Stimme verlangt, man solle sich mit Leib und Seele auf das Unsichtbare einlassen.</p>
<p>Das Getuschel der Menge verstummt, als man von sanften Händen an einen unbekannten Ort geführt wird. Jeder Besucher wird nun in der kommenden Stunde alleine sein, mit sich und seinen verbleibenden Sinnen. Hören, Riechen, Schmecken und Tasten werden ausreichen müssen. Gleichzeitig befindet er sich ausgeliefert an die wundersamen Einfälle der &#8220;AviTantes&#8221;, jener eigenartigen und äußerst wandelbaren Bewohner, die La Comedia an diesem Abend bevölkern.<span id="more-10157"></span></p>
<p>Ihr Konzept des sinnlichen Theaters entwickelten die Macher von &#8220;Ojos Cerrados&#8221; ursprünglich &#8211; vor etwa zehn Jahren &#8211; in experimentellen Musikkonzerten, in denen sie das Publikum baten, die Augen zu schließen. Durch die Reaktionen der Zuhörer sei ihnen damals klar geworden, dass das künstlerische Resultat nicht nur von den Künstlern selbst, sondern ebenso vom Publikum abhänge, schreiben die &#8220;AviTantes&#8221; auf ihrer Homepage: &#8220;Es gibt also so viele Kunstwerke wie anwesende Gäste.&#8221;</p>
<p>Und tatsächlich: Es ist eine einmalige, starke und persönliche Erfahrung, Gesang, Wind, Gerüche, Geschmäcker, Berührungen ohne ihre offensichtliche Herkunft auf sich wirken zu lassen.</p>
<p>Interessant wäre es zwar gewesen, die spontane Interaktion der Gäste untereinander noch etwas auszureizen, auch eine zusammenhängendere Dramaturgie hätte nicht geschadet &#8211; mehr Kunst und weniger Achterbahn. Doch nicht zuletzt die Zahl von 28.000 Gästen, die das Stück in neun Theaterspielzeiten in La Comedia (nicht) zu Gesicht bekamen, spricht für den Erfolg dieses Konzepts: Wunderbar manipulativ und sehr sinnlich!</p>
<p>(Informationen bei <a href="http://www.alternativateatral.com/obra5112-ojos-cerrados-teatro-sensorial">Alternativa Teatral</a>).</p>
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		<title>Das Ampelmännchen in Buenos Aires</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 12:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater & Tanz / Teatro & Danza]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Mónica Viñao inszeniert im Theater SHA eine kurzweilige Komödie von Victor Winer Von Mirka Borchardt Das ostdeutsche Ampelmännchen ist Kult: Jedes Jahr werden in Deutschland massenweise Taschen, Aufkleber, Postkarten, Buttons, Tassen und alle möglichen anderen Souvenirs mit dem Bild des roten beziehungsweise grünen Männchens verkauft. Was bisher wenig bekannt war, aber dank Victor Winer nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mónica Viñao inszeniert im Theater SHA eine kurzweilige Komödie von Victor Winer</p>
<p><em>Von Mirka Borchardt</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/ampelmann.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/ampelmann.jpg" alt="" title="ampelmann" width="225" height="346" class="alignleft size-full wp-image-10153" /></a>Das ostdeutsche Ampelmännchen ist Kult: Jedes Jahr werden in Deutschland massenweise Taschen, Aufkleber, Postkarten, Buttons, Tassen und alle möglichen anderen Souvenirs mit dem Bild des roten beziehungsweise grünen Männchens verkauft.</p>
<p>Was bisher wenig bekannt war, aber dank Victor Winer nun endlich ans Licht der Öffentlichkeit kommt: Allein Miguel (gespielt von Eduardo Cutuli) ist es zu verdanken, dass es das Ampelmännchen immer noch gibt. Denn nach dem Fall der Mauer sollten eigentlich auch im Osten die langweiligen westdeutschen Ampelzeichen eingeführt werden. Ein Verrat am sozialistischen Erbe! Die revolutionären &#8220;Internationalen Brigaden&#8221; machen sich Anfang der Neunziger auf, das Ampelmännchen vor dem Vergessen zu retten. In einer wahrhaft heldenhaften Aktion schließt Miguel sich ihnen an. Denn das Ampelmännchen, sagt er, &#8220;ist das Zeichen dafür, dass man gehen darf!&#8221;</p>
<p>Nach zwei Jahren kehrt er erfolgreich wieder heim nach Argentinien, stolz auf seinen ruhmreichen Verdienst, das Ampelmännchen gerettet zu haben, und voller Vorfreude auf Frau und Sohn. Doch sind die nicht gerade begeistert: Immerhin wussten sie die letzten zwei Jahre nichts von seinem Verbleib. Da hilft es auch nicht, dass er seiner Frau Marta (Marcela Ferradás) versichert, sie sei in Deutschland mittlerweile bekannt als die zweite Evita. Davon will sie nichts wissen, und eigentlich will sie auch nichts mehr von ihm wissen. Es ist viel passiert, während er weg war: Marta hat einen neuen Freund. Ausgerechnet mit Álvaro (Alfredo Castellani), Miguels altem Erzfeind, tröstete sie sich über den Verlust hinweg.<span id="more-10152"></span></p>
<p>Das Konfliktpotenzial ist also groß, und dementsprechend geht es auch nicht gerade ruhig zu auf der Bühne des Teatro SHA an diesem Freitagabend. Besonders, weil Miguel sich den Geburtstag seines mittlerweile erwachsenen Sohnes Camilo (Juan Ignacio Bianco) für seine Rückkehr ausgesucht hat und mitten in die Feiergesellschaft platzt. Die einzige, die sich unbelastet amüsiert in diesem sich anbahnenden Familiendrama ist Mariela, Camilos leicht überdrehte Freundin (Noelia Sciancalepore). Und natürlich die Zuschauer.</p>
<p>Victor Winer, mehrfach ausgezeichneter Dramatiker, hat dieses kurzweilige Stück geschrieben, das von Mónica Viñao umgesetzt wurde, die ebenfalls schon viele Preise gewonnen hat und unter anderem am Teatro Nacional Cervantes inszenierte. Da macht es auch nichts, dass das Stück selbst wenig mit dem Phänomen des ostdeutschen Ampelmännchens zu tun hat, wie die Ankündigung hätte denken lassen können. Die Lacher des Publikums reißen kaum ab, und auch wenn viele, vor allem geschlechterspezifische Klischees reproduziert werden, kann man sich nicht gegen den Witz der Inszenierung wehren. Da passt das Motto des Stücks wie die Faust aufs Auge: &#8220;Grünes Licht für die Komödie!&#8221;</p>
<p>Das Stück wird im Teatro SHA, Sarmiento 2255, donnerstags bis samstags um 21 Uhr, sonntags um 20 Uhr gezeigt. Karten kosten 80 Pesos, Vorverkauf bei <a href="http://www.plateanet.com.ar/">Plateanet</a>.</p>
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		<title>Vuelve el Centro Cultural Nómade</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 12:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Talleres de Arte para grandes y chicos en la vereda de la Fundación Proa El Centro Cultural Nómade vuelve a La Boca con nuevas propuestas durante todo el verano. En la vereda de Fundación Proa y de la mano de un equipo de artistas jóvenes y educadores, sus talleres se orientan al cuidado del medioambiente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Talleres de Arte para grandes y chicos en la vereda de la Fundación Proa</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/proa.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/proa.jpg" alt="" title="proa" width="250" height="178" class="alignleft size-full wp-image-10170" /></a>El <a href="http://centroculturalnomade.blogspot.com/">Centro Cultural Nómade</a> vuelve a La Boca con nuevas propuestas durante todo el verano. En la vereda de Fundación Proa y de la mano de un equipo de artistas jóvenes y educadores, sus talleres se orientan al cuidado del medioambiente y la integración social, a través de propuestas artísticas que invitan a crear y experimentar. Las actividades gratuitas para todas las edades arrancan este fin de semana: el sábado, 21 de enero, y el domingo, 22 de enero, a las 15 hs, y después, todos los sábados y domingos de 11:30 a 13 hs y de 15 a 19 hs.</p>
<p>Diseñado por el estudio de arquitectura a77, el Centro Cultural cuenta con una estructura flexible y móvil, que funciona en un contenedor reciclado, con mobiliario especialmente diseñado.</p>
<p>Durante el 2011, el Centro Cultural Nómade viajó por la zona sur de la ciudad: primero estuvo en Proa, luego en el Centro Hipermediático Experimental Latinoamericano (cheLA) y más tarde en el Centro Metropolitano de Diseño. Ahora, vuelve a La Boca, invitando a participar a instituciones, grupos de amigos y grupos de adultos con chicos.</p>
<p>Para mayor información: educacion@proa.org / 4104 1041.</p>
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		<title>Mit Musik durchs ehemalige Brauhaus &#8220;Munich&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 18:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik / Música]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Führung &#8220;La vieja música de la Munich&#8221; jeden Sonntag im Sommer Seit dem 8. Januar wird jeden Sonntag bis Ende Februar, jeweils um 18 Uhr, ein mit Liedern aus den 1920ern bis 1950ern untermalter Rundgang durch die ehemalige Brauerei &#8220;Munich&#8221;, heute Sitz der Direktion der Museen von Buenos Aires, durchgeführt. Adresse: Av. de los Italianos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Führung &#8220;La vieja música de la Munich&#8221; jeden Sonntag im Sommer</strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/munich.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/munich.jpg" alt="" title="munich" width="250" height="139" class="alignright size-full wp-image-10069" /></a>Seit dem 8. Januar wird jeden Sonntag bis Ende Februar, jeweils um 18 Uhr, ein mit Liedern aus den 1920ern bis 1950ern untermalter Rundgang durch die ehemalige Brauerei &#8220;Munich&#8221;, heute Sitz der Direktion der Museen von Buenos Aires, durchgeführt. Adresse: Av. de los Italianos 851. Eintritt: 1 Peso. Mehr Infos <em><a href="http://www.museos.buenosaires.gob.ar/">hier</a></em>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aus der Stille</title>
		<link>http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2012/01/19/zwei-lebensgeschichten/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film / Cine]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Las acacias&#8221; von Pablo Giorgelli Von Anna Weber Musik darf im Film niemals die Bilder stützen, sondern muss für sich alleine wirken, schrieb einst Robert Bresson. Bilder, welche der Musik als Gehhilfe bedürfen, gehören nicht auf die Leinwand. Pablo Giorgellis Film &#8220;Las acacias&#8221; kommt ohne Musik aus. Und Worte braucht er eigentlich auch fast keine. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Las acacias&#8221; von Pablo Giorgelli</p>
<p><em>Von Anna Weber</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/acacias.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/acacias.jpg" alt="" title="acacias" width="250" height="141" class="alignright size-full wp-image-10128" /></a>Musik darf im Film niemals die Bilder stützen, sondern muss für sich alleine wirken, schrieb einst Robert Bresson. Bilder, welche der Musik als Gehhilfe bedürfen, gehören nicht auf die Leinwand. Pablo Giorgellis Film &#8220;Las acacias&#8221; kommt ohne Musik aus. Und Worte braucht er eigentlich auch fast keine.</p>
<p>Aufregungslos, ganz ohne Lärm, hebt der Film seinen ersten Protagonisten Rubén (Germán da Silva) aus der Stille. Rubén ist kein Mann vieler Worte. Seit Jahren transportiert er als Lastwagenfahrer Holz von Asunción in Paraguay nach Buenos Aires, und da sitzt niemand auf dem Beifahrersitz, mit dem er sprechen könnte. Auch eine Familie hat Rubén nicht. An den Sohn, den er seit acht Jahren nicht mehr gesehen hat, erinnert lediglich ein Foto, sorgsam aufbewahrt im Handschuhfach. Doch davon weiß man zu Beginn des Films noch nichts. Man vermutet es höchstens, wenn Rubén in routinierter Einsamkeit im Halbdunkel einer Raststätte sein Mittagessen hinunterschlingt.</p>
<p>An der Einsamkeit und Stille ändert auch Jacinta (Hebe Duarte) nichts, die kurz vor der Grenze mit ihrem Baby Anahí (Nayra Calle Mamani) auf den Beifahrersitz klettert, um nach Buenos Aires zu gelangen. Es dauert Stunden, bis endlich der erste Mate angeboten wird, bis rücksichtsvoll eine Zigarette ausgedrückt wird, um den Säugling vom Weinen abzuhalten, bis ein Lächeln getauscht wird und ein &#8220;Gracias&#8221; in der Luft der Führerkabine hängt. Und erst viele Kilometer später folgen die Worte.<span id="more-10125"></span></p>
<p>In dem Moment, da endlich nach dem Namen gefragt wird, und die Gespräche einsetzen, da bemerkt man, wie genial dieser Film ist. Ohne Musik, ohne Worte, ist es dem Film gelungen, Rubéns Geschichte zu erzählen, bevor dieser überhaupt den Mund geöffnet hat. Knappe Bildskizzen tönen all die Geschichten an, die später aus dem Handschuhfach quellen.</p>
<p>Doch nicht die Stille, sondern die Geduld ist die große Stärke Giorgellis. Kilometer um Kilometer wird abgespult, Schicht um Schicht zweier Lebensgeschichten wird abgetragen. Die Vergangenheit wird nicht seziert, sondern vorsichtig ausgegraben, abgestaubt und ausgelegt. Wie bei vielen Ausgrabungen werden nicht alle Teile gefunden. Es bleiben Lücken, das Puzzle ist unvollständig. Der Zuschauer wird zur imaginativen Mitarbeit gezwungen und füllt die Lücken mal mit Beklemmung, mal mit leisem Lächeln.</p>
<p>Was sich auf dieser Lastwagenfahrt zwischen Fahrer- und Beifahrersitz genau abspielt, das ist schwer zu beschreiben. Die Einsamkeit zieht sich langsam in den Lastenraum zurück und macht Platz für Unsagbares, für eine neue Stille, für das, wofür die Worte fehlen. Aber als die Lasten schließlich in Buenos Aires ankommen, ist da etwas Leises, Zerbrechliches gewachsen. Um das Wort zu wagen: Da ist Liebe.</p>
<ul>
<li>&#8220;Las acacias&#8221;, Argentinien 2011, 82 Min.</li>
<li>Regie: Pablo Giorgelli</li>
<li>Buch: Pablo Giorgelli, Salvador Roselli</li>
<li>Mit Germán da Silva, Hebe Duarte, Nayra Calle Mamani</li>
<li>Im Espacio INCAA Km 0 Gaumont, Av. Rivadavia 1635, Buenos Aires</li>
<li>13.00, 16.45, 21.40 Uhr</li>
<li>Im Rahmes des Sommerprogramms der Stadt Buenos Aires, <a href="http://www.airesbuenosaires.gob.ar">&#8220;Verano en la Ciudad&#8221;</a>, läuft &#8220;Las acacias&#8221; am 5.2. um 21 Uhr gratis im Autokino des Rosedal von Palermo.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Sommer in der City</title>
		<link>http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2012/01/14/sommer-in-der-city/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Verano en la Ciudad&#8221;: Gratis-Sommerprogramm der Stadt Buenos Aires startet heute Von Susanne Franz Mehr als 100 Veranstaltungen, und alle bei freiem Eintritt: Vom 14. Januar bis zum 18. Februar steigt das von der Stadt Buenos Aires veranstaltete Programm &#8220;Verano en la Ciudad&#8221; für alle Daheimgebliebenen oder für diejenigen, die sich zwar zwei Wochen am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Verano en la Ciudad&#8221;: Gratis-Sommerprogramm der Stadt Buenos Aires startet heute</p>
<p><em>Von Susanne Franz</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/losmarziano.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/losmarziano.jpg" alt="" title="losmarziano" width="250" height="150" class="alignleft size-full wp-image-10075" /></a>Mehr als 100 Veranstaltungen, und alle bei freiem Eintritt: Vom 14. Januar bis zum 18. Februar steigt das von der Stadt Buenos Aires veranstaltete Programm &#8220;Verano en la Ciudad&#8221; für alle Daheimgebliebenen oder für diejenigen, die sich zwar zwei Wochen am Strand genehmigen konnten, aber auch nach der Rückkehr noch vom Urlaubsgefühl zehren möchten. Kino, Rock-, Reggae- und Tangokonzerte sowie Tanzvorführungen sind ebenso im Angebot wie Theateraufführungen, Veranstaltungen mit Dichtung und Musik, und ein Sonderprogramm für Familien mit Kindern.</p>
<p>Der Startschuss in die Sommersaison der Stadt fällt am heutigen 14. Januar um 21 Uhr im Autokino des Rosengartens im Palermo-Park. Kinofreunden wird hier der argentinische Film &#8220;Los Marziano&#8221; von Ana Katz vorgeführt, eine Geschichte über zwei Brüder, die sich nach einer langen Sendepause wieder annähern. Ausnahmsweise gibt es heute um 22.45 Uhr eine weitere Vorstellung. Am Sonntag um 21 Uhr kommen Fans der schrillen Komödie auf ihre Kosten: &#8220;Torrente 4&#8243; des Spaniers Santiago Segura ist ein neues Abenteuer des politisch äußerst unkorrekten Polizeibeamten.</p>
<p>Das Autokino im Rosengarten erweckt ein kultiges Filmerlebnis aus einer vergangenen Epoche wieder zum Leben. Für viele junge Leute ist es ein Spaß, mal auf so altertümliche Art Kino zu genießen. Mit dem Wagen hat man ab 19.30 Uhr Zufahrt an der Einmündung der Avenida Iraola in die Avenidas Sarmiento und Libertador, wo man von Parkhelfern an den Standort vor der Großleinwand gelotst wird. Raus fährt man nach dem Film über die Av. Infanta Isabel. Man darf auch ohne Auto kommen &#8211; Fußgänger können auf einer Freitreppe Platz nehmen, die mit einem eigenen Audiosystem ausgestattet ist.</p>
<p>Insgesamt stehen bis zum 5. Februar acht Filme auf dem Programm, die samstags und sonntags jeweils um 21 Uhr gezeigt werden. Nach &#8220;Los Marziano&#8221; und &#8220;Torrente 4&#8243; an diesem Wochenende folgen &#8220;El estudiante&#8221; von Santiago Mitre (21.1.), &#8220;Amateur&#8221; von Néstor Frenkel (22.1.), &#8220;Medianeras&#8221; von Gustavo Taretto (28.1.), &#8220;Vaquero&#8221; von Juan Minujín (29.1.), &#8220;Balada triste de trompeta&#8221; von Alex de la Iglesia (4.2.) und &#8220;Las acacias&#8221; von Pablo Giorgelli (5.2.).<span id="more-10073"></span></p>
<p>Im Rahmen des Sommerprogramms der Stadt wird auch eine Reihe mit Kinderfilmen gezeigt. Sie heißt &#8220;Baficito en Verano&#8221; (Das kleine Bafici im Sommer) in Anlehnung an die Kinderreihe beim jährlichen Independent-Kinofestival der Stadt und umfasst sechs Filme, die jeweils freitags und samstags um 20.30 Uhr im Amphitheater des Parque Centenario gezeigt werden: &#8220;Gaturro&#8221; (20.1.), &#8220;31 minutos&#8221; (21.1.), &#8220;Igor&#8221; (27.1.), &#8220;Batalla por Terra&#8221; (28.1.), &#8220;Vamos a la luna&#8221; (3.2.) und &#8220;Viaje al centro de la tierra&#8221; (4.2.).</p>
<p><strong>Lustige Zirkusshows, Rock und vieles mehr</strong></p>
<p>Um 16 Uhr am Sonntag, dem 15.1., beginnt im &#8220;Polo Circo&#8221; (Av. Garay/Combate de los Pozos) das bunt gefächerte, abwechslungsreiche Zirkus-Programm für Kinder mit vielen lustigen Shows, darunter &#8220;Salun&#8221;, &#8220;Un largo viaje&#8221;, &#8220;Aloloco&#8221;, &#8220;Cuentos mágicos&#8221;, &#8220;En la casa de un payaso&#8221;, &#8220;Los Zabarella&#8221; und &#8220;El camino de Wan tan&#8221;.</p>
<p>Am letzten Januarwochenende sind Fans der Rockmusik ins Stadion des Parque Roca eingeladen, dort spielen die lokalen Bands Ambulancia, Tan Biónica und Catupecu Machu (27.1.), Baltasar Comotto, La Franela und Las Pelotas (28.1.) sowie Parraleños, Carajo und Kapanga (29.1.). Februar steht dann &#8211; ebenfalls im Parque Roca &#8211; mit Gruppen wie Dread Mar I, Rondamon und Mala Macumba (3.2.), Nonpalidece, Pure Feeling und Contravos (4.2.) sowie Los Pericos, Fidel Nadal und Riddim (5.2.) ganz im Zeichen des Reggae.</p>
<p>Im Februar beginnt &#8211; jeweils ab 18.30 Uhr &#8211; auch das Tango-Programm am berühmten Caminito (Ecke Vuelta de Rocha) im Stadtteil La Boca. Den Start machen am 4.2. Jairo und die Tänzer Cristina Sosa und Daniel Nacuccio, die mit einer Show und Tango-Unterricht durch die Milonga führen. Am Sonntag sind Alberto Podestá und Juan Carlos Godoy die Stars des Abends, und am darauffolgenden Wochenende kann man Maria Graña mit den Tänzern María Inés Bogado und Sebastián Giménez (11.2.) und Amelita Baltar sowie Adriana Varela mit den “Tango Escenario”-Weltmeistern 2011 Max Van De Voorde und Solange Acosta (12.2.) erleben.</p>
<p>Vollständiges Programm <em><a href="http://www.airesbuenosaires.gob.ar">hier</a></em>.</p>
<p><strong>Foto:</strong><br />
&#8220;Los Marziano&#8221; macht den Anfang im Autokino-Programm &#8211; Szenenfoto mit Guillermo Francella.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Tage des Friedens und der Würde&#8221;</title>
		<link>http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2012/01/10/tage-des-friedens-und-der-wurde/</link>
		<comments>http://www.kunstinargentinien.com/index.php/2012/01/10/tage-des-friedens-und-der-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstinargentinien.com/?p=10060</guid>
		<description><![CDATA[Festival im Rahmen der &#8220;Jornadas de Paz y Dignidad&#8221; Von Mirka Borchardt Am Mittwoch, dem 11. Januar, findet im Teatro SHA in der Sarmiento 2255 im Rahmen der &#8220;Jornadas de Paz y Dignidad&#8221; ein buntes Festival statt, mit Tanz, Musik, Künstlern und traditionellen Gebeten. Auch die über Argentinien hinaus bekannten Bands &#8220;Arbolito&#8221; und &#8220;Karamelo Santo&#8221;.sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Festival im Rahmen der &#8220;Jornadas de Paz y Dignidad&#8221;</p>
<p><em>Von Mirka Borchardt</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/afiche.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/afiche.jpg" alt="" title="afiche" width="177" height="410" class="alignleft size-full wp-image-10063" /></a>Am Mittwoch, dem 11. Januar, findet im Teatro SHA in der Sarmiento 2255 im Rahmen der &#8220;Jornadas de Paz y Dignidad&#8221; ein buntes Festival statt, mit Tanz, Musik, Künstlern und traditionellen Gebeten. Auch die über Argentinien hinaus bekannten Bands &#8220;Arbolito&#8221; und &#8220;Karamelo Santo&#8221;.sind eingeladen und versprechen einen bewegungsreichen, unvergesslichen Abend. Das Festival beginnt um 20 Uhr, der Eintritt kostet 70 Pesos.</p>
<p>Die &#8220;Tage des Friedens und der Würde&#8221; sind ein weltweit einmaliges Ereignis: In Erinnerung an die Prophezeiungen der indigenen Völker Amerikas sollen sie die Einigung des Nordens und des Südens vorantreiben, in einem symbolischen Lauf, der gleichzeitig im Norden Nordamerikas und im Süden Lateinamerikas startet und über tausende von Kilometer führt, bis sich die Läufer in Teotihuacán in Zentralmexiko treffen. Das Festival wie die &#8220;Jornadas&#8221; feiern die Verbindung des Menschen mit der Natur und wollen an die kulturelle Herkunft der Einwohner Amerikas erinnern. Am 5. März werden die Läufer in Argentinien eintreffen. Mehr Informationen <em><a href="http://www.fuegosagradoargentina.com/">hier</a></em>.</p>
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		<title>Eine Stadt erwacht zum Leben</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>site admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp der Woche / Recomendación de la semana]]></category>

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		<description><![CDATA[Omar Panosettis Ausstellung &#8220;Territorio&#8221; im Centro Cultural Borges Von Susanne Franz Vieläugige, verschachtelte Hochhäuser, aus denen seitlich Gebäudeteile wie Nasen herauswachsen, Fabrikanlagen, aus deren Schornsteinen schwarzer Rauch in den Himmel steigt &#8211; die monumentalen Gebäudekomplexe, die in den Werken des argentinischen Künstlers Omar Panosetti allgegenwärtig sind, sind auf beeindruckende Weise düster und bedrohlich &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Omar Panosettis Ausstellung &#8220;Territorio&#8221; im Centro Cultural Borges</p>
<p><em>Von Susanne Franz</em></strong></p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/sentimientos.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/sentimientos.jpg" alt="" title="sentimientos" width="500" height="157" class="aligncenter size-full wp-image-10042" /></a><br />
Vieläugige, verschachtelte Hochhäuser, aus denen seitlich Gebäudeteile wie Nasen herauswachsen, Fabrikanlagen, aus deren Schornsteinen schwarzer Rauch in den Himmel steigt &#8211; die monumentalen Gebäudekomplexe, die in den Werken des argentinischen Künstlers Omar Panosetti allgegenwärtig sind, sind auf beeindruckende Weise düster und bedrohlich &#8211; und zugleich wirken sie wie drollige und rührende Steinchen in Bauklötzchenwelten. Das liegt an dem Umfeld, in das ihr Schöpfer Pano &#8211; so nennt sich der 1960 geborene Künstler selbst &#8211; sie gestellt hat. In dem Werk &#8220;La División de Poder&#8221; (Die Aufteilung der Macht) beispielsweise stehen die Häuserschluchten wie in so vielen Bildern Panosettis auf einem Berg, nur ist der in diesem Fall der Kopf eines Monsters. Links und rechts von den Häusern stehen sich zwei große Hunde gegenüber, von denen einer im Begriff ist, einen der nasenartigen Gebäudeflügel abzubeißen. Oder vielleicht will er die Häuser festhalten, denn sie scheinen über die Stirn des Monsters nach unten abzustürzen. Ein Schriftband zieht sich unterhalb der Häuser über den Monsterkopf, der Titel des Werks in Großbuchstaben und verkehrt herum geschrieben. Auch dieses Element findet sich in vielen der verspielt-ironischen, aber immer sozialen Zündstoff und kritische Betrachtungen enthaltenden Werke Omar Panosettis.</p>
<p>Wer kämpft hier um die Macht? Karikaturistisch sind die Hunde mit weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsmerkmalen ausgestattet &#8211; ist es ein Kampf der Männer gegen die Frauen? Stellen die Häuser Institutionen der (staatlichen) Macht dar, die solide Fundamente zu haben scheinen, die jedoch von dem zwielichtigen Grund, auf dem sie gebaut sind, verschlungen zu werden drohen?<span id="more-10023"></span></p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Territorio&#8221; lädt zum Verweilen ein &#8211; nicht nur wegen der Qualität der Kunstwerke. Panosettis Schau ist die 51. im Rahmen der Reihe &#8220;La línea piensa&#8221; (Die denkende Linie), die die berühmten argentinischen Künstler Luis Felipe Noé und Eduardo Stupía im Centro Cultural Borges betreuen. Sie wird den ganzen Sommer bis Ende Februar im Foyer-Bereich des Centro Cultural Borges, bevor man mit der Rolltreppe nach oben fährt, gratis zu sehen sein. Eine klimatisierte Oase an heißen Tagen, wurde der exzellent beleuchtete Rundgang durch Panosettis Werk von Stupía persönlich gestaltet. Man spürt, dass dieser Panos Werke liebt: Die Ausstellungsmontage ist noch mal ein Kunstwerk für sich.</p>
<p>Ältere und neuere Werke treten an manchen Wänden in einen Dialog, einige Bilder hat der Künstler auf Anregung Stupías einfach an die Wand gezeichnet &#8211; flüchtige Kunst, die nach Ende der Ausstellung übermalt wird. Die auf großen Foamboardplatten &#8211; ein neues Lieblingsmaterial Panosettis &#8211; gefertigten Werke sind an die Wand genagelt, einige Blätter sind aus Zeichenblöcken einfach ausgerissen, was der Schau einen spontanen, erfrischend &#8220;un-perfekten&#8221; Charme gibt. Und das passt einfach gut zu Panosettis Oeuvre.</p>
<p><a href="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/panosetti.jpg"><img src="http://www.kunstinargentinien.com/images/2012/01/panosetti.jpg" alt="" title="panosetti" width="250" height="250" class="alignright size-full wp-image-10025" /></a>In jüngster Zeit taucht ein Golem-ähnliches, geheimnisvolles Monstrum in Panosettis Bilderwelt auf, wie in dem Werk &#8220;Matadero&#8221;, ein gutes Beispiel für sein Idearium. Der Matadero (Schlachthof) ist einem Bauwerk nachempfunden, das der italienische Architekt Francisco Salamone um 1910 in Azul in der Provinz Buenos Aires schuf. Panosetti bewundert die monumentalen Werke dieses Bauherrn, sie inspirieren viele seiner Zeichnungen und Gemälde. Der Golem steht stumm neben dem Schlachthaus, zu seiner Linken befindet sich ein Berghang, vielleicht die Seite eines Vulkans, der Lava speit. Auf dem Berg stehen einige Häuser mit flachen, knallroten Dächern, sie scheinen Gesichter zu haben, aus ihren &#8220;Mündern&#8221; quellen weißliche, wasserähnliche Fontänen. Der Himmel besteht aus ockerfarbenen Ovalen, die durch Arme oder Straßen miteinander verbunden sind &#8211; ein Motiv, das Panosetti den australischen Aborigenes abgeschaut hat, wie er freimütig in einem Interview erzählt. Was das Bild bedeutet, will er nicht sagen, die Interpretation möchte er dem Betrachter seiner Werke überlassen.</p>
<p>Panosettis Bilder besitzen eine ganz besondere ästhetische Kraft, denn obwohl in ihnen viel Humor mitschwingt, sind sie doch oft bedrohlich, scheinen Weckrufe zu sein oder Warnungen vor dem Untergang. Der Golem, laut Panosetti &#8220;eine Präsenz der Nacht&#8221;, ist ein stummes Symbol für diese Warnung, und die Stadt, der der Künstler Leben einhaucht, scheint sich wehren zu wollen, indem sie Arme, Ohren, Nasen, Augen und Münder entwickelt, unbeholfene Buchstaben schreibt und auf Bergspitzen Schutz sucht, vielleicht um Bastion zu sein für menschliche Zivilisationen, oder um zumindest eine Illusion von Sicherheit zu vermitteln.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mondopano.com.ar/">Omar Panosetti</a>, &#8220;Territorio&#8221;, Zeichnungen, Gemälde</li>
<li>Im Rahmen des von Luis Felipe Noé und Eduardo Stupía koordinierten Zyklus &#8220;La línea piensa&#8221;</li>
<li>Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín</li>
<li>Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr, Eintritt frei</li>
<li>16.12.2011-Februar 2012</li>
</ul>
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